EVD verliert erstmals seit dem 6. DezemberZu Beginn zu ineffektiv

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Schon vor dem Spiel hatten die Füchse kein Zielwasser getrunken. Die Aufwärmphase lief, als ein Schuss am Tor vorbeirauschte – und eine Plexiglasscheibe in der Bande zerdepperte. Das sorgte für knapp eine Viertelstunde Verspätung, mit der die Auswärtspartie des EV Duisburg beim EHC Neuwied begann. Und dass Füchse-Trainer Brian McCutcheon bereits in der 25. Minute bei eigener 5:3-Überzahl eine Auszeit nahm, zeigte, dass der Kanadier mit der Offensivausbeute des Spitzenreiters in der Eishockey-Oberliga Nord alles andere als zufrieden war. Am Ende stand eine 2:4 (1:0, 1:3, 0:1)-Niederlage – die erste nach 13 Siegen in Folge, die erste unter McCutcheon überhaupt.

Dabei konnten die Füchse mit voller Kapelle in Rheinland-Pfalz antreten, mussten gar einen Spieler auf der Tribüne lassen und entschieden sich für angeschlagenen Verteidiger Yannis Walch. Schon in der ersten Minute hatte Raphael Joly die erste Gelegenheit auf Duisburger Seite und leitete damit ein Festival ausgelassener Chancen ein. Kurz darauf war es Noureddine Bettahar, der sich durchsetzte, aber am früheren Füchse-Goalie Björn Linda, der ein starkes Spiel machte, scheiterte. Niddery schien den Bann mit dem 1:0 (7.) früh zu brechen, doch wieder Joly, Lars Grözinger, André Huebscher – alles ließen sie gute Chancen aus.

Das rächte sich in der 23. Minute: Bei einem langen Pass wollte Stefaniszin weit vor seinem Tor klären, doch Josh Myers war zuerst an der Scheibe und traf zum 1:1. In der kurz darauf folgenden zweiminütigen doppelten Überzahl deckten die Gäste Linda zwar mit Schüssen ein, trafen aber nicht. Das machte McCutcheon sauer, der früh seine Auszeit nahm. Doch auch eine weitere 5:4-Überzahl brachte nichts ein. Kurz darauf lud zwar Markus Schmidt durch und traf per Schlagschuss zum 2:1, doch defensive Nachlässigkeiten begünstigen die Neuwieder Führung. Erst wird Ex-Fuchs Stephan Fröhlich in Überzahl beim 2:2 nicht gestört; dann nutzt mit Artur Tegkaev ein weiterer Ex-Duisburger einen Abstauber zum 3:2 kurz vor der zweiten Pause. Neuwieds 4:2 durch Myers (45.), erneut im Powerplay, brachte die Entscheidung.

Am Sonntag (18.30 Uhr, Scania-Arena) geht es für den EVD daheim mit dem Derby gegen den Herner EV weiter.

Tore: 0:1 (6:21) Niddery (Beck, Walkowiak), 1:1 (22:48) Myers (Tegkaev, Pantic), 1:2 (31:28) Schmidt (Bettahar, Beck), 2:2 (35:55) Fröhlich (Myers, Schlicht/5-4), 3:2 (39:37) Tegkaev (Pantic, Schlicht), 4:2 (44:08) Myers (Tegkaev, Fröhlich/5-4). Strafen: Neuwied 12, Duisburg 12. Zuschauer: 1006.

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