Füchse gewinnen enges Spiel in der Schlussphase5:3-Sieg bei den Icefighters Leipzig

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Die Partie hatte perfekt angefangen. Schon nach 48 Sekunden landete der erste Gäste-Angriff im Netz. Die erste Sturmreihe hatte sich nach vorne kombiniert, sodass Lars Grözinger nur noch locker abschließen musste. Der Rest des ersten Drittels verlief holprig, weil die Füchse sechs der 20 Minuten in Unterzahl verbrachten. „Wir müssen nur von der Strafbank wegbleiben. Bei Gleichzahl sind wir das bessere Team“, sagte Füchse-Chef Sebastian Uckermann.

Und er sollte Recht behalten, denn im zweiten Drittel bestimmten die Duisburger zunächst das Geschehen. André Huebscher traf in der 27. Minute zum 2:0, ehe Patrick Klöpper drei Minuten später auf 3:0 stellte. Zuvor wurde EVD-Topscorer Raphael Joly mit dem Schläger im Gesicht getroffen – die folgende Überzahlsituation führte zum dritten Duisburger Treffer. „Wir waren in dieser Phase klar überlegen, hätten auch das 4:0 und 5:0 machen müssen“, sagte Uckermann. „Wir hatten genügend Chancen und waren die dominante Mannschaft.“ Doch ein Scheibenverlust im Aufbau brachte den Leipzigern das 1:0 durch Nick Lazorko. Was dann passiert, ist klar: Die Icefighters machen auf ihrem kleinen Eis mit ihren Fans im Rücken richtig Druck und trafen nach einer Strafzeit gegen Klöpper zum Anschluss – und tatsächlich glich Erek Virch noch vor der zweiten Pause zum 3:3 aus. Im Schlussabschnitt kämpften die Füchse – und wurden in der 56. Minute mit dem 4:3 durch Jari Neugebauer belohnt. Huebscher traf noch ins leere Netz.

„Die Mannschaft hat das gezeigt, was in den letzten Wochen oft gefehlt hat. Die Jungs haben ein enges Spiel einfach mal gewonnen“, so Uckermann. „Ein großes Kompliment an das Team. Darauf können wir stolz sein.“

Tore: 0:1 (0:48) Grözinger (Huebscher, Joly), 0:2 (26:11) Huebscher (Grözinger, Walch), 0:3 (29:14) Klöpper (Koziol, Neumann/5-4), 1:3 (31:17) Lazorko, 2:3 (36:31) Gale (Martin, Komnik/5-4), 3:3 (38:34) Virch (Komnik), 3:4 (55:02) Neugebauer (Mike Schmitz), 3:5 (59:46) Huebscher (ENG). Strafen: Leipzig 6, Duisburg 8. Zuschauer: 1529.

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