Erneuter Erfolg im PenaltyschießenErfurt besiegt Schönheide

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Wie schon in der Vorwoche mussten die Black Dragons gegen den EHV Schönheide in ein Penaltyschießen, welches man am Ende noch siegreich gestalten konnte. Gerade im Mittelabschnitt sündigten die Hausherren mit ihren Chancen und so kam es wie es kommen musste, die Gäste konnten kurz vor Spielende die Partie doch noch ausgleichen. Im Penaltyschießen hatten die Erfurter dann das glücklichere Händchen und konnten beim so im zweiten Testspiel den zweiten Sieg einfahren.

Die Gäste aus dem Erzgebirge hatten zu Beginn der Partie zunächst mehr vom Spiel und kamen fast folgerichtig zu ersten Chancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Nach etwa fünf Minuten kam Dimitrovici frei zum Schuss, dieser klatschte aber an den Pfosten. Dies schien aber wie ein Weckruf die Gastgeber zu sein und man kam nun besser ins Spiel, bedingt auch durch ein Überzahlspiel. Dieses konnten die Erfurter auch gleich zum Führungstreffer nutzen. Sebastian Modes konnte zunächst gegen Oliver Kämmerer noch klären, seine Vorderleute brachten den freiliegenden Puck jedoch nicht schnell genug unter Kontrolle und so kam Oliver Otte freistehend zum Nachschuss und dieser schlug hinter Modes zum 1:0 ein. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels übernahmen nun die Gastgeber immer mehr das Heft des Handelns und erspielten sich weitere Chancen. Es fehlte jedoch noch die letzte Konsequenz vor dem Tor und so blieb es zunächst beim knappen 1:0. Zumindest bis zur 13. Minute. Wieder hatten sich die Gastgeber im gegnerischen Drittel festgesetzt. Nachdem es erst Zurek und dann Grosch versucht hatten, kam die Scheibe zu Nickel, der an der blauen Linie lauerte. Sein Schlenzer in Richtung Tor, der wohl eigentlich eher als Pass gedacht war, schlug im langen Eck des Gästetores ein. Modes war die Sicht versperrt und so sah er den Puck sehr spät und konnte nicht mehr reagieren. Nach diesem Treffer kam es zu einem kleinen Bruch bei den Gastgebern und die Wölfe kamen fortan wieder besser ins Spiel und auch zu Toren. Innerhalb von nicht ganz 60 Sekunden gelangen Jenka und Piehler zwei Treffer und so stand es zum Ende des ersten Drittels 2:2.

Im Mittelabschnitt konnten die Gastgeber schnell erneut in Führung gehen, nachdem man zuerst noch eine Unterzahlsituation schadlos überstanden hatte. Über Kankaanranta und Grosch kam die Scheibe zu Zurek und dieser hatte keinerlei Mühe mehr um zum 3:2 einzuschieben. Im weiteren Verlauf des zweiten Drittels versäumten es die Black Dragons gerade im Überzahlspiel die knappe Führung weiter auszubauen. Die Chancen dazu waren mehr als genügend vorhanden. Egal wer es auch versuchte, ob es Zurek, Grosch, Kankaanranta oder Schümann war, entweder Modes, der Pfosten oder ein Abwehrspieler standen immer im Weg und so blieb es, für die Gäste durchaus schmeichelhaft, beim knappen 3:2 zur zweiten Pause.

Wie schon im zweiten Drittel überstanden die Erfurter ein frühes Unterzahlspiel schadlos und machten sich in der Folgezeit daran die Führung auszubauen. Dies sollte dann auch in der 47. Minute endlich gelingen. Wieder im Überzahlspiel war es Debütant Artur Rößger der zum 4:2 treffen konnte. Die Gäste allerdings wollten sich so schnell noch nicht geschlagen geben und so kam man in der 52. Minute, ebenfalls in Überzahl, zum 3:4-Anschlusstreffer. Die letzten knapp 2 min mussten die Gastgeber dann in doppelter Unterzahl überstehen. Dieses Unterfangen gelang jedoch nicht, und so kamen die Gäste 49 Sekunden vor Spielende zum Ausgleichstreffer. Da es bis zur Schlusssirene dabei blieb musste das Penaltyschießen für einen Sieger sorgen. Während auf Erfurter Seite Grosch und Schümann vergaben und Kämmerer treffen konnte, blieben auf Seiten der Gäste alle drei Schützen (Jenka, Kukla und Bertholdt) ohne Treffer und so behielten die Erfurter letztlich verdient mit 5:4 die Oberhand.

EHC-Präsident Thomas Semlow hatte zu Beginn des Spieles besondere Gäste in der Erfurter Eishalle begrüßt. Der Verein hatte neben ehrenamtlichen Helfern, die derzeit nahezu rund um die Uhr bei der Betreuung von Flüchtlingen, welche in der Erfurter Messehalle untergebracht sind, im Einsatz sind und dabei hervorragende Arbeit leisten auch einige Flüchtlinge eingeladen. So kam es das einige Syrer das erste Eishockeyspiel ihres Lebens in Erfurt bewundern konnten.

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