EV Duisburg verpasst erneut den Sprung auf Rang dreiOberliga Nord kompakt

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Die Icefighters Leipzig hätten zwar somit den Sprung auf Platz zwei schaffen können, aber da wäre ein Sieg gegen die Hannover Indians nötig gewesen. Das Unterfangen ging mit 1:3 in die Hose. Auch die Duisburger hatten Platz drei bereits vor Augen, lagen in Mellendorf gegen die Scorpions mit 5:2 vorne, um dann noch mit 6:7 zu verlieren. Somit blies es bei Rang fünf. Die Hinterbänkler der Meisterrunde, die Essener Moskitos und die Hannover Indians gewannen ihre Spiele, so dass es jetzt noch einmal richtig eng im Kampf um die vorderen Plätze wird. Bis auf Platz eins ist somit noch alles möglich und Spannung in den nächsten Wochen garantiert.

Meisterrunde

Icefighters Leipzig – EC Hannover Indians 1:3 (0:0,1:1,0:2)

Die Icefighters starteten mit viel Druck in die Partie, gingen sogar nach 62 Sekunden durch ein Tor von Hildebrand in Führung. Erst in der  37. Minute konnte Turnwald für die Indians ausgleichen. Im letzten Drittel ging es vor beiden Toren hoch her, aber die glücklicheren  waren die Indians, die durch zwei Tore von Pohanka (50.) und  Uusivirta (60.) den überraschenden 3:1-Sieg sicherstellten.

Hannover Scorpions – Füchse Duisburg 7:6 (2:1, 0:4, 4:1, 1:0) n.V.

Die 754 Zuschauer bekamen etwas geboten. Am Anfang beeindruckten die Duisburger, die bereits nach 53 Sekunden durch Berzins in Führung gingen. Nur langsam kamen die Scorpions zurück, schafften bis zur ersten Pause nach zwei krassen Abwehrfehlern der Füchse tatsächlich die Führung. Niddery (9.) und Koziol (19.) waren dafür verantwortlich. Die ersten neun Minuten des zweiten Drittels raubten den Scorpions förmlich den Verstand. Die frisch gestarteten Duisburger zogen nach zwei Doppelschlägen, einmal  waren Habermann (24.) und Barta (25.) und dann Ziolkowski (27.)  und Krämer (29.) erfolgreich. Vor dem letzten Drittel nahm sich Scorpions-Coach Dieter Reiß seine Mannen richtig vor und diese bliesen zum zwanzigminütigen Sturmlauf auf das gegnerische Tor. Allerdings hatten die Gastgeber auch viel Glück, um den Ausgleich  zu erzielen. Niddery (46.), Schmid (53.) und Bombis (57.) waren die glücklichen Torschützen. Als die Füchse im direkten Gegenzug  durch Huebscher erneut mit 6:5 in Führung gingen, schien die Aufholjagd umsonst, aber Lehmann schaffte tatsächlich noch das 6:6.  In der Verlängerung schafften die Scorpions zwar kein Tor im  Powerplay, dafür aber 18 Sekunden vor Schluss durch Sean Fischer.

Moskitos Essen – Tilburg Trappers 3:2 (0:1, 1:1, 1:0, 1:0) n.V.

Im ersten Drittel verzweifelten die Essener an der Tilburger Verteidigung, mussten gar das 0:1 durch de Bonth (7.) hinnehmen. Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild und das 0:2, erzielt von Verkiel (33.). Dann trug die Offensivarbeit von Essen von Früchte. Lautenschlager (37.) und Pelletier (43.) glichen aus. Ziolkowski war es schließlich bereits nach 39 Sekunden in  der Verlängerung, der mit dem 3:2 die 1583 Fans jubeln ließ.

Qualifikationsrunde

Harzer Falken – Crocodiles Hamburg 2:5 (1:1, 0:1, 1:3)

542 Zuschauer wollten die Partie in Braunlage sehen und sie sahen einen verdienten Erfolg der Hamburger, die lediglich im ersten Drittel Probleme mit den Hausherren hatten. Gerartz (11.)  brachte die Crocodiles in Führung, Bauer (14.) glich für die Falken aus. Im zweiten Drittel brachte Zuravlev (27.) die Gäste wieder in Führung und der gleiche Spieler schoss auch das 3:1 in der 42. Minute. Nachdem 4:1 von Gerartz (50.) war der Widerstand der Hausherren gebrochen und in der 56. Minute erhöhte Reichert sogar auf  5:1 für die Crocodiles.

Rostock Piranhas – Black Dragons Erfurt 4:3 (2:0, 0:1, 2:2)

Ein sehr spannendes Spiel lieferten sich vor 631 Zuschauern die Rostock Piranhas sowie die Black Dragons Erfurt. Entscheidend für den Spielausgang war das erste Drittel, in dem Koopman (7.) und Spister (15.) für ein 2:0 aus Rostocker Sicht sorgten. Im zweiten Drittel griff Erfurt verstärkt an und kam durch Manske (30.) zum Anschluss. Schümann (41.) mit dem ersten Angriff im Abschlussdritel sowie Vazan (54.) brachten die Erfurter in Führung. Spister glich in der 56. Minute aus  und Kurka traf acht Sekunden vor Schluss zum 4:3 für die Piranhas.


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