Formkurve der Heidschnucken zeigt nach oben

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Dabei zeigten sich die Hausherren von Beginn an schwungvoll und stark verbessert. Mit temporeichem Spiel und vielen gelungenen Passkombinationen dominierten sie zwei Drittel lang die keinesfalls schwachen Gäste aus Bremen, die ebenfalls einige gute Gelegenheiten herausspielten, bei denen Varian Kirst glänzend parierte. Bei konsequenterer Chancenausnutzung auf beiden Seiten und etwas mehr Glück im Abschluss bei den Heidschnucken (dreimal Aluminium) hätte es nach dem zweiten Spielabschnitt statt nur 4:0 auch 8:2 stehen können. Besonders die Reihe mit Roman Nikitin, Denny Böttger und Leif Buckup harmonierte schon sehr gut und spielte einige sehr schöne Tore heraus. Sehr sehenswert auch das 4:0 durch Verteidiger Dustin Korlak nach exzellentem Zuspiel von Nikitin. Dass es am Ende doch noch mal spannend wurde lag an vier Dingen. Den ausgelassenen Chancen im Mitteldrittel, dem Tribut an das Tempo der ersten 40 Minuten, den viel zu vielen Strafen im Schlussabschnitt und dem finnischen Neuzugang im Dress der Weser Stars Jari Voutilainen, der allein für alle Tore der Weser Stars verantwortlich zeichnete und schon bei seinem Debüt am Freitag vier Tore erzielt hatte.

Dass dem AEC erneut nur vier Verteidiger zur Verfügung standen und die Hofmann-Brüder in der Defensive aushalfen sei nur am Rande erwähnt. AEC-Coach Andreas Bentenrieder war insgesamt zufrieden mit der Spielweise seiner Mannschaft, die sichtbar damit begonnen hatte, erste Teile seiner Eishockeyphilosophie umzusetzen. „Das waren drei wichtige Punkte und zwei sehr gute Drittel von uns, darauf können wir nun aufbauen und weiter an den notwendigen Automatismen im Spielaufbau arbeiten“, kommentierte Bentenrieder das Ergebnis. Auch er war der Meinung, dass das Spiel nach dem zweiten Drittel hätte entschieden sein müssen, dann hätte man es sich einfacher gemacht, aber so sei das eben im Eishockey. „Die vielen Strafen haben mir nicht gefallen, daran müssen wir arbeiten“, kritisierte er, um gleich wieder nach vorne zu schauen: „Diese Woche werden wir viel arbeiten und ich bin sicher, gegen den HSV werden wir am Freitag bestimmt wieder einen Schritt nach vorne machen.“

Nach dem Abgang von Stephan Zahrt und der schweren Verletzung von Hendrik Alexander hat der Adendorfer EC nun reagiert und sich Verstärkung für die Verteidigung besorgt. Aus der Junioren- Bundesliga-Mannschaft der Roten Teufel Bad Nauheim stößt der 18-jährige Denis Friedberger zum AEC.

Tore: 1:0 (1.) Garbe (Czernohous), 2:0 (16.) Nikitin (Buckup, Böttger), 3:0 (19.) Böttger (Heideck, Nikitin), 4:0 (33.) Korlak (Böttger, Nikitin), 4:1 (43.) Voutilainen, 5:1 (48.) Nikitin (Buckup, Böttger), 5:2 (52.) Voutilainen, 5:3 (54.) Voutilainen (5-4). Strafen: Adendorf 12 + 10 (Korlak), Bremen 4. Zuschauer: 305.


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