Durch den Stau zum SiegFüchse gewinnen Topspiel gegen Leipzig

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Die Autobahnen waren voll. Auch die A38 auf dem Weg nach Leipzig. So fuhr der Mannschaftsbus der Füchse in eine Vollsperrung. Die Spieler des Eishockey-Oberligisten EV Duisburg konnten sich also die Zeit vertreiben. Jan-Niklas Pietsch checkte sein Handy an der Leitplanke und Noureddine Bettahar ließ sich mit einem Trabi fotografieren. Dann aber ging es weiter, doch das Spiel bei den Icefighters Leipzig in Taucha begann aufgrund dessen mit einer viertelstündigen Verspätung. Das war nur zu Beginn ein Problem, am Ende gewannen die Füchse verdient mit 6:4 (1:2, 3:2, 2:0).

Die Hausherren, die vor dem Wochenende noch Dritter waren, fanden besser ins Spiel. Ausnutzen konnten die Icefighters dies aber zunächst nicht, auch weil EVD-Goalie Sebastian Stefaniszin etwas dagegen hatte. Mitte des ersten Drittels lief es für die Füchse besser, die gleich das erste Powerplay durch Verteidiger Yanis Walch nutzten, der von der blauen Linie abzog und seinen ersten Saisontreffer markierte. Die Füchse hatten noch nicht zu Ende gejubelt, da stand es auch schon 1:1. 13 Sekunden nach dem Füchse-Treffer glich Florian Eichelkraut aus. 89 Sekunden vor der Pause brachte Kai Schmitz die Leipziger in Führung.

Und es kam noch dicker: Zweieinhalb Minuten nach Beginn des Mittelabschnitts lag der EVD mit 1:3 hinten, weil Ex-Fuchs Denis Fominych getroffen hatte. Doch dann platzte der Knoten. Viktor Beck (27.) verkürzte und innerhalb von 32 Sekunden drehten Noureddine Bettahar und Danny Albrecht in der 32. Minute die Partie. Fortan waren die Füchse am Drücker, hatten viele Chancen auf dem Schläger – doch das Tor fiel auf der anderen Seite: Vier Sekunden vor der zweiten Pause glich Hannes Albrecht zum 4:4 aus. Zwei weitere Verteidiger-Torpremieren brachten dann aber den Sieg. Markus Schmidt lud durch und traf in Überzahl zum 5:4 (46.); Lukas Gärtner machte alles klar (58.).

„Nachdem wir im zweiten Drittel eine 3:5-Situation überstanden hatten, haben wir super ins Spiel gefunden“, lobte Trainer Tomas Martinec sein Team. „Unsere Mannschaft hat super gekämpft und super gearbeitet. Das war ein enges und intensives Spiel.“

Tore: 0:1 (13:47) Walch (Niddery/5-4), 1:1 (14:00) Eichelkraut (Neugebauer, Hannes Albrecht), 2:1 (18:31) Schmitz (Johnson, Snetsinger/5-4), 3:1 (22:31) Fominych (Merka, Stokowski), 3:2 (26:21) Beck (Ziolkowski), 3:3 (31:19) Bettahar (Grözinger, Neumüller), 3:4 (31:51) Danny Albrecht (Huebscher, Joly), 4:4 (39:56) Hannes Albrecht (Johnson, Eichelkraut), 4:5 (45:22) Schmidt (Huebscher, Danny Albrecht/5-4), 4:6 (57:23) Gärtner (Walkowiak, Grözinger). Strafen: Leipzig 10 + 10 (Snetsinger), Duisburg 8. Zuschauer: 1987.


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