Der Aufstand des „Kindergartens“HSV feiert Erfolge mit jungem Team

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Es drohte ein unerfreuliches Jahresende zu werden für den Hamburger SV: eine Niederlagenserie, zähe Verhandlungen bei der Besetzung des Trainerpostens und dann auch noch der Ausfall von Kontingentstürmer Dustin Parks.

Doch der HSV hat ein Alleinstellungsmerkmal in der Oberliga Nord: seine Jugendarbeit. Die DNL-Weihnachtspause bot die Gelegenheit, Spieler des jüngeren DNL-Jahrgangs an die Oberliga heranzuführen – gleich vier Spieler verstärken aktuell das Team um Kapitän Marcel Schlode. Zudem leitet der (allerdings bekanntlich oberligaerfahrene) Jugendtrainer Jacek Darowski aktuell auch die Arbeit der Ligamannschaft.

Der Effekt ist beeindruckend: bereits in der Partie bei den Hannover Indians am zweiten Weihnachtsfeiertag fehlten ganze zwei Sekunden zu einem überraschenden Punktgewinn, zudem gelang dem 17-jährigen Chris Rapprich beim 2:3 (0:0, 2:0, 0:3) sein erstes Ligator.

Die beiden richtungsweisenden Spiele gegen die Beach Boys brachten dann auch zählbaren Erfolg: angeführt von einem überragenden Mike Piluso (fünf Treffer in den beiden Spielen!)und einem stark haltenden Maxi Franzreb im Tor gelang zunächst am ungewohnten Monatgabend beim 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) im heimischen Stellinger Eisstadion der erste Heimdreier der Saison überhaupt, zum Jahresausklang ließ die Mannschaft in Timmendorf dann ein 4:3 (1:1, 0:1, 3:1) folgen.  Auffällig in beiden Spielen die immense Laufarbeit der jungen Hamburger Mannschaft – Timmendorf hatte gegen Ende der Partien jeweils nichts mehr zuzusetzen.

Besonders erfreulich in den Spielen gegen die Strandjungs: endlich gab es wieder entsprechende Unterstützung von den Rängen – in Timmendorf war sogar ein Fanbus am Start.

Daher kann das Fazit für das Jahr 2015 auch nur lauten: der HSV kann auch mit seiner speziellen Bedingungen durchaus in der Oberliga Nord mithalten – wenn denn alle Beteiligten  auch aus dem Umfeld die Aufgabe mit der notwenigen Konsequenz angehen. Wenn das für 2016 gelingt, kann der HSV auch weiterhin in der Oberliga seinen großen Trumpf ausspielen: seine Nachwuchsarbeit.

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