Falken ziehen ins Halbfinale ein – 9:5-Auswärtserfolg in HamburgHarzer Falken

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Vor rund 360 Fans im Eisland Farmsen begann bereits das erste Drittel furios und sorgte für einige erstaunte Gesichter. Nachdem Kapitän Erik Pipp in der vierten Spielminute den Torreigen eröffnet hatte, sollte es nach einem weiteren Tor von Andrew Bailey bereits 2:0 für die Falken stehen, jedoch kamen die Gastgeber schnell zurück und konterten ihrerseits mit zwei Toren und so stand es nach der ersten Hälfte des Drittels 2:2 und alles war wieder offen.

Nach einer kürzeren Ruhephase des Spiels ging es dann in der 15. Minute noch einmal richtig heiß her. Nach einer Torchance für die Crocodiles gerieten Semen Glusanok und Michal Bezouska direkt hinterm Tor aneinander und tauschten nicht nur nette Worte aus. Folge daraus waren für beide Spieler eine 2+2+10-Minuten-Strafe. Vor allem der Crocodiles-Spieler Bezouska war damit nicht zufrieden und sollte im Laufe des Spiels immer wieder mit dem Schiedsrichter hadern. Am Ende sollte er alleine schon 22 Minuten auf der Strafbank sitzen.

Während die Gastgeber durch die Strafzeit komplett aus dem Tritt kam, legten die Falken nun noch ein Gang zu und innerhalb von nur 127 Sekunden zappelte es vier Mal im Netz von Christoph Oster im Tor der Crocodiles. Zwar konnten die Crocodiles kurz nach dem letzten Tor in der 19. Spielminute noch einmal wieder aufschließen auf 3:6, jedoch war nach dem ersten Drittel scheinbar eine Vorentscheidung gefallen.

Doch die Crocodiles zeigten im zweiten Drittel, dass man mit ihnen rechnen muss. Während das Spiel mit jeder Minute immer härter wurde, blieben beide Tore aber erst einmal wie vernagelt. Erst in Überzahl konnten die Crocodiles durch Michal Bezouska 59 Sekunden vor dem Ende auf 4:6 aufschließen. Doch das wollte Falken-Stürmer Andrew Bailey nicht auf sich sitzen lassen und konnte nach einer weiteren Strafe gegen Bezouska nur 34 Sekunden später den alten Abstand zum 7:4 wiederherstellen.

Im letzten Drittel wurde es dann nochmal enger, als die rund 30 mitgereisten Fans aus dem Harz gehofft hatten, als in der 49. Spielminute erneut Michal Bezouska auf 5:7 verkürzen konnte. Doch die Falken hatten zu diesem Zeitpunkt den Gegner eigentlich zu jeder Zeit im Griff und ließ auch keine weiteren großen Chancen zu, welche wenn von Tobias Bannach, der das Tor der Falken hütete, egalisiert wurden. In der 57. Spielminute sollte dann Michael Schwindt für die endgültige Entscheidung sorgen. Den Schlusspunkt einer teilweise sehr hitzigen Partie in Hamburg-Farmsen sollte Christian Wittmann setzen, der in der 58. Spielminute mit seinem Treffer den Endstand von 5:9 festsetze.

Nach dem Erfolg in Hamburg ging es für das Team sofort zurück nach Braunlage, wo es nun bis Sonntag heißt die Kräfte zu sammeln. Am Sonntag steht dann das erste Spiel im Halbfinale der Play-offs gegen die Hannover Scorpions an. Dazu muss man um 18 Uhr nach Langenhagen reisen und erhofft sich auf eine große Unterstützung der eigenen Fans. Am darauffolgenden Dienstag, 10. März, findet um 20 Uhr die zweite Partie für den eigenen Fans im Wurmbergstadion von Braunlage statt.

Tore: 0:1 (3:39) Erik Pipp (Christian Schock, Michael Fichtl), 0:2 (5:31) Andrew Bailey (Michael Schwindt, Tobias Bannach), 1:2 (6:17) Daniel Hollmann (Michal Bezouska, Karol Bartanus), 2:2 (8:34) Stefan Gebauer (Karol Bartanus, Michal Bezouska), 2:3 (16:08) Stefan Bilstein (Erik Pipp, Christian Schock), 2:4 (17:27) Andrew Bailey (Tobias Schwab, Lukas Brückner), 2:5 (17:50) Christian Schock (Stefan Bilstein, Erik Pipp), 2:6 (18:15) Tobias Schwab (Michael Schwindt, Lukas Brückner), 3:6 (18:32) Tobias Bruns (Jan Michalek, Nikolai Varianov), 4:6 (39:01) Michal Bezouska (Jan Michalek, Stefan Gebauer/5-4), 4:7 (39:35) Andrew Bailey (Christian Schock, Tobias Schwab/5-4), 5:7 (48:30) Michal Bezouska (Karol Bartanus, Stefan Tillert), 5:8 (56:21) Michael Schwindt (Tobias Schwab, Erik Pipp), 5:9 (57:32) Christian Wittmann (Semen Glusanok, Lukas Brückner). Strafen: Hamburg 34, Braunlage 22. Zuschauer: 362.

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