Erste Niederlage für den Herner EV in der Qualifikationsrunde2:3 in Rostock

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Nach torlosem ersten Drittel mit guten Leistungen der beiden Torhüter und leichten Vorteilen für den HEV gab es dann zu Beginn des zweiten Abschnitts sofort drei Treffer innerhalb von knapp zwei Minuten. Aaron McLeod konnte den HEV in der 23. Minute zwar mit 1:0 in Führung bringen, die hielt allerdings nur 27 Sekunden. Dann kamen die Gastgeber durch Kevin Piehler zum Ausgleich und konnten in der 24. Minute durch ihren Routinier Andrej Teljukin in Überzahl sogar mit 2:1 in Führung gehen. Danach boten sich den Grün-Weiß-Roten gleich zweimal hintereinander Überzahlsituationen, aber erfolgreiche Abschlüsse blieben aus. Danach wurden die Piranhas wieder giftiger, bis zu einem erneuten Herner Powerplay. Letztlich konnten die Gastgeber den knappen Vorsprung in die zweite Pause retten, sie hatten sogar Sekunden vor Schluss noch eine gute Breakchance.

Der Schlussabschnitt begann dann gut für die Piranhas, denn sie konnten in der 44. Minute aus einem Gewühl heraus durch Michal Bezouska auf 3:1 erhöhen. Der HEV versuchte sich nun gegen die drohende Niederlage zu stemmen, wobei Rostock durch Konter stets gefährlich blieb. Ein bisschen „physischer“ wurde es dann in der 51. Minute nach einem Stockschlag von Piranha-Verteidiger Pascal Kröber und einem folgenden Handgemenge mit zusätzlichen Strafzeiten gegen beide Teams. Michel Ackers konnte dann die Überzahl in der 52. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 nutzen. Der HEV war nun wieder am Drücker und Rostocks Keeper Niko Stark bekam nun noch sehr viel Arbeit. Aber auch eine Herner Auszeit, die Herausnahme von Torhüter Michel Weidekamp sowie noch eine weitere Strafzeit gegen die Piranhas 21 Sekunden vor dem Ende brachten zwar noch einmal sehr viel Spannung, den Ausgleich aber nicht mehr.

„Wir haben bei fünf gegen fünf ganz gut gespielt. Der Knackpunkt war heute unser Überzahlspiel, da haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Vielleicht steckte der Mannschaft auch noch die drei längeren Auswärtsfahrten innerhalb von sieben Tagen in den Knochen“, meinte HEV-Coach Uli Egen vor der Rückreise von Mecklenburg-Vorpommern nach Westfalen. Am nächsten Wochenende hat der Herner EV nur ein Spiel zu bestreiten und zwar am Freitag um 20 Uhr am Gysenberg gegen die Crocodiles aus Hamburg. Am Sonntag sind die Grün-Weiß-Roten dann spielfrei.

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