Crocodiles Hamburg schlagen Hammer Eisbären5:2-Sieg, obwohl vier Verteidiger fehlten

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Zwei Tage nach der Absage des Auswärtsspiels in Krefeld musste Trainer Jacek Plachta auf vier Verteidiger verzichten: Dominic Steck, Vojtech Suchomer, Raik Rennert und Tom Kübler fielen verletzt aus. Norman Martens rotierte erneut in die Abwehr, sodass zumindest fünf Verteidiger aufgeboten werden konnten.

Trotz der kurzen Bank auf Seiten der Hamburger kamen die Gastgeber besser ins Spiel und erspielten sich erste Chancen gegen den Liganeuling. Doch die Eisbären zeigten Gegenwehr und erzielten sogar den Führungstreffer. Ein verdeckter Schuss von Alexander Zaslavski landete im Tor von Kai Kristian (5.). Einen herberen Rückschlag erlitten die Hausherren in der 13. Minute. Nach einem Check gegen den Kopf blieb Rico Rossi regungslos liegen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Sein Team reagierte wütend und erzielte noch in der gleichen Minute den Ausgleich durch ein schönes Solo von Thomas Zuravlev. Als sich wenig später zwei Eisbären auf die Strafbank verabschiedeten, drehten die Crocodiles die Partie. In doppelter Überzahl traf Dennis Reimer zum 2:1 (17.).

Nach der Pause legten die Hanseaten doppelt nach. Michal Bezouska erhöhte auf 3:1 (22.) und Patrick Saggau versenkte die Scheibe mit einem Schlagschuss im Tor der Gäste (24.). Das 4:1 beendete den Arbeitstag von Hamms Sebastian May. Eisbären-Trainer Ralf Hoja stellte stattdessen DEL-Torhüter Ilya Sharipov zwischen die Pfosten. Während die Gäste mit dem neuen Rückhalt Aufwind bekamen, sammelten die Hamburger Strafen. In doppelter Überzahl brachte Samuel Dotter die Hammer schließlich wieder in die Partie (33.).

Im letzten Spielabschnitt machten die Crocodiles den Sack dann allerdings zu. Mit einem sehenswerten Treffer baute Dennis Reimer den Abstand erneut aus und besorgte den 5:2-Endstand (45.).

„Wir wussten, dass Hamm mit hartem Forecheck kommt. Am Anfang haben wir die Scheibe ein bisschen zu lange gehalten und hatten dadurch Scheibenverluste im eigenen Drittel. Danach sind wir besser ins Spiel gekommen und haben die Scheibe schneller und einfacher nach vorne gebracht. Im zweiten Drittel war es ein Hin und Her, aber trotzdem war es eine gute Leistung der Jungs. Trotz der Verletzungen. Es ist nicht einfach mit fünf Verteidigern in so einem Spiel, das haben die Jungs clever gelöst“, sagte Trainer Jacek Plachta.

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