Eishockey-Leckerbissen: Wölfe empfangen Heidschnucken

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Vor dem Duell zwischen den Wölfen und den Heidschnucken stehen beide Mannschaften unter Druck, wenngleich die Gäste deutlich mehr Last auf ihren Schultern verspüren sollten. Bleibt der AEC wie auch in den bisherigen zwei Spielen gegen den ESC ohne Punktgewinn, dürfte es dass für die Adendorfer in Sachen Meisterrunde gewesen sein. Für die Wölfe gilt es dagegen, die gute Tabellenposition zu verteidigen, um weiter alles aus eigener Kraft in der Hand zu haben.

Beim ersten Auftritt des AEC am Wurmberg in dieser Spielzeit wurden die Gäste gehörig durcheinander gewirbelt und benahmen sich eher wie zahme Lämmer. Die Harzer spielten dagegen wie aus einem Guss und zogen beim 9:0 alle Register. Dass die Adendorfer natürlich weit mehr Klasse haben, bewiesen sie unter anderem beim Auswärtssieg in Rostock. Dennoch wurde in der Heide inzwischen der Trainer gewechselt. Just zum Spiel in Braunlage gibt mit Andreas Bentenrieder jener Coach sein Debüt an der Bande, der vor Jahren beinah schon einmal im Harz gelandet wäre.

Mit der Rückkehr von Dennis Szygulla, zuvor beim MEC Halle, verstärkte der AEC unter der Woche auch noch einmal seine Offensive. Zusammen mit dem Letten Romans Nikitins, Marlon Czernohous, Denny Böttger und den routinierten Hofmann-Brüdern können die Heidschnucken einiges an Angriffs-Power aufbieten. Gestützt auf Keeper Varian Kirst verfügen zudem über eine stabile Abwehr, aus der Blueliner Frank Richardt sowie der Kanadier Dustin Korlak herausragen.

Auf Seiten der Wölfe hofft man natürlich, die bisherige Serie gegen den AEC auch in diesem Spiel fortzusetzen. Der zuletzt mit einer starken Erkältung ausgefallene Mark Hinz sollte wieder zur Verfügung stehen. Auch Michael Fichtl, zuletzt mit Problemen geschont, hofft, wieder eingreifen zu können. Unterstützung erhoffen sich die Braunlager zudem vom „siebten Mann“, mit einer ansprechenden Kulisse im Rücken soll den Heidschnucken erneut das Fell über die Ohren gezogen werden.

Am Sonntag folgt dann das erste Saison-Gastspiel in Hamburg in dieser Spielzeit. Bei den Crocodiles sind drei Punkte fest eingeplant. Zu leicht darf die Aufgabe bei den Farmsenern aber nicht genommen werden. So tat sich Spitzenreiter Timmendorf beim 5:2-Erfolg gegen die Krokodile vor Wochenfrist lange schwer. Die Hanseaten bestechen durch eine aggressive Spielweise, die es verbunden mit einer konsequenten Defensivarbeit vielen Gegnern schwer macht.


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