Florian Eichelkraut trifft zum 200. Mal für die Icefighters Leipzig6:4 gegen die Hannover Indians

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Ein immer spannender und zum Teil kurioser Spielverlauf wurde durch zwei Mannschaften kreiert, die sich körperlich und läuferisch herausforderten. Zweimal fielen zwei Tore innerhalb von nur elf Sekunden. Das war definitiv nichts für schwache Nerven.

Das erste Drittel gehörte unseren EXA Icefighters. Geradlinig und zielstrebig präsentierten sich die Eiskämpfer, offenbar gut erholt von den drei Niederlagen der vergangenen Woche. Ein wichtiger Baustein hatte vor dem Spiel spontan grünes Licht gegeben. Connor Hannon stand getapt und geschient wieder im Aufgebot. Und er setzte auch gleich wichtige Akzente. Beim 1:0 von Hannes Albrecht sorgte Hannon für Unruhe vor dem Tor und Albrecht konnte ins leere Tor schießen. Beim 2:0 war erneut Hannes Albrecht der Nutznießer einer Vorarbeit von Connor Hannon und Robin Slanina. Die beiden Tore fielen in der siebten Minute (im Powerplay) und der 13. Minute. Eric Hoffmann hielt seinen Kasten bis zur Pause sauber.

Im zweiten Drittel ging es Auf und Ab wie in der Achterbahn. Erst trafen die Gäste im Powerplay durch einen Pohanka-Hammer in der 24. Spielminute. Die Antwort der Icefighters folgte postwendend. In der 25. Minute traf Kapitän Florian Eichelkraut mit seinem Jubiläumstor zum 3:1. Das war das 200. Tor des „Eichi“ für seine Icefighters. Und es kam noch besser. Ganze elf Sekunden brauchten die Eiskämpfer für den nächsten Treffer. Hubert Berger netzte eiskalt zum 4:1 Zwischenstand ein. Die Indianer wirkten konsterniert. Etliche weitere Großchancen blieben leider ungenutzt. Am engsten wurde es bei den Versuchen von Marvin Miethke und Connor Hannon. Aber die Hausherren hatten das Spiel im Griff. Bis zur 30. Minute. Dann gab es die zweite Strafe gegen die Indians und damit sogar die Möglichkeit auf das 5:1. Doch es kam anders. Parker Bowles nutzte einen Stockfehler von Michal Velecky und traf zum 4:2. Die folgenden Minuten war nichts mehr von der Dominanz der Leipziger zu sehen. Leichte Abspielfehler und deutlich sichtbares Zögern in der eigenen Zone sorgten für einen waren Sturmlauf der Gäste. In der 34. Spielminute folgte dann auch, was folgen musste. Die Hannoveraner trafen durch Thore Weyrauch zum 3:4. Danach retteten sich die Eiskämpfer in die Kabine.

Im letzten Abschnitt sah alles wieder besser aus, wenn man zu den Icefighters-Anhängern gehörte. Die Defensive wirkte stabiler und man konnte auch immer wieder offensiv Akzente setzen. In der 52. Minute nutzte Hannes Albrecht einen Fehler der Hannoveraner Defensive. Mit seinem dritten Treffer an diesem Abend avancierte er damit zum Matchwinner. Aber so klar war das nicht. Ein Patzer von Eric Hoffmann machte das Spiel genau elf Sekunden später wieder spannend. Aber „Hoffi“ konnte sich in der Folge noch ein paar Mal auszeichnen und seinen Fehler wieder gutmachen. Robin Slanina machte mit dem Empty Net-Treffer dann in der 60. Minute endgültig den Deckel auf eine sehr unterhaltsame Oberligabegegnung.

Das Auswärtsspiel für Freitag gegen Hamm ist aufgrund eines Coronafalls in der gegnerischen Mannschaft abgesagt. Somit geht es für die Icefighters erst am Sonntag mit dem Heimspiel weiter. Dort treffen sie erneut auf die Hannover Indians. Nach dem gestrigen Spiel verspricht auch diese Partie wieder viel Spannung. Erstes Bully am Sonntag im Kohlrabizirkus ist um 17 Uhr.


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