Crocodiles verlieren in TimmendorfNur ein Punkt im Nordderby

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Vor knapp 1100 Zuschauern, davon gut 300 lautstarke Unterstützer aus Hamburg, konnten die Krokodile die guten Leistungen vor Weihnachten nicht konservieren und zeigten insgesamt eine sehr durchwachsene Leistung.  Vielleicht waren die Hamburger mit den Köpfen schon beim nächsten Spiel am Mittwoch, wenn der Oberliga-Meister Tilburg Trappers im Eisland gastiert. Ohne die zwei Punkte aus Timmendorf, rutschte man nun auf den fünften Tabellenplatz ab.

Diese unnötige Niederlage zeigt aber auch, dass in der starken Oberliga Nord nur gewonnen wird, wenn ein Team 100 Prozent gibt.  Das Spiel war über die gesamten drei Drittel zerfahren und geprägt von schnellen Puckverlusten auf beiden Seiten. Den Timmendorfer Führungstreffer von Spöttel (10:10) konnte Josh Mitchell nur 24 Sekunden später ausgleichen. Es gab allerdings einige Irritationen, ob nicht Croco-Youngster Richard Henze der Torschütze war. Schon in seinem ersten Oberliga-Spiel letzten Freitag wurde er erst als Torschütze genannt, dann wurde das Tor aber Zuravlev gegeben. Einen Puckverlust der Crocodiles nutze Saggau mit einem tollen Move zur 2:1 Drittelführung für Timmendorf.

Auch im zweiten Drittel kein anderes Bild, es ging hin und her, aber ohne spielerischen Esprit. Dieser blitzte nur einmal auf und führte auch sofort zum Erfolg. Tor McGowan zum 2:2 (5:17). Endlich wurde einmal schnell gespielt. In der Folgezeit immer wieder Strafzeiten für beide Teams. Das Überzahlspiel der Hamburger heute erneut nett anzusehen, aber ohne wirkliche Durchschlagskraft, es fehlten die Abschlüsse. Somit konnte dann auch kein Team einen Vorteil aus den Überzahlspielen ziehen und es blieb beim 2:2.

Ins letzte Drittel starteten die Crocodiles mit einer fast zweiminütigen Unterzahl, denn Hollmann musste Sekunden vor Ende des zweiten Drittels auf die Strafbank. Das Unterzahlspiel klappte aber heute recht gut. Auch eine Strafzeit für Schubert konnte keine wirkliche Gefahr für das Croco-Gehäuse darstellen. Gerade auf das Eis zurück, schnappte sich Schubert den Puck und ging durch, wollte dann noch Goalie Buchholz umspielen, was aber nicht klappte. Dann Kluvetasch auf der Strafbank – Unterzahl – souverän. Dann fasste sich plötzlich Marek ein Herz und hämmerte den Puck von der blauen Linie ins Beach-Boys-Tor, 3:2 für die Crocodiles (54:07). Doch Tim May traf in der 57. Minute zum Ausgleich.

Eine 4:3-Überzahlsituation in der Verlängerung nutzte Timmendorf zum Siegtreffer. Ein Akimoto-Schuss von der blauen Linie fand den Weg ins Hamburger Tor, da Kai Kristian die Sicht verdeckt ist.

Bereits diesen Mittwoch (28. Dezember, 19.30 Uhr) treffen die Crocodiles im letzten Heimspiel 2016 auf den Oberliga-Meister Tilburg Trappers. Nach durchwachsenem Saisonstart haben sich die Trappers gefangen und rangieren aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz mit zwei Punkten mehr auf dem Konto als die Crocodiles.

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