Füchse Duisburg verpassen Sprung auf Platz zwei3:6-Niederlage gegen die Saale Bulls Halle

Für die Füchse Duisburg gab es lange Zeit kein Vorbeikommen gegen die Saale Bulls Halle. (Foto: Roland Christ)Für die Füchse Duisburg gab es lange Zeit kein Vorbeikommen gegen die Saale Bulls Halle. (Foto: Roland Christ)
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Und weil den Schwarz-Roten dann auch noch die Ideen ausgingen und zu viele Fehler produzierten, ging die Partie mit 3:6 (0:1, 0:2, 3:3) verloren. Besonders bitter: Mit einem Sieg wäre der EVD auf den zweiten Rang der Meisterrunde in der Eishockey-Oberliga Nord vorgerückt. So hängen sie weiter auf Rang drei fest.

Mit einem groben Blick auf das erste Drittel wären optisch überlegene Füchse auszumachen gewesen. Denn die Hausherren hatten viel mehr Scheibenbesitz als ihre Gäste, schossen auch öfter auf das Tor. Doch wirklich gefährlich wurde es selten, weil die Saale Bulls ihre Gegenspieler fernhielten von Positionen, von wo der Schuss hätte gefährlich werden können – alternativ war der Abschluss nicht wirklich zwingend genug. Am auffälligsten war noch der erste Block, doch so oft es André Huebscher, Raphael Joly oder auch Viktor Beck versuchten – sie fanden keinen Weg vorbei an Torhüter Kevin Beech. Dafür rappelte es auf der anderen Seite bereits bei der ersten Überzahl-Gelegenheit der Gäste. Jannik Striepeke beförderte die Scheibe ins Duisburger Netz. Der Rest des ersten Drittels war viel Mühe für wenig Ertrag.

An dem Bild änderte sich im zweiten Abschnitt nur wenig. Wieder versuchten die Duisburger ihr Glück, doch die Hausherren wurden zunehmend unpräziser in ihrem Tun. In der 25. Minute übersah Beck, dass Joly bereits durchgestartet war. Ein Pass und er wäre allein auf Beech zugelaufen. Statt heranzukommen und sich für Platz zwei in der Liga anzumelden, fingen sich die Füchse einen Konter ein, den Steven Tarasuk zum 2:0 nutzte (34.). In der 37. Minute stand es gar 0:3 durch Tim May. Ein Querpass, einmal den Schläger reingehalten – und schon jubelten die Gäste, die sogar auf ihren Starstürmer Nathan Robinson verzichten mussten, erneut. Zur zweiten Pause waren die Fans hörbar ungehalten – und das zurecht.

Im Schlussabschnitt verkürzten erst Sam Verelst auf 1:3, dann Joly auf 2:4. Die Aufholjagd kam aber zu spät. Halle kam in der Schlussphase zu zwei Empty-Net-Goals. Dazwischen hatte Verelst noch einmal auf 3:5 verkürzt. Am Sonntag (19 Uhr) geht es bei den Hannover Indians weiter.

Tore: 0:1 (4:52) Striepeke (Schön, May/5-4), 0:2 (33:59) Tarasuk (Suchomer, Rypar), 0:3 (36:24) May (Striepeke, Tarasuk), 1:3 (44:55) Verelst (Habermann, Barta), 1:4 (47:14) Burns (Gunkel, Schaludek). 2:4 (49:18) Joly (Beck), 2:5 (58:49) Spöttel (ENG), 3:5 (59:12) Verelst (Habermann, Walch), 3:6 (59:15) Schmitz (ENG). Strafen: Duisburg 6, Halle 8. Zuschauer: 1354.

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