EV Duisburg rückt an Tilburg und Leipzig heranOberliga Nord kompakt

Die Füchse Duisburg um Trainer Frank Petrozza kommen immer besser in Fahrt. (Foto: Roland Christ)Die Füchse Duisburg um Trainer Frank Petrozza kommen immer besser in Fahrt. (Foto: Roland Christ)
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Durch den Erfolg über Tilburg und gleichzeitig der Essener Niederlage konnten die Scorpions den Moskitos bis auf fünf Punkte zunächst enteilen. Halle dagegen hat die spielfreien Indians mit 49 Punkten eingeholt, hat jetzt auch gegenüber Essen nur noch das schlechtere Torverhältnis.

In der Qualifikationsrunde hatte Herne spielfrei und trotz des Hamburger Erfolges in Rostock immer noch komfortable 13 Punkte Vorsprung. Erfurt hat nach seinem Sieg gegen Berlin einen Punkt Rückstand zu Hamburg und die Berliner Preussen und Rostock müssen nun mit je vier bzw. fünf Punkten Rückstand aufpassen, dass Erfurt und die Crocodiles nicht davoneilen. Am Ende konnte Braunlage den Rückstand zu Timmendorf im direkten Duell immerhin auf vier Punkte verkürzen.

Meisterrunde

EXA Icefighters Leipzig – Füchse Duisburg 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:1) n.V.

In einem schnellen und intensiven Match starteten die Füchse mit einem schnellen 1:0 durch Huebscher nach nur 93 Sekunden. Erst in der 16. Minute gelang Hofverberg der Ausgleich für den Vorrundenvizemeister. Nach einem torlosen zweiten Drittel brachte Weber im Powerplay die Leipziger in Führung. In der 52. Minute konnte Krämer für die Gäste ausgleichen. Das entscheidende Tor erzielte Joly in der 63. Minute per Penalty für die Duisburger.

Wohnbau Moskitos Essen – Saale Bulls Halle 6:7 (2:2, 3:3, 1:2)

Einen ungewohnten Torreigen konnten die 1345 Zuschauer am Essener Westbahnhof bewundern. Zwar brachte Bindels die Gastgeber bereits in der zweiten Minute in Führung, aber schon im Gegenzug hieß es 1:1 durch Pietsch im Powerplay. Lascheit traf vier Minuten später zum 2:1, was Pietsch mit seinem zweiten Tor in der 15. Minute wiederum egalisieren konnte. Im zweiten Drittel ging nach einer fast zehnminütigen Pause der Torreigen weiter. Erst traf Robinson (29.) für die Gäste zum 3:2, aber Pelletier konnte 75 Sekunden später für Essen ausgleichen. Zwischen der 35. und 40. Minute kamen dann die Fans aus dem Jubeln nicht mehr raus. DeCoste und Lascheit schossen die Essener per Doppelschlag mit 5:3 in Führung, aber die Hallenser glichen postwendend aus. Burns (39.) und Striepeke (40.) trafen noch vor der zweiten Pause zum Spielstand von 5:5. Der im letzten Drittel überragende Schaludek besorgte dann fast im Alleingang die drei Punkte für die Saale Bulls, da er erst in der 54. Minute das 6:5 markierte und 24 Sekunden vor Schluss per Empty-Netter zum 7:5 traf. Die gastgebenden Essener gaben jedoch nicht auf und zwei Sekunden vor Schluss konnte Formynch noch auf 6:7 verkürzen.

Hannover Scorpions – Tilburg Trappers 5:4 (0:0, 3:3, 1:1, 1:0) n.V.

Auch die Partie in Mellendorf ging in die Verlängerung. Nach dem ersten Drittel hatte es trotz optischer Überlegenheit der Niederländer 0:0 gestanden. Im zweiten Drittel explodierte die Begegnung zur Begeisterung der anwesenden 1163 Zuschauer. Nagtzaam (26.) und Sars (29.) trafen für die Tilburger, aber die kampfstarken Scorpions schlugen schnell zurück. Erst traf Niddery (29.) zum 1:2 und dann schossen die Hannoveraner gleich zwei Tore zum 3:2. Strakhov (36.) und Schmid (39.) überwanden den niederländischen Keeper Meierdres. Kurz vor der zweiten Sirene konnte jedoch Bruijsten (40.) den Ausgleich für die starken Tilburger erzielen. Im Abschlussdrittel traf Thomson in der 46. Minute zum 4:3, aber das Tor reichte nicht zum Sieg nach sechzig Minuten, denn der gut agierende Nagtzaam konnte in der 52. Minute erneut ausgleichen. Da sich auch in der Verlängerung nichts mehr tat, musste das Penaltyschießen herhalten und da war Schütt der entscheidende Torschütze, in diesem Fall für die Scorpions.

Qualifikationsrunde

Rostock Piranhas – Crocodiles Hamburg  2:5 (0:2, 0:2, 2:1)

Wie auch am Pferdeturm waren die Crocodiles nur mit zwölf Spielern an die Ostsee gereist und wie auch am Pferdeturm waren die Gastgeber überlegen. Nur diesmal sah es bei der Effizienz anders aus. Rostock stürmte, Hamburg schoss die Tore. Walz (3.), Zuravlev (20., 22.) sowie Synowiec (32.) schossen die Gäste vor enttäuschten 791 Zuschauern mit 4:0 in Führung. Als in der 44. Minute Koopman das 1:4 im Powerplay erzielte, tauchte so etwas wie Hoffnung im Stadion auf, aber nur für zwei Minuten. Dann hieß es 5:1 für die Crocodiles, weil Prüßner getroffen hatte. Das Rostocker 2:5 durch Kurka (52.) hatte nur noch statistischen Wert.

Harzer Falken – EHC Timmendorfer Strand 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)

Endlich einmal ein Heimspiel nach dem Geschmack der fast 1000 Zuschauer im Wurmbergstadion. Während die in den beiden ersten Drittel guten Timmendorfer an der Braunlager Verteidigung um Keeper Hessel förmlich verzweifelten, trafen die Gastgeber durch Schmid (20.) und Bjuhr (28.) zum 2:0. Im letzten Drittel ging den Gästen etwas die Kraft aus und die Falken erhöhten durch Krüger (51.) und Bjuhr (57.) auf 4:0.

TecArt Black Dragons Erfurt – ECC Preussen Berlin  4:0 (0:0, 1:0, 3:0)

Nachdem in den letzten Wochen dem Erfurter Publikum Tore satt geboten worden waren, war es diesmal etwas ruhiger. Nur 345 zahlende Fans mussten bis zur 21. Minute warten, dann traf Gosdeck zum 1:0. Der gleiche Spieler war dann im letzten Drittel auch für die beiden nächsten Thüringer Tore zum 2:0 (47.) und 3:0 (54.) erfolgreich. Das 4:0 besorgte Maaßen drei Minuten vor Schluss. 

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