Füchse schlagen Essen EV Duisburg gewinnt mit 4:3

Duisburgs Jari Neugebauer im Derby gegen die Moskitos Essen. (Foto: Roland Christ)Duisburgs Jari Neugebauer im Derby gegen die Moskitos Essen. (Foto: Roland Christ)
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Immerhin: Defensiv spielten die Füchse diesmal nicht so schlecht wie im Hinspiel; Luft nach oben bleibt aber immer noch, da nach wie vor zu viele Ungenauigkeiten zum Duisburger Spiel gehören. ’Wir müssen saubere Pässe von hinten heraus spielen, sonst bekommen wir Probleme“, sagte Doug Irwin nach den ersten 20 Minuten des Spiels, das der EVD mit 4:3 (1:1, 1:1, 2:1) gewann.

Die Essener agierten erstmals mit Kyle DeCoste, der 2016 mit den Tilburg Trappers Oberliga-Meister geworden war und den glücklosen Caleb Cameron ersetzt. Tatsächlich standen sogar drei ausländische Spieler für die Moskitos auf dem Eis, da auch der Kanadier Alex Botten, ein College-Spieler, per Gastspielgenehmigung und mit Zustimmung des EVD auflief. Auch wenn DeCoste nach 41 Sekunden die erste gute Gelegenheit hatte, hatten die Füchse in der ersten Viertelstunde des Spiels mehr Kontrolle über das Geschehen. Technisch fein behaupteten Slanina und Pisarik die Scheibe in der neutralen Zone, zündeten den Offensivturbo und trafen durch den Ex-Essener Slanina zum 1:0 (4.). Gefährlich wurde es, als EVD-Torhüter Christoph Mathis ein Abspielfehler unterlief, den Dennis Thielsch aber nicht verwerten konnte. In Überzahl glich Essen in der 16. Minute aus, nachdem Julian Lautenschlager, ein bemerkenswert talentierter junger Mann von der DEG, getroffen hatte. Zwar hatte Pisarik im Gegenzug die nächste Duisburger Chance, doch nach dem Ausgleich agierten die Essen mutiger und aktiver.

Das zweite Drittel begann mit einem Ärgernis für die Füchse. Ein Foul wurde nicht geahndet, Sekunden später wanderte aber André Huebscher auf die Strafbank, was DeCoste nur 13 Sekunden darauf zur Essener Führung nutzte. Verbesserungswürdig ist in einigen Phasen das Umschalten auf die Defensive, weil der Gegner mitunter zu leicht und zu schnell die neutrale Zone überbrücken konnte. Doch in der 26. Minute gab Marco Habermann den Füchsen das Selbstvertrauen zurück, als er einen Abpraller zum 2:2 verwertete. ’Das Tempo des Spiels gefällt mir“, sagte Irwin nach 40 Minuten. Und tatsächlich nahm die Partie nun Fahrt aus. In der 29. Minute hatte Beck die beste Gelegenheit, den EVD wieder in Führung zu bringen.

Das holte André Huebscher zu Beginn des Schlussabschnitts nach: Essens Christian Schmidt griff ohne Helm in einen Zweikampf ein und brachte den Füchsen so das erste Powerplay des Spiels. Von der blauen Linie schlenzte Mike Schmitz aufs Tor, Huebscher hielt den Schläger rein — drin war das Ding (45.).Der Vorsprung hielt aber nur bis 48. Minute. Bei vier gegen vier Spielern auf dem Eis, unterlief Björn Barta ein Scheibenverlust, dem Lautenschlager zum 3:3 nutzte. Der Kapitän legte dann aber das 4:3 65 Sekunden vor Ende auf; Habermann brachte die Scheibe im Essener Netz unter.

Erstmals lief für den EVD Denis Gulda auf. Der Stürmer spielte in der vergangenen Saison für den EHV Schönheide.

Tore: 1:0 (3:32) Slanina (Pisarik, Beck), 1:1 (15:37) Lautenschlager (Fiedler/5-4), 1:2 (21:10) DeCoste (Bires/5-4), 2:2 (25:59) Habermann (Bjuhr, Schmitz), 3:2 (44:02) Huebscher (Schmitz, Walch/5-4), 3:3 (48:00) Lautenschlager (Fern, Granz/4-4), 4:3 (58:55) Habermann (Barta). Strafen: Duisburg 6, Essen 6. Zuschauer: 1062.


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