Die Generalprobe ging daneben – Bewegung im KaderEHC Timmendorfer Strand

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Bereits am Freitag kam es vor heimische Kulisse zum ersten Duell mit den Westfalen. Dabei unterlagen die Beachboys den Eisbären nicht unverdient mit 2:5. In einer lange Zeit recht zähen Partie gelang Palka in der elften Minute die Führung für Hamm. Danach wachten die Beachboys und probierten das Spiel zu drehen, allerdings stelle sich oft kein Schussglück ein oder der Abschluss war einfach zu unplatziert. Die Eisbären agierten aus einer sicheren Defensive heraus und waren im zweiten Drittel im Powerplay erfolgreich. Richter erhöhte in der 28. Minute auf 0:2.

Die Beachboys probierten alles, jedoch erwiesen sich die Hammer Eisbären als cleverer und vor allem kaltschnäuziger vor dem Tor. Potthoff (49.) und Mund (51.) schraubten das Ergebnis auf 4:0.

Die Beachboys kämpften aber weiter und kamen nochmals heran. Jason Horst (51.) mit einer feinen Einzelleistung und Kenneth Schnabel (53.) nach Traumpass von Moritz Meyer ließen nochmal die Hoffnung auf eine Überraschung aufkommen. Aber Jasik machte in der 55. Minute alles klar und sicherte so den Sieg für die Hammer Eisbären.

Das Rückspiel erfolgte am gestrigen Sonntag im Hammer Maximilian-Park und es wurde eine deftige Abfuhr für die Beachboys: 0:8 hieß es nach 60 Minuten. Dabei hatte die Partie gar nicht so schlecht begonnen, denn nach 20 Minuten hielten die Beachboys ein 0:0. Dann begann allerdings das Drama, denn die Beachboys beschäftigten sich zu viel mit der insgesamt schwachen Schiedsrichterin. Strafzeiten waren die Folge und die Konzentration war weg. Die Eisbären nutzten das geschickt aus und kamen nach Toren von Furda (21. Minute), Richter (24.), Potthoff (30.) und Weißleder (39.) zu einer 4:0-Führung nach dem zweiten Drittel. Zu allem Überfluss musste Patrick Saggau mit seiner zweiten 10-Minuten-Disziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen.

Im letzten Drittel schwanden dann die Kräfte der Beachboys zusehends und Hamm nutzte das eiskalt aus. Gose, Weißleder, Maaßen und Jasik markierten die restlichen vier Tore für die Westfalen.

Trotz der Niederlagen zieht Trainer Sven Gösch ein positives Fazit aus den insgesamt vier Testspielen der letzten beiden Wochenenden. Man habe gegen sehr gute Gegner mitgehalten und das Potential der Mannschaft gezeigt. „Aber die letzten beiden Spiele haben auch klar gezeigt, woran wir noch arbeiten müssen“, so Gösch.

Kurz vor dem Saisonstart kommt auch in die Kaderplanung noch einmal Bewegung. So wird Jeff Maronese den Beachboys erst mal nicht zur Verfügung stehen. Wegen einer Erkrankung, die einen operativen Eingriff erforderlich macht, reist der Publikumsliebling in seine kanadische Heimat und wird den Beachboys mindestens vier Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Dafür bleibt Jan-Niklas Gebert weiter ein Beachboy. Der 23-jährige Goalie hat seinen Vertrag ebenfalls verlängert und wird damit weiter für die Beachboys auflaufen.

Ob die Tryout-Spieler Pontus Levaniemi Carlström und Rob Labute den Beachboys länger erhalten bleiben, werden die kommenden Tage zeigen.

Auf dem Eis geht es für die Beachboys am Freitag weiter. Dann ist Saisonauftakt in der Oberliga Nord und es kommt gleich zum Duell mit dem Vizemeister aus Rostock.  Die Scheibe fällt im heimischen Eistempel um 20 Uhr. Am Sonntag reisen die Beachboys dann in den fernen Harz zum Aufsteiger Harzer Falken Braunlage. Eröffnungsbully ist hier um 18:30 Uhr.

Während die Beachboys erst in der kommenden Woche in den Liga-Spielbetrieb starten, ging es für die 1b, den Timmendorf Storm, schon am gestrigen Sonntag los. Zum Saisonauftakt der Regionalliga Nord unterlag der Storm dem EHC Wolfsburg zwar deutlich mit 4:11, konnte aber trotz eines Rumpfkaders zwei Drittel gegen den amtierenden Meister offen gestalten. Die Tore erzielten Benjamin Schmöde (2), Juljan Masio und Niklas Kühn. Das nächste Spiel des Storm steigt am 13. Oktober beim Altonaer SV.

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