Die Füchse treffen im Achtelfinale auf die Selber WölfeWie in der Saison 2012/13

Der EVD konnte zum Abschluss der Meisterrunde einen 4:1-Sieg gegen die Hannover Indians bejubeln. (Foto: Roland Christ)Der EVD konnte zum Abschluss der Meisterrunde einen 4:1-Sieg gegen die Hannover Indians bejubeln. (Foto: Roland Christ)
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Nur ein Sieg nach regulärer Spielzeit gegen die Hannover Indians konnte helfen, das Team vom Pferdeturm zu überholen, was auch gelang: Nach dem 4:1 (0:1, 1:0, 3:0) kletterte der EVD auf Rang sechs und trifft im Achtelfinale auf den Süd-Dritten Selber Wölfe – und mit dem VER haben die Duisburger noch eine Play-off-Rechnung offen.

In der Saison 2012/13 standen sich beide Teams im Viertelfinale gegenüber. Nachdem beide Teams jeweils zwei Auswärtsspiele gewonnen hatten, entschieden die Wölfe Spiel fünf im heimischen Eisstadion für sich. Außerdem gab es 2012 und 2013 jeweils ein Testspiel zwischen dem EVD und dem VER, wovon je eines gewonnen und eines verloren wurde. Hannover trifft auf den Süd-Vize Starbulls Rosenheim. Die Achtelfinalserie beginnt für den EVD am Freitag in Selb; Spiel zwei folgte am Sonntag um 18.30 Uhr an der Wedau. Gespielt wird im Best-of-Five-Modus, heißt: Wer zuerst drei Spiele gewinnt, steht im Viertelfinale.

Die Füchse waren zunächst auf Vorsicht bedacht. Das brachte zwar weniger Chancen, aber auch weniger Gefahr. Dennoch hätten die Füchse im ersten Drittel in Führung gehen müssen. Sam Verelst war in der siebten Minute zu überrascht, als er freistehend vor Hannovers Torhüter Patrick Golombek stand, aber die Scheibe nicht im Tor unterbrachte. Auch die Indians machten nicht zu viel, da ihnen ein Punktgewinnen zum Absichern des sechsten Platzes reichte. Ein Konter in der Schlussminute brachte die Gästeführung: Mark Ledlin legte quer und Stefan Goller traf zum 1:0 für den ECH.

Eine Unachtsamkeit beim Eröffnungsbully des zweiten Abschnitts hätte beinahe das 0:2 bedeutet, doch EVD-Torhüter Christoph Mathis stoppte Hannovers Tobias Schwab. In der 27. Minute fädelte Füchse-Verteidiger Mike Schmitz genau ein: Er schlenzte den Puck einfach mal aufs Tor – und der flog an Freund und Feind vorbei ins kurze Kreuzeck.

Der dritte Abschnitt brachte schließlich die Führung: Armands Berzins, der mit Pavel Pisarik erneut den Vorzug vor Raphael Joly bekommen hatte, rechtfertigte diese Entscheidung mit dem 2:1. Exakt drei Minuten später war die Entscheidung gefallen. In Überzahl zog David Cespiva ab – und der Puck flog zum 3:1 in die Hannoveraner Maschen. In der 54. Minute war die Partie endgültig gelaufen: Pavel Pisarik, der so viele Monate verletzt gefehlt hatte, erzielte beim 4:1 sein erstes Saisontor. In der 55. Minute verpasste es bei einem Penalty, gleich seinen zweiten Treffer nachzulegen.

Das Play-off-Achtelfinale: Tilburg Trappers – Blue Devils Weiden, Saale Bulls Halle – Eisbären Regensburg, Icefighters Leipzig – ERC Sonthofen, Hannover Scorpions – EC Peiting, Deggendorfer SC – Herner EV, Starbulls Rosenheim – Hannover Indians, Selber Wölfe – EV Duisburg, EV Landshut – Moskitos Essen.

Tore: 0:1 (19:09) Goller (Ledlin, Tramm), 1:1 (26:39) Schmitz (Beally), 2:1 (41:53) Berzins (Beck, Neugebauer), 3:1 (44:53) Cespiva (Beck/5-4), 4:1 (53:05) Pisarik (Huebscher, Slanina). Strafen: Duisburg 4, Hannover 10. Zuschauer: 1065.


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