Führungsduo muss in die VerlängerungOberliga Nord kompakt

Raphael Joly erzielte im Schlussabschnitt das Tor zum 3:3 für den EV Duisburg. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)Raphael Joly erzielte im Schlussabschnitt das Tor zum 3:3 für den EV Duisburg. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)
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Tilburg gewann mit 3:2 in Berlin, während sich die Leipziger zu einem 2:1 gegen die Hannover Indians quälen mussten. Durch die Indians-Niederlage übernahmen die Hannover Scorpions Platz drei, haben aber aktuell sieben Punkte Rückstand zu den führenden Mannschaften. Da Duisburg, Halle und Essen gewannen, haben die Crocodiles auf Platz acht im Augenblick mit 23 Punkten drei Punkte Rückstand zu Essen. In der unteren Tabellenhälfte konnte Erfurt drei Punkte zu Rostock gutmachen, während die Berliner Preussen ihren Vorsprung zu Braunlage auf Grund des überraschenden Punktgewinnes gegen Tilburg auf fünf Punkte erhöhten.

ECC Preussen Berlin – Tilburg Trappers 2:3 (2:2, 0:0, 0:0, 0:1) n.V.

Vor der enttäuschenden Kulisse von nur 350 Zuschauern unterlagen die Berliner Preussen dem Tabellenführer aus den Niederlanden nur knapp mit 2:3 nach Verlängerung. Besonders im ersten Abschnitt überraschten die Berliner, gingen sogar durch Ogorzelec in der fünften Spielminute in Führung. Zwar konnte Trappers-Topscorer Bowles in der zwölften Minute sowie van Gorp in der 15. Minute das Ergebnis drehen, aber den nicht aufgebenden Berlinern gelang sogar noch im ersten Drittel im Powerplay der Ausgleich. Volynec traf in Überzahl im Ausgleich. In der Folgezeit bestimmten die Niederländer zwar das Spiel aber die defensiv ausgerichteten Berliner schafften mit dem Erreichen der Verlängerung eine echte Überraschung. In der 64. Minute konnte de Hondt den zweiten Punkt für die Tilburger herausschießen.

Crocodiles Hamburg –Füchse Duisburg 3:5 (0:0, 3:2, 0:3)

Mit einem schwer erkämpften Sieg in Hamburg konnten die Duisburger den Anschluss an die Spitzenreiterverfolgergruppe halten. Dabei hätte es viel leichter fallen können, hätten die Füchse aus dem überlegenen ersten Drittel mehr als ein 0:0 geholt. 16:7 Torschüsse sprechen für diesen Abschnitt eine deutliche Sprache. Im zweiten Drittel hatten sich die Crocodiles gefangen und nahmen auch das 0:1 von Grözinger (26.) nicht schwer. McGowan konnte nur zwei Minuten nach dem Rückstand ausgleichen und auch die sofortige erneute Gästeführung, erzielt von Verelst, ließ die Hamburger nicht verzweifeln. Zuravlev und der frühere Duisburger Martens machten aus dem 1:2 ein 3:2 und ließen die anwesenden 1530 Fans im Stadion hoffen. Diese Hoffnung hielt zehn Minuten, dann glich Joly aus und in der 48. Minute brachte Grözinger die Gäste zum zweiten Mal an diesem Abend in Führung. Zwar versuchten die Crocos in der Folgezeit alles, aber es half nichts und als Hamburgs Trainer Hohenberger in der Schlussminute seinen Keeper Kristian vom Eis nahm, traf Nägele ins leere Tor zum 3:5-Endstand.

Icefighters Leipzig – Hannover Indians 2:1 (1:0, 0:1, 0:0, 1:0) n.V.

