Crocodiles Hamburg verlieren Heimspiel gegen die Piranhas2:5-Niederlage

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Trainer Jacek Plachta konnte erneut auf den Kader setzen, der am Wochenende sechs Punkte gegen die Tilburg Trappers und die Saale Bulls Halle einfuhr. Und zu Spielbeginn sah es auch so aus, als ob die Mannschaft da anknüpfen würde, wo sie am Sonntag aufgehört hat. Gleich in der ersten Minute landete die Scheibe im Tor der Rostocker, doch die Schiedsrichter unterbanden den Jubel, da dem Treffer eine Abseitssituation vorausgegangen war. In der dritten Minute waren die Gastgeber erneut nah an der Führung, der Schuss von Michal Bezouska landete allerdings am Gestänge. Anschließend schlichen sich in das Spiel der Hamburger immer mehr Fehler ein, die die Gäste nutzten: Filip Stopinski sorgte für die 0:1-Führung (5.) und legte in der 13. Minute mit dem 0:2 nach.

Im zweiten Spielabschnitt machten die Hamburger Druck, doch Rostock zog sich zurück und mauerte. Einziges Mittel blieben Schüsse von der blauen Linie, doch wenn das Tor getroffen wurde, fehlte das Nachsetzen. Die Piranhas blieben über Konter gefährlich und zeigten sich erneut effektiv. August von Ungern hielt aus spitzem Winkel einfach mal drauf und traf zum 0:3 (31.). Kurz vor der Pause feierten die Crocodiles schließlich mit dem 27. Schuss ihren ersten Torerfolg. Victor Östling traf aus dem Slot zum 1:3 (39.).

Der Treffer des Neuzugangs war allerdings nicht der erhoffte Knotenlöser. Es zeigte sich das gleiche Bild wie in den vorangegangenen Dritteln: Hamburg macht Druck nach vorne, leistet sich Fehler und die Gäste nutzen diese für Gegenangriffe. In der 48. Minute machte Christian Bauhof mit dem 1:4 den Sack zu. Victor Östling konnte zwar noch einmal auf 2:4 verkürzen (51.), als Trainer Jacek Plachta kurz vor Schluss Kai Kristian für einen weiteren Spieler vom Eis nahm, stoppte Tom Pauker Hamburgs Schlussoffensive jedoch mit einem Treffer in das leere Tor (58.).

„Rostock hat das heute sehr clever gemacht. Die haben sich weit zurückgezogen, vor dem Tor kaum etwas zugelassen und auf unsere Fehler gewartet. Die haben wir leider zu oft gemacht und die Piranhas haben das eiskalt, und für uns immer zum falschen Zeitpunkt, genutzt“, sagte Patrick Saggau.

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