Crocodiles treffen am Freitag auf BraunlageAm 2. Weihnachtstag Derbyfieber an der Ostsee

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Die Gäste aus Braunlage finden sich derzeit auf dem 13. Tabellenplatz wieder. Im Oberharz hat man sich vor der Saison durchaus mehr erhofft. Aber man tut sich regelmäßig schwer, in der Offensive ausreichend Druck auf den gegnerischen Kasten auszuüben. Hier macht sich der Abgang der letztjährigen Kontingentspieler Kevin Undershute und Brennan Bosch bemerkbar. Der US-Amerikaner Ryan McGrath konnte mit bislang 25 Scorerpunkten die großen Fußstapfen seiner Vorgänger noch nicht ausfüllen. Etwas gefährlicher werden die Falken in Überzahl. Dort kann man aktuell eine solide Erfolgsquote von fast 21 Prozent vorweisen. In der Verteidigung soll unter anderem der Kanadier Dylan Quaile für Stabilität sorgen. Der Erfolg ist bei derzeit 106 Gegentorfen allerdings überschaubar, was auch bereits der 7:2-Erfolg der Crocodiles im Spiel am Wurmberg zeigte. Bemerkenswert ist die Torgefahr der Harzer, die sie bei eigener Unterzahl entfalten. Acht „Shorthander“ sind Ligaspitze. Vor allem Artjom Kostyrev zeigt sich in diesen Situationen mit vier Treffern als äußerst gefährlich. Hier müssen die favorisierten Hausherren am Freitag aufpassen, dass sie nicht ins offene Messer laufen. Duelle gegen die Harzer Falken versprechen immer großen Kampf und viele Emotionen. Gerade gegen die Topteams der Liga haben die Gäste sich mehrfach gut präsentiert und konnten unter anderem auch die Tilburg Trappers besiegen. Sportchef Sven Gösch zum kommenden Gegner: „Braunlage will mit Sicherheit, nach dem vergangenen Wochenende mit zwei Niederlagen, eine Reaktion zeigen. Wir werden von Anfang an konzentriert sein, denn wer das Hinspiel im Harz gesehen hat, weiß, dass das Ergebnis nicht den Spielverlauf wiederspiegelt. Die Falken waren uns ebenbürtig, mit dem Unterschied, dass wir am Ende den besseren Torwart hatten und vorne unsere Chancen nutzen konnten.“ Verlassen können sich die Hamburger Krokodile auf die Unterstützung der Fans. Bislang wurden für das Spiel fast 1600 Karten verkauft.

Ganz und gar nicht besinnlich wird es am 2. Weihnachtstag. Die Crocodiles reisen mit mindestens 300 Fans im Gepäck an die Ostsee zum Derby beim EHC Timmendorfer Strand. Die Gastgeber wollen sich für die 4:8-Niederlage im Eisland Farmsen revanchieren und können dabei auch auf die eigenen Fans bauen. Das Spiel ist bereits fast ausverkauft. Die Beach Boys werden die Verteidigung stabilisieren müssen, um das Spiel für sich zu entscheiden. 130 Gegentore bedeutet Rang 15 in der Oberliga Nord. Nur FASS Berlin musste mehr Treffer hinnehmen. Einen ersten Schritt in diese Richtung haben die Timmendorfer mit der Verpflichtung des Tschechen Jakub Schejbal unternommen. Der Verteidiger aus der zweiten tschechischen Liga soll für die dringend benötigte Stabilität vor dem eigenen Kasten sorgen und auch das Unterzahlspiel des EHCT 06, dass in fast jedem dritten Unterzahlspiel ein Tor zulässt, auf ein neues Level heben. Im Angriff musste man an der Ostsee zuletzt zwei herbe Rückschläge verkraften. Topscorer Gianluca Balla fällt verletzungsbedingt noch einige Spiele aus und der Kanadier Max Grassi bat vor kurzem um die Auflösung des Vertrages. Dennoch wird es für das Team von Crocodiles-Trainer Andris Bartkevics nicht einfach. Jedes Derby hat seine eigenen Tücken. Die Hamburger werden diesen Gegner mit Sicherheit nicht unterschätzen. Davor warnt auch der langjährige Timmendorfer Sven Gösch: „Der ECHT will sich vor ausverkaufter Halle natürlich beweisen und zeigen, dass man sich zuletzt gefangen hat. Es fehlte bislang nur das benötigte Quäntchen Glück um auch mal gegen ein Topteam zu punkten.“ Das Spiel beginnt um 18 Uhr. Vor dem Spiel wird es einen Fanmarsch der Hamburger Anhänger vom Bahnhof Timmendorfer Strand zum Eisstadion geben, wo bereits vor der Halle einiges für die Zuschauer geboten wird. Die Abmarschzeiten werden in den kommenden Tagen bekanntgegeben. 100 Gästekarten können für dieses Spiel noch am Freitag im Eisland Farmsen erworben werden.

Nach dem Derby ist vor dem Top-Spiel. Nur zwei Tage später erwarten die Crocodiles am Mittwoch, 28. Dezember, um 19.30 Uhr den Tabellenvierten aus Tilburg. Für das Topspiel sind bereits 1800 Tickets weg. Und damit es auch nicht langweilig wird, geht es bereits am darauf folgenden Freitag, 30. Dezember, weiter. Die Hamburger müssen an den legendären und mit Sicherheit gut gefüllten Pferdturm nach Hannover, wo man auf die Hannover Indians treffen wird.

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