Erfahrung schlägt JugendAkademiker unterliegen Leipzig 2:6

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Es war klar, dass es schwer werden würde, die Serie mit Spielen, in denen gepunktet wird fortzusetzen, hieß doch der Gegner von FASS Berlin beim letzten Heimspiel des Jahres 2015 Icefighters Leipzig. Und so war die 2:6 (0:3, 2:2, 0:1)-Niederlage nicht unerwartet.

FASS wurde dann auch noch gleich kalt erwischt, Damian Martin traf nach bereits 97 Sekunden zum 0:1. Das machte die Aufgabe natürlich nicht leichter. Dennoch kämpfte FASS und die 240 Zuschauer sahen Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste nutzten diese im ersten Drittel besser, Badley Snetsinger (15.) und erneut Damian Martin (17.) überwanden FASS-Goalie Ole Slowensky zum 0:3-Pausenstand.

FASS kam zwar im zweiten Drittel wieder zu guten Möglichkeiten, kassierte aber nach 27 Minuten das 0:4 durch Sören Breiter. Als Dennis Dörner dann nach einem üblen Check eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte, klingelte es im Kasten von Leipzigs Goalie Erik Reukauf. Julian van Lijden (32.) und Christian Steinbach (32.) machten es wieder spannend. Ein Powerplaytreffer von Patrick Fischer nahm die Spannung zwei Minuten vor der Pause wieder ein wenig aus dem Spiel.

Entschieden wurde das Spiel 88 Sekunden nach Wiederbeginn. Wieder war es Patrick Fischer, der erfolgreich war. Im 2. Drittel mit einem gezielten Schuss aus der Entfernung, diesmal per Alleingang. Der Rest des Drittels ist schnell erzählt, beide Teams hatten weitere Chancen, es blieb aber bei diesem Spielstand.

„Das war eine sehr konzentrierte Leistung, ich habe nicht viel zu meckern“, zeigte sich Leipzigs Trainer Sven Gerike zufrieden. Denn die Icefighters hatten durchaus Respekt vor den Hauptstädtern, Fass Berlin hatte zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen, was dem Selbstbewusstsein zuträglich ist. „Die haben geglaubt, auch gegen uns punkten zu können. Den Glauben mussten wir möglichst schnell zerstören“, erklärte Gerike seinen Matchplan. Der ging perfekt auf.

Am Mittwoch geht es für die Akademiker weiter, um 20 Uhr tritt das Team bei den Rostock Piranhas an.

Tore: 0:1 (01:37) Damian Martin (Felix Stokowski, Denis Fominych), 0:2 (14:51) Bradley Snetsinger (Hannes Albrecht, Erik Reukauf), 0:3 (17:46) Damian Martin (Denis Fominych, Erek Virch), 0:4 (26:37) Sören Breiter (Bradley Snetsinger, Jari Neugebauer), 1:4 (31:04) Julian van Lijden (Nils Watzke, Patrick Czajka) PP1, 2:4 (31:57) Christian Steinbach (Can Matthäs, Justin Ludwig) PP1, 2:5 (37:07) Patrick Fischer (Felix Stokowski, Hubert Berger) PP1, 2:6 (41:28) Patrick Fischer (Svatopluk Merka, Esbjörn Hofverberg). Strafen: Berlin 8 + 10 (Warttig), Leipzig 4 + 5 + Spieldauer (Dörner). Zuschauer: 240.

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