Ein Punkt im NebelHSV verliert erst nach Verlängerung gegen Halle

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Der Hamburger SV verbuchte durch eine 4:5 (3:1, 0:2, 1:1, 0:1)-Niederlage gegen die Saale Bulls Halle einen Punkt in der Oberliga Nord.

Es begann nicht unter den besten Vorzeichen, das Punktspielwochenende für den HSV – beide etatmäßigen Torhüter standen für die Auswärtspartie in Erfurt am Freitagabend nicht zur Verfügung. Gut, dass Routinier Varian Kirst in den Nachwuchsbereich als Trainer integriert wurde – der Ex-DEL-Keeper sprang ein und lieferte gleich eine ganz starke Partie ab. Im Schlussabschnitt bewies die Mannschaft Moral und kam nach einem 0:3-Rückstand durch Moritz Israel und Jannik Höffgen auf 2:3 heran – eine unnötige Strafe zwei Minuten vor Schluss verhinderte jedoch mehr.

Am Sonntagabend stand Stammgoalie Patrick Glatzel wieder zur Verfügung, um gegen seinen Ex-Club ebenfalls eine starke Partie abzuliefern. Was der HSV im ersten Drittel ablieferte, war überhaupt das beste Eishockey der bisherigen Saison. Unbeeindruckt von einem frühen Rückstand drehten Dustin Parks, Moritz Israel und Mike Piluso die Partie zu einem 3:1 nach dem ersten Drittel. Favorit Halle war sichtlich überrascht, drehte im zweiten Drittel aber gewaltig auf. Beim HSV funktionierten die öffnenden Pässe nicht mehr, die Saale Bulls nutzten das und glichen zum 3:3 aus.

Der letzte Abschnitt der regulären Spielzeit litt dann immer stärker unter dem im offenen Stadion aufziehenden Nebel, der viele Aktionen zum Glücksspiel werden ließ. Halle agierte zunächst cleverer und markierte den erneuten Führungstreffer – doch der HSV zeigte Moral: mit einem sechsten Feldspieler gelang schließlich erneut Moritz Israel der umjubelte Ausgleich – der erste Heimpunkt war unter Dach und Fach.

In der Verlängerung hatten sich alle bereits auf ein vernebeltes Penaltyschießen eingestellt, da schlugen die Hallenser clever zu und sicherten sich den Zusatzpunkt.


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