Empfindliche Herforder Niederlage bei den Rostock PiranhasNull-Punkte-Wochenende für Ice Dragons

HEV-Torhüter Ennio Albrecht. (Foto: Jürgen Feyerabend - feyerdragon pic art / Herforder EV)HEV-Torhüter Ennio Albrecht. (Foto: Jürgen Feyerabend - feyerdragon pic art / Herforder EV)
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Im Vergleich zum Spiel gegen die EG Diez-Limburg waren die Ice Dragons mit dem Anfangsbully zunächst hellwach, überstanden eine frühe Unterzahl und gingen in der 6. Minute nach einem Scheibenverlust der Rostocker im eigenen Drittel durch Ralf Rinke mit 1:0 in Führung. In der Folgezeit entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Allmählich verlor der HEV in der Verteidigung jedoch etwas die Zuordnung und Ennio Albrecht im Tor der Ostwestfalen musste einige Male sein Können unter Beweis stellen. In der 16. Minute war er dann jedoch machtlos, als Thomas Voronov einen verdeckten Schuss von Fabio Frick abfälschte und den verdienten 1:1-Ausgleich erzielte, mit dem es auch in die Kabinen ging.

Das zweite Drittel startete dann mit einer riesengroßen Chance für die Gastgeber, als Matthew Pistilli alleine auf das Herforder Tor zufuhr, Ennio Albrecht jedoch Sieger blieb. Ein Weckruf sollte diese Aktion allerdings nicht für die Ice Dragons werden. Die Piranhas erhöhten den Druck, während der HEV zu passiv wurde. Doch aus einer Kontersituation heraus fiel dann das glückliche 2:1 für die Gäste, als Sebastian Christmann mit einem tollen Pass in Szene gesetzt wurde und mit viel Übersicht einnetzte (30.). Nur eine Minute später stand wieder der Herforder Goalie im Mittelpunkt, der mit zwei Paraden innerhalb von 15 Sekunden die Führung verteidigte. Rostock drängte nun immer mehr und kam in der 34. Minute durch Thomas Voronov zum Ausgleich. Erst jetzt befreiten sich die Ice Dragons wieder und gestalteten das Spiel wieder offener und kamen vermehrt zu Abschlüssen. Doch genau in dieser Phase schlug Sean Morgan für die Piranhas in der 39. Minute zu und erzielte mit einem unhaltbaren Treffer die Führung der Gastgeber, mit dem ein letztes Mal die Seiten gewechselt wurden.

Im letzten Spielabschnitt setzte sich dann die Tendenz aus dem mittleren Drittel fort. Rostock versuchte sofort wieder den Druck aufrecht zu erhalten und kam schnell zum 4:2 durch Sebastian Brockelt in der 43. Minute. Als Matthew Pistilli kurz darauf auf 5:2 (45.) erhöhte war die Vorentscheidung gefallen. Die Piranhas hatten das Spiel fest im Griff und ließen im weiteren Verlauf nichts mehr anbrennen. Das 3:5 durch Björn Bombis rund 90 Sekunden vor der Schlusssirene war nur noch Ergebniskosmetik aus Sicht der Herforder.

Somit gehen die Ice Dragons mit Null Punkten aus dem wichtigen Wochenende und haben einen schlechten Start in den Dezember erwischt. Für das kommende Wochenende ist in jedem Fall eine Leistungssteigerung notwendig, wenn man gegen Tabellenführer Hannover Scorpions und bei den Tilburg Trappers bestehen will. Fraglich ist derzeit noch die Begegnung beim Serienmeister Tilburg. Ob das Spiel am Sonntag zur Austragung kommen kann oder ob es eventuell einen Tausch des Heimrechts geben wird, entscheidet sich zu Beginn der Woche.

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