Füchse waren in Hamburg bissigerCrocodiles unterliegen Duisburg mit 3:6

Das Eisland Farmsen war auch im Topspiel zwischen den Crocodiles Hamburg und dem EV Duisburg wieder ausverkauft. (Foto: Julia Henys)Das Eisland Farmsen war auch im Topspiel zwischen den Crocodiles Hamburg und dem EV Duisburg wieder ausverkauft. (Foto: Julia Henys)
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Das war wohl nichts aus Sicht der Gastgeber. Nach der Erfolgsserie der letzten Partien musste sich die Mannschaft von Andris Bartkevics beim gestrigen Spiel geschlagen geben. Die Duisburger waren treffsicherer, zielstrebiger, kurzerhand bissiger. Sie wollten den Sieg gerade nach den letzten Wochen mehr. Aufgrund einer organisatorischen Panne, bei der der Duisburger Spieler Chris St. Jacques ohne Spielberechtigung auf dem Eis stand, wurden der Mannschaft die Siege gegen den EHC Timmendorfer Strand und die Rostock Piranhas aberkannt. Kein Siege – keine Punkte. Das Ganze kostete der Mannschaft den dritten Tabellenplatz. Umso mehr Wut spielte bei der Partie nun mit.

Für die Hamburger begann mit dem Spiel gegen die Füchse ihr „Ruhrpott-Wochenende“. Viel haben sie sich vorgenommen. Vielleicht zu viel? Als Drittplatzierte fühlten sie sich vielleicht auch schon zu sicher. Die Gäste agierten druckvoller, zeigten schon zu Beginn des ersten Drittels, warum sie Aufstiegskandidaten sind. Hat eine Mannschaft, die komplett aus Profispielern besteht, andere Voraussetzungen? Die Pässe präziser, schneller, treffsicherer. Bei den „Crocos“ hingegen spielen gerade mal fünf Spieler mit Profi-Verträgen. Der Rest der Mannschaft studiert oder arbeitet abseits vom Eis. An sich kein Problem. Doch an diesem Abend wurden die Unterschiede deutlich. „Wir haben das erste Drittel deutlich verloren. Vielleicht haben wir zu emotional gespielt. Uns fehlte das System und die Taktik“, so Andris Bartkevics. Reemt Pyka, Co-Trainer der Füchse: „Es war ein schöner Abend für ein Oberliga-Spiel. Beide Mannschaften spielen gutes Eishockey. Ich war im letzten Jahr hier in Hamburg, da waren gerade mal 200 Zuschauer. Schön, dass inzwischen so viele herkommen.“

Spieler der Partie war auf Hamburger Seite eindeutig Kai Kristian. Dank ihm ist das Spiel nicht noch höher verloren gegangen. Mann des Abends auf Duisburger Seite war Viktor Beck.

Für die Crocodiles Hamburg geht es bereits am Sonntag gegen den Tabellenersten weiter. Das nächste Heimspiel folgt dann bereits am nächsten Freitag gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen, gegen den die Füchse am morgigen Sonntag spielen.

Tore: 0:1 (1:23) Barta (Beck, Ochmann), 0:2 (8:22) Beck (Barta, Deske), 0:3 (18:37) Beck (Barta, Martens), 1:3 (19:41) Gerartz (McGowan, Mitchell), 1:4 (22:01) Klöpper (Deske, St. Jacques/5-4), 2:4 (34:48) Schubert (McGowan, Mitchell), 2:5 (49:00) Beck (Barta, Deske), 3:5 (51:43) Gerartz (Schubert, Mitchell/5-4), 3:6 (56:25) Neumann (St. Jacques, Martens). Strafen: Hamburg 12, Duisburg 12. Zuschauer: 1955.


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