Füchse sind vollzähligErst Neuwied, dann nochmal Herne

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Diese Situation ist neu – zumindest in der aktuellen Eishockey-Saison.  Zum ersten Mal haben Trainer Brian McCutcheon und Teamchef Lance Nethery die Qual der Wahl. „Wenn wirklich alle da sind, muss ein Spieler auf die Tribüne“, erklärt Nethery. So kann der EVD zum ersten Mal mit voller Kapelle antreten, wenn es in der Oberliga heute (20 Uhr) zum EHC Neuwied geht. Am Sonntag (18.30 Uhr, Scania-Arena) ist dann der Herner EV zum nächsten Ruhrderby zu Gast.

„Ein Fragezeichen steht noch hinter Yannis Walch“, erläutert Nethery die Personalsituation. „Er hat die ganze Woche trainiert, aber heute hat er sich den Fuß etwas verdreht und hatte Schmerzen“, berichtete der Teamchef vom Donnerstagtraining. „Wir werden kurzfristig sehen, was passiert. Vielleicht geben wir ihm noch eine Woche. Dann wäre Yannis derjenige, der an diesem Wochenende noch einmal zusieht“, wollen die Füchse beim Verteidiger auch kein unnötiges Risiko eingehen.

Das heißt übrigens auch, dass  Förderlizenzspieler Mike Mieszkowski erstmals mitwirken kann. „Auch bei Mike werden wir kurzfristig sehen, ob es wirklich klappt“, so Nethery. Die Tendenz bei ihm ist allerdings positiv. Ein Spiel hatte der 23-Jährige schon in der zurückliegenden Spielzeit absolviert. „Mike ist mit 1,96 Meter sehr groß. Seine Aufgabe wird die eines Power-Forward sein, er muss also vors Tor gehen, vor dem Torwart stehen, Zweikämpfe suchen“, sagt Nethery über den Linksaußen. „Natürlich, ohne zu viele Strafen zu ziehen.“ Da die Deutsche Eishockey-Liga aufgrund eines Nationalmannschaftslehrgangs pausiert, sind auch alle anderen Förderlizenzspieler einsatzfähig.

Mit dem EHC Neuwied trifft der EVD heute auf einen Gegner, der nach aktueller Tabellenkonstellation der erste Play-off-Gegner im Achtelfinale wäre. Ist das nun gut? Oder doch eher schlecht? „Nein“, sagt Nethery, „das ist egal.“ Gut ist vor allem, dass die Füchse bei den Bären wieder vor eine Aufgabe gestellt werden. „In Neuwied ist es nie einfach. Der EHC spielt zu Hause recht aggressiv. Das wird uns fordern“, so Nethery, „zumal Neuwied noch Punkte braucht, auch wenn der Vorsprung auf Essen aktuell elf Punkte beträgt.“

Eine Herausforderung wird auch das Sonntagsheimspiel gegen Herne sein. Erst am zurückliegenden Sonntag hatten die Füchse am Gysenberg mit 5:2 gewonnen – in einem harten und intensiven Duell.  „Frank Petrozza leistet in Herne gute Arbeit“, sagt Nethery über den HEV-Coach. „Diese Spiele haben Play-off-Charakter. Das hilft uns.“ Und das schnelle Wiedersehen mit Herne erinnert auch schon ein wenig an die Play-offs.

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