Füchse machen es in Erfurt deutlich7:1-Sieg für den EV Duisburg

Lesedauer: ca. 1 Minute

„Nach dem Freitagspiel bin ich daher zufrieden“, sagte EVD-Trainer Lance Nethery. Denn auch wenn Georgi Kimstatsch, der Hallenser Trainer, im Willen den Schlüssel zum Sieg seiner Mannschaft sah, war es auch spielerisch am Freitag zu wenig.

In Erfurt stand nun wieder Peter Holmgren im Duisburger Tor, nachdem Justin Schrörs im Wiederholungsspiel gegen Essen sowie gegen Halle das EVD-Netz gehütet hatte. Schrörs begann gegen die Saale Bulls zunächst stark, parierte zwei Großchancen der Gäste, sah dann aber bei einigen Gegentreffern nicht glücklich aus. Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass die Duisburger Defensive gegen Halle zu oft gepatzt hatte.

Das sah am Sonntag in Thüringen ganz anders aus. Schon im ersten Drittel war der EVD bei 15:7 Torschüssen die klar bessere Mannschaft. „Aber wir müssen halt auch das Tor treffen. Erfurt hatte zwei Chancen und hätte dabei beinahe getroffen“, sagte Nethery. Coco Krämer erzielte in der 18. Minute die Führung, ehe die Duisburger im zweiten Drittel ihre Überlegenheit auch entsprechend nutzten. Raphael Joly und Marvin Deske erhöhten bis zur Mitte des Spiels auf 3:0, ehe die Füchse eine doppelte Überzahl doppelt ausnutzten: Zunächst traf Lars Grözinger, bevor André Huebscher im verbliebenen 5:4-Powerplay nur 18 Sekunden später das 5:0 nachlegte.

Das zweite Krämer-Tor bedeutete die 6:0-Pausenführung nach 40 Minuten. „Damit war das Spiel entschieden“, sagte Nethery. „Wir haben zwei Drittel lang sehr gut gespielt“, so der Coach, ehe sein Team die Partie locker nach Hause brachte. Verteidiger Dominik Ochmann legte das 7:0 nach (44.), bevor Paul Klein mit dem Erfurter Ehrentreffer erfolgreich war.

Nicht dabei war Maik Klingsporn. „Er hat krankheitsbedingt gefehlt. Im Moment kämpfen einige Jungs mit Erkältungen“, berichtet Nethery.

Am Freitag (20 Uhr) geht es in Braunlage mit dem Spiel bei den Harzer Falken weiter. Am Sonntag (18.30 Uhr) ist dann der ECC Preussen Berlin in Duisburg zu Gast.

Tore: 0:1 (17:25) Krämer (Klöpper, St. Jacques), 0:2 (26:37) Joly (Mike Schmitz, St. Jacques/5-4), 0:3 (30:14) Deske (Ochmann, Beck), 0:4 (36:32) Grözinger (St. Jacques/5-3), 0:5 (36:50) Huebscher (Joly, Grözinger/5-4), 0:6 (38:21) Krämer (Walkowiak, Klöpper), 0:7 (43:11) Ochmann (Beck, Barta), 1:7 (48:32) Klein (Grosch, Ulitschka). Strafen: Erfurt 12, Duisburg 10 + 10 (Barta). Zuschauer: 342.

EXA Icefighters Leipzig holen junges Allround-Talent
Patrick Demetz wechselt von Krefeld nach Leipzig

​In den letzten Tagen vermeldeten die Verantwortlichen des Krefelder EV den Abgang von Patrick Demetz. Der Deutsch-Italiener wurde unter anderem mit den folgenden Wo...

Seit 2013 am Gysenberg
Kapitän Michel Ackers bleibt zwei weitere Jahre beim Herner EV

​Der Herner EV und Michel Ackers gehen gemeinsam in die Zukunft. Der Kapitän hat seinen Vertrag am Gysenberg um zwei Jahre verlängert und wird die Grün-Weiß-Roten mi...

Interview vor Spiel vier im Oberliga-Finale
Scorpions-Trainer Tobias Stolikowski: „Zwei Teams auf Augenhöhe“

​Die Hannover Scorpions führen in einer bisher dramatischen Finalserie um die deutsche Oberligameisterschaft gegen den Südmeister, die Selber Wölfe, mit 2:1 Siegen. ...

Zwei Tore von Mario Valery Trabucco beim 5:1-Sieg
Hannover Scorpions bezwingen Südmeister Selb in Spiel drei deutlich

​Vor dem Spiel glaubten einige der anwesenden, dass erneut eine Verlängerung droht. Zu ausgeglichen hatten die beiden Teams in den ersten beiden Begegnungen agiert u...

Stürmer kam im Oktober aus Polen
Adam Domogalla bleibt bei den Crocodiles Hamburg

​Die Crocodiles Hamburg haben den Vertrag mit Adam Domogalla verlängert. Der Stürmer wechselte im Oktober 2020 aus Polen nach Hamburg und sammelte in 30 Spielen für ...

Weitere Gespräche laufen
Herner EV bestätigt nach Saisonende neun Abgänge

​Knapp eine Woche nach dem Ende der eigenen Oberliga-Nord-Saison gibt der Herner EV neun Abgänge bekannt. „Wir bedanken uns bei allen Akteuren, dass sie unsere Farbe...

4:3 nach 67 Spielminuten gegen Selber Wölfe
Hannover Scorpions gewinnen erstes Oberliga-Finalspiel

​Mit einer großen Portion Glück, aber auch ebenso großes Können bezwang der Meister der Oberliga Nord, die Hannover Scorpions, seinen Pedant aus dem Süden, die Selbe...

500-Punkte-Marke rückt näher
Rekordspieler und Kapitän Eichelkraut bleibt bei den Icefighters Leipzig

​Der Kapitän bleibt an Bord. Eigentlich ist das keine überraschende Nachricht. Mit Florian Eichelkraut verlängert der dienstälteste Spieler der Geschichte der Icefig...

Oberliga Nord Playoffs