Füchse Duisburg feiern ersten HeimsiegSechs-Punkte-Wochenende nach 5:3 gegen die Indians

Ricco Ratajczyk freut sich über den 1:0-Führungtreffer für die Füchse Duisburg. (Foto: Roland Christ)Ricco Ratajczyk freut sich über den 1:0-Führungtreffer für die Füchse Duisburg. (Foto: Roland Christ)
Lesedauer: ca. 1 Minute

„Ich freue mich für die Jungs, dass sie sich für die harte Arbeit belohnt haben“, sagte Trainer Reemt Pyka. „Wir hatten immer die passende Antwort. Hut ab vor der Moral der Jungs.“

Die Partie begann mit Vorteilen für die Gastgeber. Bereits in der vierten Minute versuchte es Pavel Pisarik mit einer Direktabnahme nach Zuspiel von Lasse Uusivirta. Kurz darauf scheiterte Steven Deeg mit einem Schuss aus dem Slot. Doch schon kurz darauf konnten die EVD-Fans zum Jubeln ansetzen. Nach einem Bully an der blauen Linie schnappte sich Michael Fomin die Scheibe, zog verdeckt ab – und Ricco Ratajczyk hielt seinen Schläger rein, 1:0 (8.). Nur zwei Minuten später hatte Alexander Spister das zweite Tor auf dem Schläger, scheiterte aber aus letztlich zu spitzem Winkel. Danach wurden die Indians gefährlicher, scheiterten aber durch Robert Peleikis und Victor Knaub am abermals starken Füchse-Goalie Sebastian Staudt.

Bitter war der Ausgleich für den ECH: Aus einer Duisburger Chance entstand der Konter, den Branislav Pohanka zum 1:1 abschloss (26.). Die Antwort darauf war eine Sache des Kapitäns: Die Scheibe kam zentral vors Tor, der aufgerückte David Cespiva schlenzte die Scheibe auf den Kasten und traf zum 2:1 (31.). Das gleiche Spielchen gab es in der 34. Minute nochmal, nur schneller: Pohanka zog ab, traf den Schläger von EVD-Verteidiger Florian Spelleken, von dem die Scheibe ins Tor abgefälscht wurde.

39 Sekunden später lagen die Duisburger wieder vorne: Leon Judt spielte einen Pass aus dem eigenen Drittel auf den frei durchbrechenden Alexander Spister, der Indians-Goalie Kevin Beech mit einem Schuss über die Fanghand keine Chance ließ. Eine Schrecksekunde gab es in der 37. Minute: Ex-Fuchs Nick Bovenschen checkte Fomin überhart in die Bande, sodass die umstehenden Spieler sofort Hilfe herbeiriefen. Die Konsequenz: fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe für Bovenschen. Fomin konnte im letzten Drittel aufs Eis zurückkehren.

Auch der dritte Hannoveraner Ausgleich durch Brent Norris (49,. Überzahl) stoppte die Füchse nicht. Pavel Pisarik sorgte in der 56. Minute für die Entscheidung; Artur Tegkaev packte den Deckel oben drauf (60.).

Tore: 1:0 (7.53) Ratajczyk (Fomin), 1:1 (25:55) Pohanka (Bacek, Pfennings), 2:1 (30:02) Cespiva (Huebscher, Tegkaev), 2:2 (33:08) Pohanka (Pfennings, Mund), 3:2 (33:47) Spister (Judt), 3:3 (48:35) Norris (Pohanka, Turnwald/5-4), 4:3 (55:05) Pisarik (Huebscher, Uusivirta), 5:3 (59:37) Tegkaev (Huebscher, Pisarik). Strafen: Duisburg 8, Hannover 6 + 5 + Spieldauer (Bovenschen). Zuschauer: 855.


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