Duisburg gewinnt Ruhrderby – Indians feiern zehnten Sieg in FolgeFührungsquartett gewinnt seine Spiele und vergrößert Vorsprung

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Im Kampf um Platz acht sind jetzt Hamm und Duisburg voll involviert. Dahinter folgt ein Vierkampf um Platz zehn, der aktuell von Erfurt angeführt wird. Beste Chancen, die Thüringer zu überholen, hat Herford. Limburg muss sich nach der Peitsche in Hamm erst einmal wieder finden und Essen braucht mittlerweile für dieses Ziel ein kleines Wunder.

Füchse Duisburg – Moskitos Essen 5:4 (0:0, 1:1, 4:3)

Ein letztlich verdienter Sieg im Ruhrderby, da die Duisburger vor allem in der Überzahleffizienz ein echtes Plus mit 66,7 Prozent Quote vorweisen konnten. Allerdings zeigte sich Essen mit 50 Prozent nicht viel schlechter. Mitentscheidend nach einem ausgeglichenen Match nach vierzig Minuten war der Sprintstart der Füchse ins dritte Drittel. Zwei Powerplaytore in Folge ebneten den Weg zum Sieg. Essen kam zwar immer wieder heran, konnte den Anschluss jedoch nur viel zu spät herstellen.

Tore: 0:1 (26:55) Alexei Dmitriew (K. Bruijsten, Daniels), 1:1 (28:03) Ondrej Nedved (Uski), 2:1 (41:18) Oula Uski (Neumann, P. Wernerson Libäck), 3:1 (44:18) Manuel Neumann (P. Wernerson Libäck, Uski 5-4), 3:2 (44:27) Robin Slanina (Saccomani, Schmitz), 4:2 (45:09) Cornelius Krämer (P. Wernerson Libäck, Lundh Hahnebeck), 4:3 (45:58) Enrico Saccomani (Frick, Slanina 5-4), 5:3 (48:01) Rasmus Lundh Hahnebeck (Zirnow, Nedved), 5:4 (56:38) Kevin Bruijsten (Saccomani, Slanina 5-4)

Hammer Eisbären – EG Diez-Limburg 8:2 (5:0, 1:0, 2:2)

Ohne jede Chance waren die Limburger in Hamm bei den spielfreudigen Eisbären. Hauptinitiator für den hohen Erfolg war zunächst Gianluca Balla, der zwei Vorlagen von Tim Marek zur 2:0-Führung nutzen konnte. Danach kamen die Kanoniere Chris Schutz und Kyle Brothers in Torlaune und erhöhten in regelmäßigen Abständen auf 8:1, ehe Egils Kalns mit dem einzigen Überzahltor der Limburger an diesem Abend das Endergebnis etwas erfreulicher stellen konnte.

Tore: 1:0 (01:36) Gianluca Balla (Marek), 2:0 (04:34) Gianluca Balla (Marek), 3:0 (10:09) Thomas Lichnovsky (Trapp), 4:0 (12:15) Chris Schutz (Brothers, Spacek), 5:0 (14:53) Kevin Lavallee (Schutz, Brothers), 6:0 (25:50) Kyle Brothers (Dotter, Schutz 5-3), 7:0 (40:43) Chris Schutz (Lavallee, Brothers), 7:1 (42:35) Felix Fleischer (Bajaruns, Zolmanis), 8:1 (54:00) Maximilian Otte (Dotter, Brothers), 8:2 (57:33) Egils Kalns (Bajaruns, Zolmanis  5-4)

Hannover Indians – Blue Dragons Erfurt 5:2 (0:1, 2:0, 3:1)

Ein schweres Stück Arbeit für den Favoriten vom Pferdeturm, der sich für seinen zehnten Erfolg in Folge ganz schön quälen musste. Erfurt stand zunächst mit seiner Defensive bombensicher und spielte nach der Führumg von Bezouska auch selbstbewusst. Nachdem die Indians vier Überzahlspiele hintereinander nicht nutzen konnten, fiel die Vorentscheidung in der 35. Spielminute, als sich Eric Wunderlich wegen Stockschlags eine Fünfer plus Spieldauer einhandelte. Das war scheinbar der Weckruf für die Mannen von ECH-Trainer Björn Naujokat, denn Back und Schubert drehten innerhalb der besagten fünf Minuten das Ergebnis auf 2:1 zugunsten des Heimteams. Der im Augenblick für die Unterzahltore zuständige Sofiene Bräuner erhöhte mit einer solchen Aktion auf 3:1, ehe Pohanka und Schubert mit einem Doppelpack die Begegnung endgültig entschieden. Danach kochten die Emotionen noch einmal richtig hoch, als sich Igor Back und D'Artagnan Joly heftig bekämpften. Während Bacek mit einer Fünfer plus zehn Minuten davon kam, kassierte Joly die zweite Erfurter Fünfer des Tages plus ebenfalls eine Spieldauer. Da fiel dann das zweite Tor der tapfer kämpfenden Thüringer durch Niklas Jakob 112 Sekunden vor Ende nicht mehr ins Gewicht.

