Das Führungsquintett gewinnt seine SpieleHannover-Derby geht an die Scorpions

Die Crocodiles Hamburg setzten sich gegen den EV Duisburg durch. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg) (Holger Beck / HB-Fotografie.de)Die Crocodiles Hamburg setzten sich gegen den EV Duisburg durch. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg) (Holger Beck / HB-Fotografie.de)
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Die dritte Gruppe besteht nur aus zwei Mitgliedern. Da Duisburg nach seiner Siegesserie sich jetzt eine Auszeit nimmt und die Scorpions mit Glück das Derby gewinnen konnten, sind diese beiden punktgleich, liegen bereits vier Punkte hinter Halle. Anführer der vierten Gruppe sind die Hannover Indians, die aber auch noch ein Spiel Rückstand haben. Drei Punkte hinter den Indians Rostock und dahinter folgen, jeweils mit zwei Punkten Rückstand Essen und Erfurt. Letzter, und einziger Teilnehmer der letzten Gruppe Krefeld.

Tilburg Trappers – Krefelder EV U23 6:2 (5:0, 1:0, 0:2)

Eine recht einseitige Angelegenheit, wenn man zumindest das erste Drittel betrachtet. Es stand nach zwanzig Minuten 5:0 für die hochfavorisierten Niederländer nach Toren von Mitch Bruijsten (8., 16.), Kevin Bruijsten (12.), Jordy Verkiel (12.) und Jordy van Oorschot (16.) Auffallend dabei, dass es zwei Doppelschläge gab, zwischen dem 2:0 und 3:0 lagen nur 25 Sekunden, zwischen dem 4:0 und 5:0 sogar nur 16, so dass Krefelds Trainer Elmar Schmitz mit seinem Keeper Ennio Albrecht ein Einsehen hatte und für ihr Stammspieler Sebastian Staudt zwischen die Pfosten beorderte. Dieser avancierte in den letzten vierzig Minuten zum besten Mann seiner Mannschaft, kam auf fast 96 Prozent Fangquote und musste sich nur noch einmal, in der 25. Minute durch Delaney Hessels bezwingen lassen. Im letzten Drittel zeigten dann auch die Krefelder mehr Mut zu Angriffen und belohnten sich am Ende selbst durch zwei Tore von Tom Bappert (48.) und Patrick Demetz (52.).

Crocodiles Hamburg – Füchse Duisburg 6:1 (1:0, 2:0, 3:1)

Eine hart arbeitende Defensive, ein erstklassig agierender Torwart und vorne das Duo Infernale, sprich Thomas Zuravlev und Dominik Lascheit. Die drei Zutaten reichten, um die Füchse Duisburg in die Schranken zu weisen und deutlich zu machen, dass die Hamburger klar auf den Weg in den oberen Teil der Play-offs sind. Im ersten Drittel schossen die Füchse 19 Mal auf das Hamburger Tor, trafen aber nicht, während Dominik Lascheit in der elften Minute die Gastgeber in Führung brachte. Sein Scorer-Zwilling Thomas Zuravlev erhöhte in der 22. Minute auf 2:0 und die geschockten Gäste mussten gar drei Minuten später noch das 0:3 hinnehmen. Immerhin wehrten sich die Duisburger, konnten durch Sam Verelst (29.) auf 1:3 verkürzen. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum 49. Minute. Jetzt übernahmen die Crocodiles gegen nachlassende Füchse das Kommando und schenkten Duisburgers Keeper Etienne Renkewitz durch Dominic Steck (49.), Thomas Zuravlev (52.) und Jordan Draper (58.) noch drei Tore zum 6:1-Endstand ein.

Icefighters Leipzig – Moskitos Essen 6:4 (1:0, 4:2, 1:2)

Da war für die Essener mehr drin. Am Ende hatten sie gut mitgehalten beim Favoriten und mit 26:24 Torschüssen sogar ein leichtes Plus zu verzeichnen. Dumm nur, dass in den sechs Minuten, wo sie scheinbar nur teilweise anwesend waren, genau die Menge Gegentore kassierten, die für die Niederlage am Ende reichte. Zwischen der 19. und 24. Minute trafen die Leipziger Moritz Israel (19.), Hannes Albrecht (21.), Antti Paavilainen (21.) und Michal Velecky (24.) zur 4:0-Führung für die Icefighters. Florian Kraus (33.) und Marc Zajic (34.) brachten die Moskitos wieder heran, aber Gianluca Balla (39.) und noch einmal Hannes Albrecht (43.) erhöhten auf das am Ende sichere 6:2. Zugute halten kann man den Moskitos, dass sie nicht aufgaben und durch Lars Grözinger (47.) und André Huebscher (59.) wenigstens noch Ergebniskosmetik betrieben.

Hannover Scorpions – EC Hannover Indians 3:2 (1:2, 1:0, 0:0, 1:0) n.P.

Vor der Saisonrekordkulisse von 2275 Zuschauern gewannen die Scorpions auch die zweite Partie in dieser Spielzeit gegen den südlichen Nachbarn, brauchten allerdings auch das Glück des Penaltyschiessens, wo Julien Pelletier am Ende der Torschütze des 3:2 war. Im ersten Drittel neutralisierten sich beide Mannschaften und obwohl gesamt nur 17 Schüsse abgegeben wurden, fielen drei Tore. Als erstes brachte Robin Marek (10.) die Scorpions in Führung. Niklas Turnwald (17.) und Branislav Pohanka (19.) drehten den Rückstand. Der Kanadier Julien Pelletier traf in der 29. Minute in Überzahl zum 2:2. In der Folge konnte sich beide Mannschaften nicht durchsetzen und in der Verlängerung hatten die Indians die große Chance, als Björn Bombis (Scorpions) auf die Strafbank musste, aber das erlösende 3:2 fiel nicht. So musste das Penaltyschiessen herhalten und hier hatten die Scorpions die Nase schließlich vorn.

Herner EV – Black Dragons Erfurt 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)

Ein Arbeitssieg des Tabellenzweiten, der in Dennis Palka (15.), Christoph Ziolkowski (23.) und Marcus Marsall (59., 60.) seine Torschützen hatte. Für die kampfkräftigen Erfurter trafen Milan Kostourek (8.) und Enzo Herrschaft (51.). Äußerst ärgerlich für die schwarzen Drachen: Zwei Herner Tore wurde bei eigenem Powerplay erzielt.

Rostock Piranhas – Saale Bulls Halle 1:4 (0:1, 1:3, 0:0)

Ein Sieg mit drei Toren Unterschied mutet beim ersten Anblick als ein klares Ergebnis an aber den wirklichen Unterschied machten zwei Spieler aus. Zum einen Bulls-Keeper Michel Weidekamp, der 25 von 26 Schüssen abwehren konnte und auf eine hervorragende Fangquote von 96 Prozent kam und Nicolas Miglio. Der Texaner erzielte drei der vier Tore (21., 34., 37.) und avancierte somit zum Hallenser Matchwinner. Das vierte Bulls-Tor schoss Michal Schön (11.). Für die nie aufgebenden Rostocker, die ein besseres Resultat verdient gehabt hätten, war lediglich Tom Pauker (23.) erfolgreich.

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Rostock Piranhas Rostock
Crocodiles Hamburg Hamburg
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Icefighters Leipzig Leipzig
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