Füchse gehen als Zweiter in die Play-offsDuisburg gewinnt in Halle nach Verlängerung

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„Wenn uns das gelingt, können wir den Gegner in den Pre-Play-offs scouten“, hatte EVD-Coach Uli Egen schon vor dem Wochenende einen der Vorteile benannt. Und es bedeutet: In einem möglichen Viertelfinale hätte der EVD – einen Sieg im Achtelfinale vorausgesetzt – Heimrecht.

Allerdings war es eine Punktlandung. „Am Ende hatten wir den Papst in der Tasche“, lachte EVD-Trainer Reemt Pyka, während im Hintergrund die Füchse-Spieler den zweiten Platz feierten. Denn der EVD gewann nur mit 4:3 (0:1, 2:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung. Platz zwei konnte so nur gelingen, wenn Essen gegen Tilburg in der Verlängerung gewinnt – und das taten die Moskitos. Apropos: Der Tag begann damit, dass die Füchse via Facebook die Essener aufforderten, auf Sieg zu spielen. Gerüchte hätten davon gesprochen, dass das nicht so sein könnte. Die Essener reagierten entsprechend sauer und wiesen die Vorwürfe zurück. Freundschaft wird es zwischen diesen Vereinen wohl kaum noch geben.

„Das erste Drittel war ausgeglichen“, sagt EVD-Trainer Reemt Pyka. Ärgerlich für die Füchse: Den einzigen Treffer dieses Abschnitts erzielte kein aktueller, sondern ein Ex-Fuchs. In der dritten Minute war Artur Tegkaev im Powerplay für Halle erfolgreich. „Der Puck wurde dabei von einem Schlittschuh abgefälscht“, so Pyka. Vorne wiederum ließ der EVD zu viele Gelegenheiten ungenutzt. Im zweiten Drittel hätten die Füchse das Spiel an sich reißen müssen. Doch das Powerplay war nicht effektiv – und offenbar auch nicht ideenreich. „Wir haben sogar eine 5:3-Überzahl ungenutzt gelassen“, ärgerte sich Pyka über die verpasste Gelegenheit. So erhöhte Maximilian Schaludek auf 2:0, ehe Raphael Joly den EVD 19 Sekunden später heranbrachte. Auch nachdem Schaludek seinen zweiten Treffer zum 3:1 für Halle erzielt hatte (35.), konnten sich für die Füchse auf den Holland-Kanadier verlassen, der in der 38. Minute den erneuten Anschluss herstellte. „Wir haben in dieser Phase umgestellt und dann auch mehr Druck gemacht“, so Pyka.

„Halle hat wirklich stark gespielt“, sagt der Coach. Doch die Tore erzielte der EVD: erst Norman Martens in der 46. Minute zum 3:3, dann Patrick Klöpper 14 Sekunden vor Ende der Overtime per Rückhandschlenzer. Die Füchse spielen nun gegen den besseren der beiden Pre-Play-off-Sieger. Gewinnt Halle gegen Erfurt, ist es Halle, gewinnt Erfurt, ist es der Sieger aus Wedemark gegen die Hannover Indians.

Tore: 1:0 (2:43) Tegkaev (5-4), 2:0 (29:17) Schaludek (Spister, Ehemann), 2:1 (29:36) Joly (Martens, Huebscher), 3:1 (34:57) Schaludek (Ehemann, Bacek), 3:2 (37:39) Joly Grözinger, 3:3 (45:10) Martens (Huebscher, Mike Schmitz), 3:4 (64:46) Klöpper (Koziol, Martens). Strafen: Halle 12 + 5 + Spieldauer (Schön), Duisburg 6 + 10 (Schrörs). Zuschauer: 1273.


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