Füchse starten gegen Leipzig in die Play-offsKonzentration auf die erste Serie

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Die Ideenlosigkeit, die sich in den Wochen zuvor mitunter gezeigt hat, eine gewisse Pomadigkeit – all das verschwand immer mehr. „Ich bin mit unserem Tempo sehr zufrieden“, so der Trainer des Eishockey-Oberligisten EV Duisburg. Und tatsächlich kann diese Geschwindigkeit nun ausschlaggebend sein. Denn letztlich geht die Saison von Neuem los. Der erste Platz im Norden sorgt dafür, dass die Füchse in allen Play-off-Runden, die sie erreichen, bis einschließlich zum möglichen Finale Heimrecht haben. Doch mit dem nun beginnenden Achtelfinale heißt es: Siegen oder Fliegen. Oder im Englischen etwas martialischer: „Do or die“!

Am Freitag (19.30 Uhr, Scania-Arena) beginnt die erste von vier Play-off-Runden, die alle im Best-of-Five-Modus ausgetragen werden. Heißt: Vom Achtelfinale bis zum Finale sind jeweils drei Siege notwendig, um die nächste Runde zu erreichen – oder am Ende in die DEL2 aufzusteigen. Doch so weit will McCutcheon nicht nach vorne schauen. Aufstieg? Mögliche Gegner? „Ich werde nicht einmal darüber sprechen“, betont der Kanadier. „Unsere Aufgabe ist es nun, diese Serie zu gewinnen.“

Diese Serie – das ist das Duell mit dem Nord-Achten Icefighters Leipzig. An sich schon etwas überraschend – denn vor der Saison wurde den Sachsen mehr zugetraut. „Nun, sie haben immerhin den Topscorer der Liga“, sagt McCutcheon, der den Gegner aus dem Heimspiel vom 5. Februar kennt, das der EVD mit 4:0 gewann. Hier gelang es den Füchsen, die Icefighters-Offensive komplett auszubremsen. Ein Grund, warum dies gelang, ist Torhüter Sebastian Stefaniszin – der wie das gesamte Team über die Saison gesehen immer besser wurde, eine unglaubliche Ruhe ausstrahlt und alleine durch sein bemerkenswertes Stellungsspiel viel entschärft. „Sebastian spielt sehr gut. Aber Eishockey ist ein Mannschaftssport“, sagt McCutcheon. Heißt: Die gute Defensivleistung seiner Vorderleute sorgt ebenfalls dafür, dass viel gelingt – oder aber: dass den Gegnern nicht allzu viel gelingt.

Vorne zeigt die deutlich offensivere Ausrichtung unter McCutcheon Wirkung. Gut daher auch, dass Raphael Joly pünktlich zum Play-off-Start wieder fit ist. Die Hoffnung ist groß, dass auch der leicht angeschlagene André Huebscher dabei ist. Dennoch wird der erste Sturm zumindest im Heimspiel nicht komplett sein. Lars Grözinger hat die Grippe erwischt. „Aber so richtig“, sagt EVD-Teamchef Lance Nethery. Bislang sprang Marvin Tepper während der Ausfallzeit von Raphael Joly im ersten Block ein – und machte seine Sache dabei durchaus gut.

Dass die Leipziger ihre Heimspiele in Taucha auf einer Spielfläche austragen, die nicht nur beinahe so schmal wie eine nordamerikanische Fläche ist, sondern zudem noch vier Meter kürzer, juckt McCutcheon wenig. „Letztlich spielen wir auch dort einfach nur Eishockey.“ Am liebsten wäre es den Füchsen, wenn sie die Serie nicht nur gewinnen, sondern auch nur einmal nach Sachsen reisen müssten. Denn im Falle von Favoritensiegen in Runde eins, hieße der Gegner im Viertelfinale EV Landshut. Die Niederbayern sind gegen Ende der Hauptrunde in Schwung gekommen. Aber das spielt noch keine Rolle. Darüber wird noch nicht gesprochen.

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