Tore: Indians: 0:1 (05:11) Michal Bezouska (Herrschaft, Wunderlich), 1:1 (36:41) Igor Bacek (Tiainen, B. Panenka), 2:1 (37:41) Jaycen Schubert (Turnwald, Pohanka), 3:1 (49:25) Sofiene Bräuner (4-5), 4:1 (53:23) Bronislav (Bacek, Pistilli, 5:1 (53:56) Jayden Schubert (Bräuner, Tiaienen)

Hannover Scorpions – Krefelder EV U23 12:1 (6:0, 3:0, 3:1)

Eine eindeutige Angelegenheit, die man aber auch erwarten konnte, war die Begegnung zwischen dem Tabellenführer und dem Tabellenvorletzten. Die Scorpions, die u.a. wieder mit Lukas Koziol und Dennis Reimer antraten, und auch Stammtorhüter Brett Jaeger eine Pause gönnten, brauchten lediglich sechs Spielminuten um in die Partie zu kommen. Danach fielen die Tore regelmäßig wie reife Früchte, wobei die Scorpions sich lediglich zwischen der 32. und der 50. Spielminute eine Pause auferlegten. Ein Shorthander von Ralf Rinke brachte das zu diesem Zeitpunkt längst erwartete zweistellige Ergebnis und in der letzten Minute machten Pascal Aquin und Robin Just das Dutzend voll.

Tore: 1:0 (06:10) Allan McPherson (Aquin, Trattner), 2:0 (09:33) Lukas Koziol (Reiß, Reimer), 3:0 (12:45) Lukas Koziol (Raabe, Reimer), 4:0 (16:20) Brandon Alderson (McPherson, Aquin), 5:0 (17:07) Allan McPherson (Klöpper, Heinrich), 6:0 (18:37) Dennis Reimer (Klöpper, L. Koziol), 7:0 (26:26) Pascal Aquin (Alderson, Raabe), 8:0 (30:08) Robin Just (Alderson, Aquin), 9:0 (32:11) Robin Just (Alderson, Aquin), 9:1 (45:57) Lars Ehrich (Schitz, McLeod), 10:1 (49:40) Ralf Rinke (4-5), 11:1 (59:10) Pascal Aquin (McPherson), 12:1 (59:52) Robin Just (Raabe, Thomson)

Icefighters Leipzig – Rostock Piranhas 3:2 (2:1, 0:0, 1:1)

Langsam beginnt die Handschrift des neuen Coaches Lenny Soccio zu wirken. Gegen Leipzig spielten die Piranhas über die komplette Spielzeit gut organisiert, kämpferisch stark und  da Christopher Strasen, laut Soccio die Nr. 3 im Kasten der Piranhas, eine starke Leistung ablieferte, wurde es für die Icefighter spannender als erwartet. Die Leipziger konnten froh sein, dass sie mit Victor Östling den Matchwinner in ihren Reihen hatten, bei Rostock war mal wieder Keegan Dansereau der beste Mann.

Tore: 1:0 (02:26) Victor Östling (Miethke, Piskor), 2:0 (16:18) Connor Hannon (Burns, Riekkinen 5-4), 2:1 (16:50) Keegan Dansereau (Voronow, Ledlin), 3:1 (54:53) Victor Östling (Stopinski, Sauer 5-4), 3:2 (59:09) Keegan Dansereau (Henderson, Hahn)

Saale Bulls Halle – Herner EV Miners 6:1 (1:0, 3:0, 2:1)

Für Herne, innerhalb von drei Tagen zweimal 1:6 Verlierer, geht es nach dieser Begegnung in Halle nur noch darum, am Vorrundenende Platz sechs einzunehmen. Einziger Vorteil im derzeitigen Formtief: Man hat noch zwei Punkte Vorsprung auf Leipzig und zwei Spiele weniger ausgetragen. Ansonsten wird die Luft für die Miners immer dünner. Konkurrent Halle brauchte ein Drittel, danach wurde die spielerische Überlegenheit der Bulls immer deutlicher. Besonders beeindruckend das Powerplay der Bulls, die eine Quote von 66,7 Prozent verzeichneten. Noch deutlicher die Schusseffizienz der Gastgeber, die in dieser Statistik mit 18,2:5,9 klar die Nase vorn hatten. Schön für Halles Neuzugang Pavel Andeev, dass ihm der erste Treffer für die Bulls gelang.

Tore: 1:0 (06:15) Thomas Merl (Schmid, Pfennings), 2:0 (25:54) Patrick Schmid (Vihavainen, Schütt 5-4), 3:0 (33:12) Marius-Lucas Demmler (Gauch, Hildebrand), 4:0 (38:14) Matias Varttinen (Vihavainen, Schütt), 5:0 (45:29) Tatu Vihavainen (Schmid, Merl 5-4), 5:1 (48:25) Elvijs Biezais (Shmyr, Swinnen), 6:1 (49:07) Pavel Avdeev (Stas, Gulda)

Herforder EV – Tilburg Trappers 0:5 (0:0, 0:2, 0:3)

Selten waren die Herforder in dieser Saison so chancenlos wie in dieser Begegnung gegen Tilburg. Die Niederländer beherrschten bei 41:18 Torschüssen die Partie, waren auch in der Schusseffizienz mit 12,2 Prozent hervorragend aufgestellt und hatten auch in Max Hermens einen doppelten Torschützen zu bieten. Herford schaffte es nicht, dem technisch besseren Gegner sein Kampfspiel aufzuzwingen, so dass man am Ende dankbar sein konnte, nur mit fünf Toren Differenz verloren zu haben.

Tore: 0:1 (27:14)  Max Hermens (van der Schuit, Bulmer), 0:2 (39:59) Diego Hofland (Virtanen, de Bonth), 0:3 (47:00) Max Hermens (van der Schuit, Bulmer), 0:4 (49:14) Sean Richards (Stempher), 0:5 (49:36) Raymond van der Schuit (van Gorp, Verkiel)


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