Füchse Duisburg schießen sich gegen Berlin den Frust von der SeeleEin Sieg mit Anlaufschwierigkeiten

Die Füchse Duisburg hängten den ECC Preussen Berlin im letzten Drittel ab. (Foto: Roland Christ)Die Füchse Duisburg hängten den ECC Preussen Berlin im letzten Drittel ab. (Foto: Roland Christ)
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Vielleicht hätten sie es etwas präzisiert – vor allem im ersten Drittel: „Lasst aus Euren Möglichkeiten Tore werden!“ Denn das gelang dem EV Duisburg im Oberliga-Spiel gegen den ECC Preussen Berlin zwei Drittel lang nur bedingt. Doch letztlich gewannen die Füchse, bei denen Ricco Ratajczyk krankheitsbedingt fehlte, mit 8:0 (1:0, 2:0, 5:0).

Die ersten fünf Minuten gehörten allerdings dem Drittliga-Letzten mit der so großen Historie. Die Füchse konnten sich kaum befreien, die Charlottenburger setzten sich vor dem Kasten fest – und in der vierten Minute hätte es durchaus klingeln können, denn Kyle Piwowarczyk scheiterte nach einem Abpraller aus aussichtsreicher Position. Nach und nach befreiten sich die Gastgeber vom Berliner Anfangsschwung. Und die Chancen häuften sich: Michael Fomin (5., 8.), Artur Tegkaev (9.), Steven Deeg (10.), Alexander Spister (11.) – das waren alles Chancen, die gerne im Netz landen dürfen. In der 13. Minute ging der EVD dann doch in Führung. Durch – na, wen wohl – Pavel Pisarik. Der Tscheche tippte die Scheibe nach Pass von André Huebscher ins Netz. Danach lief es wie vorher: Huebscher, Tegakev, Sam Verelst – darf alles reingehen, ging es aber nicht.

Auch im zweiten Drittel blieb die Einbahnstraße allzu oft eine Sackgasse. Auf der Gegenseite wurde es nur einmal kribbelig, als eine Scheibe durchzurutschen drohte, ein lauter Aufschrei der Fans hinter dem Tor aber sowohl Goalie Sebastian Staudt als auch die Verteidiger darauf hinwies, dass da noch einmal nachgearbeitet werden müsste. Immerhin: Steven Deeg erhöhte auf 2:0 (31.); kurz darauf hatte Lasse Uusivirta Pech, als sein Schuss an die Unterkante der Latte prallte, aber wieder ins Feld zurücksprang. Doch Deeg legte kurz darauf selbst nach – schön in den Winkel gezirkelt, nachdem Diego Hofland beim Zuspiel das nötige Auge bewies (37.). Im Schlussdrittel hatten sich die Füchse dann aber doch den Weg ins Tornetz gemerkt: Pisarik (2), Tegkaev, Verelst und Huebscher trafen zum 8:0.

„Das Spiel von Freitag steckte uns noch in den Köpfen und in den Beinen“, sagte Füchse-Trainer Reemt Pyka. „Zum Schluss lief es besser. Es muss einfach in den Köpfen sein: Scheibe aufs Tor bringen und den Rebound finden.“

Tore: 1:0 (12:49) Pisarik (Huebscher; Judt), 2:0 (30:09) Deeg (Verelst, Sanwald), 3:0 (36:26) Deeg (Hofland, Tramm), 4:0 (42:15) Pisarik (Tegkaev), 5:0 (44:46) Tegkaev (Pisarik, Tramm), 6:0 (45:25) Verelst (Deeg, Hofland), 7:0 (46:32) Pisarik (Tegkaev, Buschmann), 8:0 (52:19) Huebscher (Tegkaev, Spelleken). Strafen: Duisburg 2, Berlin 2. Zuschauer: 789.


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