Deutlicher Erfolg in HamburgZwei Tore von Neuzugang Reto Schüpping

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Am späten Sonntagabend konnten die Black Dragons Erfurt in Framsen deutlich mit 8:1 (2:0, 2:0, 4:1) die Oberhand über die Crocodiles Hamburg behalten und so den 13. Platz der Oberliga Nord wieder übernehmen.

Entsprechend zufrieden war nach dem Spiel auch Trainer Jan Vavrecka. „Ich bin heute sehr stolz auf meine Mannschaft. Die Jungs haben sich nach vielen Wochen mit Rückschlägen endlich einmal für eine gute Leistung belohnt und können die Punkte mit auf die Heimreise nehmen. Besonders im zweiten Drittel, als Hamburg immer stärker wurde und wir zusehends unter Druck gerieten, haben wir die nötige Ruhe behalten und zum Ende des Drittels unsere Chancen nahezu eiskalt ausgenutzt.“

Von Beginn an machten die Gäste aus Erfurt deutlich, dass man die Punkte unbedingt mit nach Thüringen nehmen wollte. Nachdem zunächst Grosch und Klein an Trautmann gescheitert waren, machte es Enrico Manske in der fünften Minute deutlich besser. Zunächst wollte Manske Schümann in Szene setzen, sein Pass allerdings wurde abgewehrt und so kam Manske erneut an die Scheibe, diesmal zog Manske direkt zum Tor du zog die Scheibe oben in den Knick zur frühen, aber durchaus verdienten Gästeführung. Auch in der Folgezeit waren die Gäste deutlich besser im Spiel, während die Gastgeber nur gelegentlich mit Einzelaktionen zu Chancen kamen. Die Erfurter hingegen setzten die Gastgeber bereits im Spielaufbau unter Druck und erzwangen so Fehler im Spielaufbau. Einer dieser Fehler brachte in der 13. Spielminute das 2:0 für die Gäste. Ulitschka hatte den Puck tief ins Drittel der Hamburger gespielt und Schüpping setzte nach. Als die Hamburger Defensive dann den Puck aus dem eigenen Drittel spielen wollte, war Schüpping da nahm dem Verteidiger den Puck ab zog vor das Tor und legte Trautmann die Scheibe zwischen den Schonern durch ins Netz. Nach diesem weiteren Treffer verstrich die Zeit im ersten Drittel dann relativ ereignislos und so gingen die Gäste mit einer 2:0-Führung in die erste Pause.

Zu Beginn des Mitteldrittels wollten die Erfurter schnell für klare Verhältnisse sorgen und das Ergebnis weiter nach oben schrauben. Dies wollte aber nicht gelingen, was vor allem an Elmar Trautmann im Hamburger Tor lag. Der junge Goalie hielt sein Team in den ersten Minuten des Drittels quasi im Alleingang im Spiel. Etwa zur Hälfte des Drittels kamen nun auch die Gastgeber vermehrt zu guten Chancen, aber Martin Otte und seine Vorderleute hielten diesem Druck stand. Selbst im Überzahlspiel ließ die Erfurter Defensive zwar die ein oder andere Chance zu, die aber allesamt sichere Beute von Martin Otte im Tor der Erfurter wurden. Mitten hinein in diese Hamburger Druckphase platzte das 3:0 der Erfurter. Nachdem Martin Otte erneut einen Schuss pariert hatte, startete Mathias Vostarek einen Konter und setzte Manske ein. Dieser befand sich plötzlich in einem 2:1-Konter mit Felix Schümann. Nach einem angetäuschten Pass auf den mitgelaufenen Erfurter Stürmer überraschte Manske dann Elmar Trautmann mit einem tollen Schuss in die obere linke Ecke des Tores. Nach diesem Treffer benötigten die Gastgeber zunächst etwas Zeit um diesen Nackenschlag zu verdauen, diese Zeit räumten die Erfurter den Gastgebern jedoch nicht ein und zogen noch vor der zweiten Pause auf 4:0 davon. Diesmal war es Felix Schümann der für den Treffer verantwortlich war. Auch diesmal war Vostarek beteiligt, zunächst war er an Trautmann gescheitert, die Defensive aber konnte den Puck nicht konsequent genug klären und so kam Schümann an den Puck und brauchte nur noch einzuschieben. Mit diesem deutlichen 4:0 gingen beide Mannschaften in die zweite Pause.

Im letzten Spielabschnitt ging es zunächst hoch her. Die Erfurter legten zunächst das 5:0 vor, Nemecek hatte den Puck aus dem eigenen Drittel auf Paul Klein gespielt. Dieser hatte sich über die rechte Seite durchgesetzt und zog zum Tor, kam allerdings nicht zum Abschluss, so spielte er den Puck zu Kapitän Christian Grosch. Grosch zog vor das Hamburger Tor, verzögerte den Abschluss lange bis Trautmann endlich reagiert hatte und zog den Puck schlussendlich unter die Torlatte des Hamburger Tores. Im direkten Gegenzug kamen die Hamburger aber doch zum Anschlusstreffer. Bruns hatte auf das Erfurter Tor geschossen, der Puck war noch leicht abgefälscht und rutschte so dem Erfurter Goalie zwischen den Schonern hindurch ins Netz. Die Erfurter aber hatten die richtige Antwort parat, die Hamburger wollten sofort nachsetzen und vernachlässigten die Defensive etwas, dies bestraften die Erfurter sofort. Wiesnet hatte den Puck erkämpft und perfekt in den Lauf des durchstartenden Schüpping gepasst. Dieser vollstreckte eiskalt zum 6:1. Nach dieser kurzen hektischen Phase beruhigte sich die Partie wieder. Die Crocodiles versuchten alles um das Ergebnis noch in einigermaßen akzeptable Dimensionen zu stellen und gaben sich nicht auf. Aber gegen eine sehr gut agierende Erfurter Mannschaft hatten die Hamburger einfach nicht die Mittel um das Ergebnis besser zu gestalten. Die Gäste aus Thüringen legten gar noch zwei weitere Treffer zum alles in allem hochverdienten 8:1-Endstand nach.

Tore: 0:1 (4:48) Enrico Manske, 0:2 (12:19) Reto Schüpping (Hannes Ulitschka, Benjamin Zech), 0:3 (37:29) Enrico Manske (Mathias Vostarek, Martin Otte), 0:4 (39:55) Felix Schümann (Mathias Vostarek, Oliver Kämmerer), 0:5 (43:48) Christian Grosch (Paul Klein, Roman Nemecek), 1:5 (44:08) Tobias Bruns (Nikolai Varianov, Daniel Hollmann), 1:6 (44:46) Reto Schüpping (David Leon Wiesnet, Benjamin Zech), 1:7 (48:24) Christian Grosch (Paul Klein, Andreas Nickel), 1:8 (59:01) Oliver Kämmerer (Enrico Manske, David Leon Wiesnet). Strafen: Hamburg 6, Erfurt 8. Zuschauer: 200.

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