Drei Punkte aus zwei Spielen für die Piranhas

Drei Punkte aus zwei Spielen für die PiranhasDrei Punkte aus zwei Spielen für die Piranhas
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Wie für jede Mannschaft, die dort sonst anreist, hatten auch die Raubfische mit der offenen Halle so ihre Probleme. Bereits in der ersten Minute konnte Braunlage die Eingewöhnung der Rostocker ausnutzen und erzielte durch Bippus das 1:0 für die Wölfe. Die Rostocker waren nun wach, aber vor allem mit der Abwehrarbeit beschäftigt. In der zehnten Minute konnte der sehr gut aufgelegte Nick Pitsikoulis das 2:0 für Braunlage erzielen.

Rostock kam nun ebenfalls druckvoller aus der Kabine. Aber jede Chance konnte der gut aufgelegte D`Antuono abwehren. In der 25. Minute erhöhte Stefan Bilstein gar auf 3:0 für die Wölfe. Ab der 30. Minute erhöhten die Rostocker dann noch einmal den Druck und schienen ihre Bertriebstemperatur erreicht zu haben. Jens Stramkowski traf in der 34. Minute zum 1:3. Der Druck der Rostocker sollte in der letzten Spielminute noch mit dem Anschlusstreffer durch Karol Bartanus zum 3:2 belohnt werden. Mit diesem Ergebnis ging es dann zum letzten Aufwärmen in die Kabine. Doch obwohl Rostock weiter auf den Ausgleich drängte, blieb es letztlich bei dem knappen Braunlager Erfolg.

Tore: 1:0 (0:55) Andreas Bippus (Stefan Bilstein, Michele Meridian), 2:0 (9:14) Nick Pitsikoulis (Christian Schock, Alois Öttl), 3:0 (24:12) Stefan Bilstein (Michael Fichtl), 3:1 (33:17) Jens Stramkowski (Oleg Tokarev), 3:2 (39:28) Karol Bartanus (Jens Stramkowski, Anton Marsall).

Am Sonntag waren dann die Weser Stars aus Bremen Gast in der Schillingallee. Junge wilde Spieler präsentierten sich an diesem Abend und machten den Rostockern das Leben schwer. Letztlich gewannen die Piranhas mit 12:7.

Gerade einmal zehn Spieler und zwei Torhüter konnten die Weser Stars aufbieten. Bereits nach neun Sekunden konnte Paul Stratmann das 1:0 für die Rostocker erzielen. Nur 35 Sekunden später war es Toni Marsall der bereits in der ersten Minuten die Weichen auf Sieg stellte. Es dauerte dann bis zur 15. Minute, da konnte Petr Sulcik das 3:0 für die Raubfische bejubeln.

Das zweite Drittel war dann der Spielabschnitt für die Weser Stars. Andreas Sabudski konnte in der 26. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Petr Sulcik stellte wiederum in der 28. Minute den alten Abstand her. Dann war es Andreas Sabudski in der 31. und 33. Spielminute, der die Anschlusstreffer zum 4:3 im Tor von Rostislav Kosarek unterbringen konnte. Karol Bartanus machte das 5:3 für die Raubfische. Petr Sulcik erhöhte sogar noch auf 6:3 in der 36. Minute. Die Bremer steckten nicht auf und konnten durch Igor Schön und Marc Reinhard wieder die Anschlusstreffer erlangen. Jan Schmidt gelang es noch vor der zweiten Drittelpause, wieder einen Zwei-Tore-Abstand herzustellen.

Andreas Sabudski, der dreifache Torschütze der Bremer, verkürzte auf 7:6 für die Bremer. Petr Sulcik, Karol Bartanus, Max Janke und noch einmal Bartanus und Sulcik machten dann das Dutzend für Rostock voll. Jani Alander konnte in der 60. Minute noch Ergebniskosmetik für die Bremer erreichen und erzielte das siebte Tor. Witzig und frech spielten zehn Bremer in Rostock auf und zeigten dem Publikum schönes Eishockey.

Tore: 1:0 (0:09) Paul Stratmann (Karol Bartanus), 2:0 (0:47) Anton Marsall (Petr Sulcik, Max Janke), 3:0 (14:08) Petr Sulcik (Vitalij Blank), 3:1 (25:40) Andreas Sabudski (Igor Schön, Paul Schön), 4:1 (27:29) Petr Sulcik (Vitalij Blank, Max Janke), 4:2 (30:42) Andreas Sabudski (Igor Schön), 4:3 (32:14) Andreas Sabudski (Igor Schön, Tim Reiners), 5:3 (33:22) Karol Bartanus (Paul Stratmann, Jan Schmidt), 6:3 (35:26) Petr Sulcik (Max Janke, Anton Marsall), 6:4 (36:40) Igor Schön (Tim Maier, Lothar Riese), 6:5 (37:29) Marc Meinhardt (Christian Priem), 7:5 (38:25) Jan Schmidt (Karol Bartanus, Paul Stratmann), 7:6 (44:58) Andreas Sabudski (Lothar Riese, Paul Schön), 8:6 (47:22) Petr Sulcik (Anton Marsall), 9:6 (47:33) Karol Bartanus, 10:6 (48:10) Max Janke (Vitalij Blank, Anton Marsall), 11:6 (50:11) Petr Sulcik (Vitalij Blank, Anton Marsall), 12:6 (54:14) Karol Bartanus (Christopher Schimming, Vjatcheslav Koubenski), 12:7 (59:03) Jani Alander (Tim Reiners, Andreas Sabudski).


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