Crocodiles holen sich von Leipzig wieder Platz drei zurückIndians haben den Anschluss ans Mittelfeld geschafft

Die Hannover Indians feierten einen Kantersieg gegen Duisburg. (Foto: TKH Photography)Die Hannover Indians feierten einen Kantersieg gegen Duisburg. (Foto: TKH Photography)
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Da der Lokalrivale zu Hause unterlag und die Indians selbst Duisburg besiegten, haben sie den Anschluss an die dritte Gruppe gemeistert. Essen profitierte mit viel Glück von der Rostocker Niederlage, schob sich an den Ostseestädtern vorbei auf Platz neun. Rostock steht jetzt auf Platz zehn und Erfurt folgt auf elf. Die Krefelder Pechvögel sitzen mit ihren fünf Pünktchen auf dem letzten Platz fest.

EC Hannover Indians – Füchse Duisburg 7:2 (3:0, 3:0, 1:2)

Das war kein Sturm, das war ein Orkan, der über völlig orientierungslose Füchse hereinbrach und bevor diese begriffen hatten was passiert, stand es schon aus deren Sicht 0:6. Das Spiel war aber nicht erst nach sechzig Minuten zu Ende, sondern schon nach zwanzig, denn die Füchse machten nicht den Eindruck, als ob sie noch was reißen würden. Die Indians waren über fünfzig Minuten hochüberlegen und erst, als sie auf Grund des Kraftverlustes physische Schwächen zeigten, kamen die Füchse zu zwei Ehrentoren, beide erzielt von Alexander Spister (44.,51.), der am Ende mit seinen Punkten bester Spieler der Gäste war. Bei den Indians kann man keinen Spieler herausnehmen, denn die gesamte Equipe zeigte eine Spitzenleistung, die absolut Lust auf mehr macht. Die Tore der Indians schossen Armin Finkel (3.), Michael Burns (4., 19.), Chad Niddery (21.), Branislav Pohanka (26.), Michael Glemser (36.) und Igor Bacek (46.)

Krefelder EV U23 – Moskitos Essen 2:3 (1:0, 0:1, 1:2)

Dass die Krefelder im Augenblick verzweifeln, kann man absolut nachvollziehen. Ganze 13 Sekunden fehlten ihnen zu einem Punktgewinn und wer weiß, vielleicht hätte am Ende sogar ein Sieg herausgeschaut. Spielverderber war in diesem Fall der Essener Andre Huebscher, der auch noch mit einem Shorthander erfolgreich war. Zuvor hatten die Essener Dominik Patocka (25.), der somit bei seinem Einstand nach dem Abschied in Sonthofen gleich erfolgreich war, und Aaron McLeod (48.) für die Moskitos getroffen. Die nicht aufgebenden Krefelder trafen durch Matyas Kovacs (7.) und Tom Bappert (59.).

Hannover Scorpions – Saale Bulls Halle 2:4 (0:2, 1:0, 1:2)

Das Spitzenduell der Verfolger ging an die Saale Bulls, die mit diesem Erfolg ihre augenblickliche Form bestätigten. Vor 904 Zuschauern zeigten sie sich im ersten Drittel kaltschnäuziger, da die Scorpions mehr als ebenbürtig waren, aber mehr als einmal an der Hallenser Defensive und Keeper Sebastian Albrecht scheiterten. Ein Doppelschlag zum Ende des ersten Drittels  läutete dann den Gästeerfolg ein. Erst traf Mark Heatley (18.), dann erhöhte Nicholas Miglio (19.) auf 2:0. Hoffnung bei den Gastgebern im zweiten Drittel, als Christoph Koziol (23.) schnell den Anschlusstreffer klar machte. Diese Hoffnung hielt bis zur 44. Minute, dann traf Chris Francis zum 3:1 für die Bulls und als Sergei Stas (50.) auf 4:1 erhöhte, da war die Partie gelaufen. Das letzte Tor des Tages erzielte schließlich Robin Thomson (56.) mit dem zweiten Scorpions-Tor.

Black Dragons Erfurt – Crocodiles Hamburg 2:5 (1:1, 1:4, 0:0)

Es gibt zwei Spieler, auf die sich die Hamburger verlassen können. Thomas Zuravlev und Dominik Lascheit. Beide haben zusammen bis jetzt 81 Punkte geholt und liegen nicht umsonst auf den Plätzen eins und zwei der Oberliga Nord-Scorerwertung. Wichtig für die Crocodiles: Einer trifft immer. Zuravlev hatte zwar Ladehemmung, legte aber viermal (!) auf, für seinen Partner Dominik Lascheit (28., 29., 39.) darunter dreimal. Die beiden weiteren Hamburger Tore schossen Andre Gerartz (5.) und Leon Fern (33.). Für die Erfurter, die vor nur 512 Fans dagegen hielten, traf lediglich Maurice Keil (14., 28.) mit seinen Saisontoren acht und neun.

Rostock Piranhas – Herner EV 1:4 (1:0, 0:1, 0:3)

Das war am Ende eine klare Sache für die Herner, die vor 612 Zuschauern jedoch fünfzig Minuten hart kämpfen mussten, ehe die drei Punkte eingesackt waren. Im ersten Drittel gelang den Rostockern sogar die Führung, als Josh Rabbani in der neunten Minute traf. Herne brauchte lange, bis zur 24. Minute bis zum Ausgleich. Dennis Thielsch war nach Vorlage von Kasten und Palka erfolgreich. Dieser Christoph Kasten brachte dann seine Farben in der 49. Minute in Führung und kurze später erhöhten Dennis Thielsch (53.) und Dennis Palka (60.) auf 4:1 für den HEV.

Tilburg Trappers – Icefighters Leipzig 2:0 (0:0,1:0,1:0)

Eine pure Abwehrschlacht lieferten die Icefighters Leipzig in Tilburg ab, kassierten am Ende zwar trotzdem eine Niederlage, die jedoch erstaunlich gering ausfiel. Nach einem torlosen ersten Drittel brachte Bartek Bison (34.) die Trappers in Führung. Als es nach 58. Minuten immer noch nur 1:0 stand, versuchte Leipzigs Coach SVen Gerike alles, nahm seinen Keeper vom Eis und kassierte 53 Sekunden vor Ende das 2:0 durch Max Hermens.

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