Erneute Heimniederlage für die Hannover Indians1:2 gegen die Rostock Piranhas

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Das 1:2 (1:1, 0:1, 0:0) gegen die Rostock Piranhas vor der für hannoversche Verhältnisse mäßigen Zuschauerkulisse von1912 Zuschauern lässt jedoch ahnen, dass in der nächsten Runde es ganz schnell vorbei sein wird. Gegen zwei Mannschaften (Rostock und Hannover Scorpions), die beide deutlich hinter den Indians liegen, in 120 Spielminuten nur ein Tor geschossen zu haben, ist ärmlich und bedarf im Sommer dringender Korrekturen.

Die Rostocker, in der Vorrunde nach dem 2:4 auf eigenem Eis strahlender 7:4-Sieger am Pferdeturm, wurden im ersten Drittel ihrer guten Formrolle auch gerecht. Sie zeigten sich selbstbewusst, spielten kontrolliert nach vorne und ließen im Abwehrzentrum nicht allzu viel zu. Folgerichtig die Führung nach 17 Minuten, als sich Rostocks Spieler des Tages Pascal Sternkopf im Powerplay durchsetzte und das 0:1 markierte. Die Antwort der Indians kam überraschend schnell. Turnwald und Baier spielten Pohanka frei und der glich zum 1:1 aus. Das dieses Tor bereits das Einzige des gesamten Spieles für die Gastgeber werden sollte, konnte keiner ahnen.

Im Mitteldrittel dann verteiltes Spiel, wobei die Indians sich besser in Szene setzen konnten und auch die Topspieler der Gäste besser im Griff hatten. Leider ging dies zu Lasten des Angriffs, der trotzdem einige Chancen hatte aber keinen Erfolg vermelden konnte. Anders die Ostseestädter. Pascal Sternkopf, bereits für das erste Tor verantwortlich, nahm einen Pass von Piehler auf und versenkte ihn hinter Indians-Keeper Deske, der an diesem Wochenende wieder im Tor der Hannoveraner stand.

Teil drei der Begegnung stand nun vollends im Zeichen der Indians. Diese belagerten förmlich das gegnerische Tor aber da viele Torschüsse noch keinen Erfolg garantieren ging auch dieses Vorhaben nach hinten los. Am Ende hatten die Piranhas, die mit großem Kampfgeist auftraten, drei Punkte eingeheimst die nicht unbedingt eingeplant waren und  aktuell liegen sie bei einem Spiel Rückstand mit drei Punkten hinter Erfurt. Hier ist Spannung garantiert.

Die Indians dagegen, die gegen das schwächste Überzahlteam der Liga im Penaltykilling eine unterirdische Quote von 50 Prozent erzielten, müssen dringend am Torabschluss arbeiten, ansonsten sind sogar noch die Pre-Play-offs in Gefahr.

Tore: 0:1 (16:24) Pascal Sternkopf (Szabo, Dörner/5-4), 1:1 (18:56) Branislav Pohanka (Baier,Turnwald), 1:2 (32:13) Pascal Sternkopf (Piehler, Dörner/5-4). Strafen: Hannover 14, Rostock 16. Zuschauer: 1912.


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