Crocodiles Hamburg schon auf Platz drei24 Punkte aus den letzten zehn Spielen

Für die Crocodiles Hamburg läuft es derzeit gut.  (Foto: dpa/picture alliance/Fotostand)Für die Crocodiles Hamburg läuft es derzeit gut. (Foto: dpa/picture alliance/Fotostand)
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Überhaupt kann man die Oberliga Nord jetzt in fünf Gruppen aufteilen. Ganz vorne, völlig alleine, thronen mit 16 Punkten Vorsprung die Hannover Scorpions. Die Verfolgergruppe führen die Herner an vor Hamburg und Tilburg. Die Gruppe drei, das echte Mittelfeld, sieht die Icefighters Leipzig vorne, vor den Saale Bulls Halle und den Hannover Indians. Die Gruppe vier, in der es hauptsächlich um die Qualifikation für die Play-Offs geht, führen die Krefelder an, vor Erfurt, Herford, Rostock und Diez-Limburg. Die Gruppe fünf besteht, wie die Gruppe eins, aus nur einem Verein und das sind die Hammer Eisbären.

Tilburg Trappers – Saale Bulls Halle 3:4 (1:2, 1:1, 1:1)

Gut erholt von der Heimniederlage gegen den Spitzenreiter zeigten sich die Bulls bei ihrem Auswärtsspiel in Tilburg. Besonders die Defensive zeigte sich über die volle Spielzeit jederzeit auf der Höhe und mit ihren schnellen Kontern verdarben sie den Niederländern den Nachmittag erfolgreich. Nachdem am Freitag besonders die Hallenser Finnen geglänzt hatten, zeigte sich diesmal auch wieder die deutsche Fraktion in Geberlaune. Der neben Keeper Jan Urbisch beste Hallenser, Jannek Striepeke brachte die Bulls bereits in der neunten Minute in Führung und diese baute Valtteri Hotakainen in der 13. Minute auf 2:0 auf. Erst Max Hermens konnte mit seinem Tor der optischen Überlegenheit der Trappers im ersten Drittel gerecht werden. Als Diego Hofland in der 25. Minute ausglich, schienen die Trappers auf Siegeskurs, aber die diszipliniert agierenden Bulls blieben jederzeit gefährlich und gingen prompt in der 34. Minute durch Sergei Stas wieder in Führung. Max Hermens glich mit dem ersten Angriff im dritten Drittel wieder aus, aber gegen den vierten Treffer der Gäste, erzielt von Finn Walkowiak (54.) waren die Tilburger machtlos.

Crocodiles Hamburg – Herforder EV 5:2 (1:0, 1:1, 3:1)

Ausgestattet mit einem mächtigen Selbstvertrauen kamen die Herforder nach Hamburg und sie schlugen sich prächtig. Lediglich im Penaltykilling zeigten sie nur bedingt Oberligaformat und das war letztendlich ausschlaggebend für den Hamburger Erfolg.  Die Crocodiles trafen nämlich zum 1:0 (12.) durch Dennis Reimer, zum 2:1 durch Thomas Zuravlev (36.) und zum 4:2 durch Patrick Saggau (57.) in Überzahl und erreichten so eine Powerplayquote von 50 Prozent, während die Herforder die gleiche Zahl für ihr Penaltykilling verbuchen mussten.  Die weiteren Hamburger Tore schossen Dominik Lascheit in der 55. Minute und Thomas Zuravlev in der Schlussminute. Für die kampfstarken Herforder waren Marius Garten (25.) und Ralf Rinke (54.) erfolgreich.

Hammer Eisbären – Icefighters Leipzig 2:3 (0:2, 2:1, 0:0)

Wieder einmal machten sich die Leipziger das Leben selbst schwer. Obwohl stellenweise hoch überlegen, am Ende gab es gar ein Schussverhältnis von 51:29, stand nur ein mühevolles 3:2. Dabei war der Start ganz nach dem Geschmack der Gäste. Florian Eichelkraut brachte die Icefighters in der vierten Minute in Front. Hubert Berger erhöhte in der 16. Minute auf 2:0. Im zweiten Drittel kamen die Hammer wieder ins Spiel, als Kevin Orendorz (26.) sie auf 1:2 heranbrachte. Moritz Israel erzielte schon in der 29. Minute das „Game Winning Goal“ und in der 32. Minute verkürzten die Hammer erneut. Gianluca Balla brachte eine Vorlage von Orendorz im Tor des Leipziger Keepers Patrick Glatzel unter. Nach diesem fünften Tor erspielten sich zwar beide Teams, vor allem aber die Icefighters einige Möglichkeiten, scheiterten jedoch jeweils am gegnerischen Keeper.

Herner EV – Krefelder EV U23 3:1 (0:0, 1:0, 2:1)

Die Zeiten, in denen die Krefelder sich einer Dauerbelagerung ihres Tores zu erwehren hatten, sind endgültig vorbei. Jetzt laufen die Geschäfte andersrum, nur beim Toreschießen, da tun sich die Jungs von KEV-Trainer Elmar Schmitz noch sehr schwer. Auch in Herne waren sie stellenweise drückend überlegen, aber die cleveren Herner, die wiederum in Björn Linda einen ihrer Matchwinner aufweisen konnten, konterten die Gäste aus und fuhren am Ende einen glücklichen aber nicht unverdienten Sieg ein. Schon in den ersten zwanzig Minuten waren die Krefelder überlegen, aber es blieb beim 0:0. Erst in der 38. Minute vermochte Hernes Colton Kehler (38.) der Torabstinenz ein Ende zu bereiten. Der gleiche Spieler traf in der 48. Minute zum 2:0, ehe Patrick Demetz mit seinem 1:2 in der 56. Minute wieder eine gewisse Spannung aufsetzte. Demetz war es dann leider auch, der nur eine Minute nach seinem Tor eine Strafe kassierte, die schon neun Sekunden später durch Patrick Asselin (58.) mit dem 3:1 bestraft wurde.


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