Viel Glück in einem ausgeglichenen Spiel hatte der Tabellenzweite Leipzig im Duell mit dem Tabellendritten vom Pferdeturm. Vor einer Kulisse, die für die garantierte Spielklasse der Partie mit 1278 zu wenig war, brachte der älteste Spieler der Liga, der 47-jährige Esbjörn Hofverberg in seinem 334. Oberliga-Spiel und seinem 885. insgesamt, mit seinem ersten Saisontor die leicht favorisierten Gastgeber in Führung. Der wieder genesene Andreas Morczinietz und der slowakische Kontingentspieler Bacek brachten in der 25. Minute Ledlin ins Spiel und das Garmischer Talent glich für die Indians aus. Im dritten Drittel hatte wieder Leipzig optisch mehr vom Spiel, war indes, wie die Gäste auch, glücklos. In der Verlängerung konnten zwar die Indians bis zur 62. Minute zwei Torchancen kreieren, trafen aber nicht, während auf der Gegenseite der gebürtige Regensburger Verteidiger es seinen Stürmern vormachte und mit dem 2:1 den zweiten Punkt auf der Habenseite der Leipziger verbuchte.

EHC Timmendorfer Strand – TecArt Black Dragons Erfurt 1:6 (0:1, 0:0, 1:5)

Es war ein merkwürdiges Spiel, das an der Ostsee stattfand. Die Timmendorfer versuchten alles, hatten, zumindest was das Schussverhältnis betrifft, die Nase vorn, aber eine starke Ineffektivität sowie eine starke Defensive der Erfurter um Keeper Erik Reukauf verdarben den Timmendorfern den Spieltag. Zumal die Black Dragons auch noch mit einem Shorthander durch Felix Schümann in der 15. Minute in Führung gingen. Nach einem 0:0 im Mitteldrittel versuchten die Gastgeber im Schlussdrittel alles und wurden gnadenlos ausgekontert. Vazan (43., 48.) sowie Manske (46.) erhöhten auf 4:0, ehe Montminy für den EHCT wenigstens das Ehrentor erzielen konnte. Mit dem zweiten Shorthander des Tages machte Maaßen in der 57. Minute das 5:1 und zwei Minuten vor Schluss traf Vazan mit seinem dritten Tagestor zum 6:1-Endstand für die Black Dragons.

Wohnbau Moskitos Essen – Herner EV 4:2 (3:1, 0:1, 1:0)

In einem äußerst spannenden und intensiven Spiel machte der Schnellstart der Essener am Ende den Unterschied. Förderlizenzspieler Oliver Granz brachte die Moskitos schon nach acht Minuten in Führung und nur wenige Sekunden später erhöhte Marvin Deske auf 2:0. Der Kanadier Julien Pelletier traf in der 15. Minute gar noch zum 3:0, ehe auch die Herner mal ans Toreschießen denken konnten. In der 17. Minute traf Danny Albrecht per Penalty zum 1:3 und als Marsall in der 38. Minute auf 2:3 verkürzte, wurde es noch einmal richtig spannend. Erst in der 53. Minute fiel die endgültige Entscheidung und verantwortlich war jener Essener Spieler, der auch das erste Tor des Tages geschossen hatte: Oliver Granz.

Hannover Scorpions – EC Harzer Falken 9:1 (2:0, 2:0, 5:1)

Einen überlegenen und klaren Erfolg feierten die Hannover Scorpions vor fast 1000 Zuschauern. Neun Minuten konnten die Harzer dem gegnerischen Druck standhalten, dann trafen bis zur 40. Minute Budd (2), Lehmann und Koziol. Im letzten Drittel ging das Scheibenschießen des Favoriten weiter und am Ende stand nach Toren von Blank, Schmid, Lehmann, Budd und Ringe bei einem Gegentor von Bjuhr ein deutliches 9:1 auf der Anzeigetafel.

Rostock Piranhas – Saale Bulls Halle  0:5 (0:2, 0:2, 0:1)

Die Begegnung ähnelte vom Spielverlauf stark dem Spiel in Timmendorf. Die Rostocker, eventuell leicht geschwächt von der schweren Freitagpartie in Hannover, hatten am Ende ein Schussverhältnis von 32:21 zu verzeichnen, aber der gegnerische Keeper Kevin Beech konnte seinen Kasten bis zum Ende sauber halten. Für die schnell konternden Hallenser trafen Robinson, Pietsch,  Schaludek, Burns und Gunkel.

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