Dem Tabellenführer zwei Punkte abgewonnen

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Das erste Drittel begannen die Rostocker aus einer gesicherten Abwehr heraus. Immer wieder wurden Konter gesetzt und in der vierten Minute konnte Paul Stratmann einen dieser Angriffe zum 1:0 nutzen. Die Beach Boys versuchten alles, aber immer wieder scheiterten sie an der Abwehr oder an Torwart Rostislav Kosarek. In der 10. Spielminute war es Slawa Koubenski, der den Puck zum 2:0 für die Rostocker in Überzahl im Tor der Timmendorfer unterbringen konnte. Der EHC musste in den nächsten zwei Minuten dann noch zusehen, wie Anton Marsall (11.) und Petr Sulcik (13.) auf 4:0 für die Piranhas erhöhen konnten. Auch eine Auszeit durch Timmendorf konnte Karol Bartanus nicht daran hindern, den 5:0-Pausenstand in der 17. Minute zu erzielen.

Das zweitel Drittel begann sehr druckvoll durch den EHC Timmendorfer Strand. Binnen nur einer Minute konnten Ralf Rinke (22:01) und Moritz Meyer (22:08) auf 2:5 für die Beach Boys verkürzen. Der EHC drückte weiter und die Piranhas waren nur mit Abwehrarbeit beschäftigt. Der Rostocker Torhüter Rostislav Kosarek bügelte alles aus, was die Abwehr nicht klären konnte. In der 34. Minute ging es dann nicht nur um den Kampf um die schwarze Hartgummischeibe mit dem Eishockeyschläger. Frank Hanske und Eddy Rinke versuchten sich in einem erbitterten Faustkampf. Sieger gab es keinen. Beide Akteure mussten vom Eis. Frank Hanske bekam eine Spieldauerdisziplinarstrafe und Eddy Rinke wurde mit einer Matchstrafe bedacht, da er sich kaum beruhigen wollte.

Nun begann ein Drittel, das man als Werbung für den Eishockeysport bezeichnen muss. In der 46. Spielminute konnte Moritz Meyer, für die immer stärker werdenden Timmendorfer auf 3:5 verkürzen. Die Raubfische konnten sich kaum noch befreien, gerieten auch immer wieder durch unnötige Strafen in Unterzahl. Aber die Abwehr der Raubfische mit dem Torwart hielt das Ergebnis. Die Uhr zeigte 57:16, da gelang Petr Sulcik das 6:3. Alle Besucher der Eishalle Timmendorf glaubten nun, das war es. Aber falsch gedacht. Die Beach Boys zeigten nun, warum sie Tabellenführer sind. In der gleichen Minute konnte noch Jason Horst auf 4:6 an der Rostocker Abwehr und dem Torhüter vorbei einnetzen. Die Rostocker Hintermannschaft war nun sichtlich verunsichert. Der Timmendorfer Trainer Andris Bartkevics reagierte und nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor. Die Belohnung folgte auf dem Schlittschuh. Ralf Rinke erzielte das 5:6 knapp zwei Minuten vor Schluss. Weiter ging es für die Timmendorfer und so sollte kommen, was kommen musste, wenn die Abwehr nervös wird. Der Ex-Rostocker Christian Herrmann konnte direkt vor Rostislav Kosarek einen Schuss abfälschen und 55 Sekunden vor Ende der Begegnung zum 6:6 ausgleichen.

Somit ging das Spitzenspiel in die Verlängerung. Bereits in der ersten Minute dieser Verlängerung musste Marcus Klupp wegen eines Checks gegen den Kopf und Nackenbereich vorzeitig zum Duschen gehen. Damit waren die Rostock Piranhas in Überzahl und es war Petr Sulcik in der 65. Minute, der den Puck zum Sieg im Tor der Timmendorfer versenken konnte.

Tore: 0:1 (3:09) Paul Stratmann (Karol Bartanus), 0:2 (9:58) Vjatcheslav Koubenski (Karol Bartanus), 0:3 (10:31) Anton Marsall (Petr Sulcik), 0:4 (12:04) Petr Sulcik (Vjatcheslav Koubenski, Paul Stratmann), 0:5 (16:28) Karol Bartanus (Vitalij Blank, Paul Stratmann), 1:5 (22:01) Ralf Rinke (Jeffrey Maronese, Eddy Rinke), 2:5 (22:08) Moritz Meyer (Kenneth Schnabel), 3:5 (45:37) Moritz Meyer (Paul Paepke, Ralf Rinke), 3:6 (57:16) Petr Sulcik (Vitalij Blank), 4:6 (57:47) Jason Horst (Marcus Krützfeld, Kenneth Schnabel), 5:6 (58:23) Ralf Rinke (Thorben Saggau), 6:6 (59:05) Christian Herrmann (Patrick Saggau, Jeffrey Maronese), 6:7 (64:04) Petr Sulcik (Vitalij Blank). Strafen: Timmendorf 14 + 5 + Spieldauer (Marcus Klupp) + Matchstrafe (Eddy Rinke), Rostock 16 + 5 + Spieldauer (Frank Hanske). Zuschauer: 1150.


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