Derby am Sonntag verspricht eine Frage der EhreAdendorfer EC

Im Derby wird wieder um jeden Zentimeter gekämpft. (Foto: Adendorfer EC)Im Derby wird wieder um jeden Zentimeter gekämpft. (Foto: Adendorfer EC)
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Auch in dieser Saison sind die Beachboys nicht gerade ein Lieblingsgegner des Adendorfer EC. Zwar gab es im ersten Aufeinandertreffen ein 5:3-Auswärtssieg der Heidschnucken, allerdings verlor man aber anschließend die anderen beiden Begegnungen gegen den Erzrivalen. Im Bezug auf die ab Februar beginnende Meisterrunde der besten vier Teams der Oberliga Nord, für die sich der Adendorfer EC inzwischen qualifiziert hat, ist das Derby gegen die Beachboys der richtige Härtetest.

Der EHC Timmendorfer Strand hat sich in den letzten Tagen noch einmal kräftig in der Verteidigung verstärkt und seine ohnehin starke Defensive noch weiter aufgerüstet. Aus Kanada kam Timmendorfs Publikumsliebling Jeff Maronese zurück an die Ostsee, der damit den finnischen Verteidiger Marko Kettunen ablöst. In seinen ersten beiden Spielen am Wochenende zeigte Maronese gleich wieder sein Können und trug sich gleich achtmal in die Scorerliste ein. Als zweiter neuer Verteidiger holte der ebenfalls neue Beachboys Trainer Sven Gösch den 19-jährigen Tibor Uglar vom West-Oberligisten Hamm an den Strand. Uglar konnte in bisher drei Spielen ebenso viele Vorlagen verbuchen. Behoben haben die Beachboys zu dem ihr kleines Torwart-Problem und gleich doppelt zugeschlagen. Nachdem Matthias Rieck verletzungsbedingt ausgefallen ist, Björn Reinke beruflich nicht zur Verfügung steht und auch Heiko Föllmer nicht immer Zeit hat, konnte vor kurzem der 22-jährige Jan-Niklas Gebert vom Hamburger SV sowie in dieser Woche Patrick Hoffmann (Hammer Eisbären) verpflichtet werden.

Doch nicht nur die Neuzugänge gilt es unter Beobachtung zu halten. Mit Patrick Saggau (43 Punkte) steht wohl der beste deutsche Stürmer der Oberliga Nord in den Diensten der Timmendorfer und mit dem Finnen Jari Voutilainen (35 Punkte) findet sich eine schnelle Tormaschine in den Timmendorfer Reihen. Besonders stark besetzt ist die Verteidigung der Beachboys. Allen voran steht Timmendorfs Ur-Gestein Marcus Klupp, der es in bisher 20 Saisonspielen auf stolze 12 Tore und 31 Vorlagen brachte und zusammen mit Marcus Krützfeld die Routine bildet.

Der Adendorfer EC kann nach jetzigem Stand ohne große personelle Sorgen in dieses Derby gehen. Lediglich Eriks Ozollapa ist nach seiner Matchstrafe noch ein letztes Mal gesperrt. Vertreten wird er wiederum von Vadim Kulabuchov, der in den letzten Spielen tolle Leistungen zeigte und sich dabei selbst mit einem Tor und einer Vorlage belohnt hat.

Die Eishockeyfans können sich am Sonntag wieder auf spannendes Derby freuen, welches sicherlich wieder von vielen Fans, auch aus Timmendorfer Strand, besucht wird. Angst, dass es auf Grund der Qualifikation beider Teams an der Meisterrunde an Einsatz fehlen wird brauchen die Zuschauer nicht zu haben. Es ist Derbyzeit und da geht es um die Ehre der beiden Dörfer.

Als besonderen Gast begrüßt der AEC am Sonntag den Radiosender Lübeck FM, der dieses Derby auf UKW frei zugänglich im Großraum Lübeck / Bad Segeberg live übertragen wird. Unterstützt wird Lübeck FM von den Jungs vom Eishockeyradio Powerplay Timmendorf.

Einstimmen für das Derby können sich die Heidschnucken bereits am Freitag, wenn der AEC um 20 Uhr bei den Weser Stars in Bremen gastiert.


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