Füchse Duisburg stellen sich dem Süd-MeisterLetztes Aufeinandertreffen im Oktober 2012

Die Füchse Duisburg haben sich durch einen Pre-Play-off-Erfolg gegen Leipzig ins Play-off-Achtelfinale geschossen. (Foto: Roland Christ)Die Füchse Duisburg haben sich durch einen Pre-Play-off-Erfolg gegen Leipzig ins Play-off-Achtelfinale geschossen. (Foto: Roland Christ)
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Nun muss der EV Duisburg die rund 650 Kilometer lange Reise antreten. Am Freitag (19.30 Uhr) startet mit einem Auswärtsspiel die Best-of-Five-Serie im Play-off-Achtelfinale der Oberliga.

Klar ist bereits, dass Peiting seinen Süd-Titel in der kommenden Saison verteidigen wird. Der Verein sah sich wirtschaftlich nicht in der Lage, die DEL2 zu stemmen und verzichtete daher auf den Antrag zur Teilnahmen am Lizenzverfahren. „Das wird Peiting kein Stück weniger gefährlich machen“, betont Füchse-Trainer Dirk Schmitz. „Das sieht man an den Tilburg Trappers. Sie dürfen nicht aufsteigen und haben dennoch dreimal in Folge die Oberliga-Meisterschaft gewonnen. Und genau das wird Peiting nun auch versuchen“, so der Coach. „Nicht aufsteigen zu können, ist die eine Sache. Aber dann werden die Spieler Meister werden wollen. Um zu zeigen: Wir könnten, wenn wir gewollt hätten.“

Was Peiting ausmacht? „Ein sehr gutes Powerplay, ein starkes Penaltykilling. Und sie brauchen nur wenige Chancen, um Tore zu schießen“, schildert Schmitz seine Videoeindrücke. Ein echtes Spitzenteam eben. Respekt? Der ist ohne Frage da. Aber Angst? Ganz sicher nicht. „Warten wir doch erst einmal ab“, sagt der Coach.

Klar ist, dass der Start gelingen muss. Anders als in den beiden Auswärtsspielen der Pre-Play-offs gegen Leipzig. „Wir sollten vermeiden, dass wir wieder in der ersten Minute ein Gegentor bekommen.“ Und dann? Dann scheint vieles möglich. „Wir müssen natürlich noch konzentrierter spielen als gegen Leipzig“, erklärt Schmitz. „Aber das wichtigste ist: Der Druck ist von unseren Schultern. Wir gehen als klarer Außenseiter in diese Serie“, sagt Schmitz. Und er sagt es so, dass klar ist: Mit dieser Rolle kann er sich gut anfreunden.

Der Schlüssel ist Disziplin. Auf dem Eis, aber auch taktisch. „Wir dürfen Peiting keine Gelegenheiten geben“, betont der Trainer. „Und dann ist – mit etwas Glück und viel harter Arbeit – einiges möglich.“ Ein Lucky Punch zum Serienstart wäre genau das richtige.

Personell können die Füchse so komplett wie möglich – also ohne Lasse Uusivirta und Christoph Eckl – antreten. Ricco Ratajczyk hat wieder trainiert. „Er wird dabei sein, aber er hat natürlich seit einer Woche nicht mehr trainiert“, will Schmitz ihn nicht zum Serienstart verheizen.

Das Heimspiel findet am Sonntag um 18.30 Uhr an der Wedau statt. Aber auch schon heute lohnt sich der Besuch der Eissporthalle. Was kurzfristig beim dritten Spiel gegen Leipzig geklappt hat, soll heute wiederholt werden: Ein Livestream samt Public Viewing aus Peiting im Restaurant der Eissporthalle. Bereits am Dienstag hatten gut 150 Fans diese Gelegenheit wahrgenommen. Der Eintritt ist frei; Getränke kosten zwei Euro. Außerdem wird es dort in den Drittelpausen die Gelegenheit geben, Karten für das Heimspiel zu erwerben.

Als Sam Verelst am Dienstag den Overtime-Siegtreffer in der 75. Minute erzielte, bebte das Eishallenrestaurant. Die Füchse ölen bereits ihre Stimmen, um den Jubelschrei zu wiederholen.

So lief es im Oktober 2012:

Mit 6:1 (1:0, 4:1, 1:0) gewann der EVD am 17. Oktober 2012 im DEB-Pokal gegen den EC Peiting. Auch damals war es das Achtelfinale. Daniel Fischbuch, Brett Breitkreuz, Adam Courchaine, Benjamin Hanke, Philipp Riefers und Fabio Pfohl erzielten damals die Tore für den EVD. Füchse-Stürmer Diego Hofland war damals auch schon dabei und verbuchte eine Torvorlage.

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