Die 200 sind vollLars Grözinger erzielte den Treffer

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Der Monatswechsel rückt näher – und damit das Ende der Wechselfrist. Die Frage, die sich stellt: Werden sich die Füchse mit Blick auf die am 11. März beginnenden Play-offs der Eishockey-Oberliga noch verstärken? Im Pauseninterview stellte Sebastian Uckermann, der Chef der Füchse, einen Zugang in Aussicht. „Wir sind uns mit dem Spieler einig, müssen aber noch mit dem abgebenden Verein verhandeln.“ So oder so – die Entscheidung wird in dieser Woche fallen. Und die Unterstützung aus Krefeld in Person von Dominik Meisinger und Lukas Koziol ist nicht zu verachten. Diese beiden Förderlizenzspieler der Pinguine sollen den Füchsen auf jeden Fall helfen – und sie tun dies auf dem Eis auch merklich.

Eine andere Frage, die sich vor dem Spiel stellte: Fällt die 200-Tore-Marke? Die Antwort: Ja. Am 31. Spieltag setzte Lars Grözinger in der 45. Minute diesen Meilenstein beim Tor zum 8:0. Am Ende stand für den EV Duisburg gegen den EHC Timmendorfer Strand ein 9:0 (3:0, 4:0, 1:0) zu Buche. Die Füchse scheinen immer besser in Schwung zu kommen, halten permanent den Druck hoch, lassen auch bei deutlichen Führungen nicht nach. Und anders als die Crocodiles Hamburg und die Harzer Falken ergaben sich die Beach Boys nicht. Obwohl auch die Timmendorfer mit kleinem Kader – 13 Feldspieler und zwei Torhüter – an die Wedau kamen, spielten sie strukturiert und engagiert. Erst Mitte des zweiten Drittels ging den Ostsee-Jungs die Puste aus. So führte in der 32. Minute der Duisburger Dauerdruck zum 7:0. Ließen die Füchse in dieser Situation einige schön herausgespielte Chancen ungenutzt, arbeiteten sie die Scheibe halt über die Linie. Eine Qualität, die man dann auch einmal braucht – gerade wenn die fünfte Eishockey-Jahreszeit am 11. März beginnt.

In der Anfangsphase des Spiels hätten sich die Timmendorfer durchaus auf die Anzeigetafel bringen können. Beim Stand von 1:0 scheiterte Patrick Saggau mit einem Konter; als es 2:0 stand, hatte Moritz Meyer den Anschluss auf dem Schläger. Doch letztlich waren die Füchse stets einen Schritt schneller, einige Zentimeter präziser – wie es sich für den Tabellenführer der Oberliga Nord auch gehört. So schossen André Huebscher, Raphael Joly und Markus Schmidt die 3:0-Pausenführng heraus. Nachdem Christoph Ziolkowski, Jolly, Lars Grözinger und Viktor Beck das 7:0 markiert hatten, kam Duisburgs Karnevalsprinz Michael I. aufs Eis – und machte sich mit dem Ruf „Duisburg helau, Aufstieg 2016 helau“ einige Freunde unter den EVD-Fans. Grözinger und Lukas Koziol stellten schließlich noch den Endstand her.

Tore: 1:0 (3:56) Huebscher (Joly, Grözinger), 2:0 (7:41) Joly (Tepper/5-4), 3:0 (12:28) Schmidt (Joly, Huebscher), 4:0 (20:36) Ziolkowski (Beck, Niddery), 5:0 (26:20) Joly (Neumüller, Grözinger), 6:0 (28:48) Grözinger (Huebscher, Schmidt), 7:0 (31:23) Beck, 8:0 (44:31) Grözinger (Kunce, Neumann), 9:0 (55:57) Koziol (Huebscher, Niddery). Strafen: Duisburg 6, Timmendorf 8. Zuschauer: 1271.

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