Füchse vergeigen 2:0-FührungPreussen gewinnen nach Verlängerung

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Denn nachdem der Oberligist EV Duisburg sein Auftaktspiel bei den Charlottenburgern vor einem Jahr mit 12:4 gewonnen hatte, langte es diesmal nur zu einem Punkt – die Gastgeber gewannen mit 3:2 (0:1, 1:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung. Ein Fehlstart für die Füchse.

Die Gäste aus dem Ruhrgebiet waren durchaus überlegen. Mit 16:7 Schüssen im ersten Drittel und 14:7 im zweiten sprach die Schussstatistik klar für den Favoriten. Doch es dauerte bis zur 17. Minute, ehe Raphael Joly einen Alleingang zum 1:0 verwertete und so den ersten Saisontreffer für die Füchse erzielte. „Eine schöne Kombination über Raphael und André Huebscher brachte dann das 2:0 durch Lars Grözinger“, beschreibt EVD-Co-Trainer Reemt Pyka die Szene in der 28. Minute, mit der die Füchse auf die Siegerstraße einzubiegen schienen. Doch kurz darauf musste Verteidiger Manuel Neumann das Eis verlassen. „Er hat einen Schläger ins Gesicht bekommen und sich dabei einen Cut zugezogen“, so Pyka. Also hieß es: Ab ins Krankenhaus zum Nähen. Ein Schneidezahn ist zudem in Mitleidenschaft gezogen worden. In Überzahl kamen die Preussen schließlich durch Daniel Volynec in der 38. Minute auf 1:2 heran – und beinahe wäre es mit einem Remis in die zweite Pause gegangen. Doch der Unparteiische gab den vermeintlichen Ausgleich der Berliner nicht. Das holten die Preussen dann aber nach: Elf Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels glich Josh Rabbani aus. In der Folgezeit ließen die Füchse drei Powerplay-Situationen ungenutzt, sodass die Partie in die Verlängerung ging. Nur acht Sekunden nach Beginn der Overtime traf Julian van Lijden zum Sieg für die Charlottenburger.

„Wir haben noch Glück gehabt, dass wir das Spiel nicht in regulärer Spielzeit verloren haben“, schimpfte EVD-Trainer Lance Nethery. „Das erste Drittel war noch okay, aber der Anschlusstreffer hat Berlin einen Schub gegeben. Die waren hungrig und bissig. Bei uns waren zu viele Spieler geistig abwesend. Eigentlich die ganze Mannschaft. Wir haben nicht das gezeigt, was nötig ist, um in dieser Liga zu gewinnen.“

Am Sonntag steht um 18.30 Uhr das erste Heimspiel der Oberliga-Saison auf dem Plan – und der Gegner kommt erneut aus der Bundeshauptstadt. Die Füchse treffen auf FASS Berlin, der inzwischen in sein zehntes Kooperationsjahr mit den DEL-Eisbären geht. Hier ist nun Wiedergutmachung angesagt.

Tore: 0:1 (16:14) Joly, 0:2 (27:49) Grözinger (Joly, Huebscher), 1:2 (37:36) Volynec (Reuter, Holzmann/5-4), 2:2 (40:11) Rabbani (Holzmann), 3:2 (60:08) van Lijden. Strafen: Berlin 8, Duisburg 2. Zuschauer: 311.

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