Crocodiles Hamburg bremsen Herner VorwärtsdrangErfurt überholt Indians – Rostock überrollt Diez-Limburg

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Herne hatte die Chance, die Hamburger im direkten Duell auf Distanz zu halten und nutzte diese nur bedingt. Noch schlimmer erging es den auswärts harmlosen Indians, die jetzt sogar die Erfurter an sich vorbeiziehen lassen mussten. Richtig spannend wird es jetzt auf den Plätzen neun bis zwölf. Die besser platzierten Diez-Limburger und Krefelder verloren, Herford und Rostock gewannen und so beträgt die Differenz zwischen den vier Vereinen nur 0,22 Punkte.

Herner EV – Crocodiles Hamburg 3:4 (1:0, 1:3, 1:0, 0:1) n.P.

In einem ausgeglichenen Spiel zeigten sich am Ende die Hamburger etwas glücklicher. Nils Liesegang (9.) brachte den HEV in Führung, die Hamburger ließen sich mit dem Zurückschlagen bis kurz nach der ersten Pause Zeit. Thomas Zuravlev (23.) und Patrick Saggau benötigten für eine Ergebnisdrehung nur 38 Sekunden. Auch als Colton Kehler (32.) ausglich, verunsicherte dies die Hamburger nicht und Thomas Zuravlev (37.) traf noch vor der zweiten Pause zum 3:2. Maximilian Herz (43.) glich für die kampfstarken Herner aus und weil sich danach nichts mehr änderte, ging es in die Verlängerung, in der bis auf eine Strafe für den Herner Kehler nichts mehr passierte. Im anschließenden Penaltyschießen war schließlich Viktor Östling der glückliche Siegestorschütze für die Crocodiles.

Black Dragons Erfurt – Hannover Indians 4:1 (3:0, 0:1, 1:0)

Auswärts kommen die Indians einfach nicht in Fahrt. Auch in Erfurt gab es eine Niederlage, die nicht nur vom Ergebnis deutlich, sondern auch für die Erfurter hochverdient war. Eigentlich war das Spiel schon nach 20 Minuten entschieden, denn die schwarzen Drachen gingen zwar durch Kyle Beach (6.) in Führung, aber ein Doppelschlag innerhalb der letzten zwei Minuten des ersten Drittels brachte die Indians ziemlich aus dem Konzept. Reto Schüpping (19) schaffte gar einen Shorthander und nur eine Minute später traf Ex-Indian Arnoldas Bosas zum 3:0. Im zweiten Drittel versuchten die Indians, besser ins Spiel zu kommen, was ihnen nur teilweise gelang. Trotzdem schaffte Brett Bulmer (38.) wenigstens das 1:3. Endgültig wurde das Spiel in der 52. Minute entschieden, als erneut Arnoldas Bosas zum 4:1 traf.

Tilburg Trappers – Krefelder EV U23 6:4 (2:3, 1:1, 3:0)

Dieses Stück Arbeit war für die Trappers härter als erwartet. Die jungen Krefelder zeigten sich als Effizienzmeister, eine Rolle, die ansonsten eher den Gastgebern liegt. So genügten dem KEV im ersten Drittel sieben Schüsse für drei Tore. Adrian Grygiel (6.) und Jakub Prokurat (16., 20.) trafen, während die Gastgeber lediglich durch den zuletzt in stark Form befindlichen Danny Stempher (12.) und Ties van Soest (18.) zu Toren kamen. Im zweiten Drittel versuchten die Trappers, den Ausgleich zu erzielen, aber die Krefelder hielten dem Druck stand und als Maciek Rutkowski (37.) auf 4:2 erhöhte, da schien eine Überraschung im Bereich des Möglichen. Zum Glück für die Niederländer gelang Jordy Verkiel nur 22 Sekunden nach dem vierten Gegentor das 3:4. In den letzten 20 Minuten nahm der Druck der Tilburger immer mehr zu, Jordy van Oortschot (46.) gelang der frühe Ausgleich und Kevin Bruijsten (54.) markierte schließlich das 5:4. Spannend wurde es noch einmal kurzfristig in der 57. Minute, als Bastings auf die Strafbank musste, aber Diego Hofland besorgte nur elf Sekunden später mit einem Shorthander die Entscheidung.

Rostock Piranhas – EG Diez-Limburg 7:0 (2:0, 3:0, 2:0)

Ein verdienter, aber zu hoch ausgefallener Sieg der Piranhas, die sich nun den Herfordern bis auf 0,03 Punkte näherten. Wichtig war der gute Start der Piranhas, die bereits nach vier Minuten durch Filip Stopinski in Führung gingen. Tom Pauker (18.) erhöhte auf 2:0. Im zweiten Drittel starteten die Gastgeber mit einer beeindruckenden Effizienz. August von Ungern-Sternberg (22., 26.) traf zum 3:0 und 4:0, Filip Stopinski (28.) machte dann sogar noch das 5:0. Im letzten Drittel überließen die Rostocker den Gästen ein bisschen die Optik, nutzten aber im Gegensatz zu ihnen ihre Chancen und Jayden Schubert (49.) mit einem Shorthander und Maurice Becker (57.) machten schließlich das 7:0 für den Tabellenvorletzten klar.

Hammer Eisbären – Herforder EV 2:8 (0:1, 0:5, 2:2)

Ein klarer Erfolg im Duell der Neulinge für die Herforder, die in jedem Drittel tonangebend waren und nur in den letzten 20 Minuten etwas die Fahrt aus dem Spiel nahmen. Ging es im ersten Drittel noch behutsam durch Björn Bombis (13.) los, so wurde im Mitteldrittel das Spiel zu einer Tortur für die Eisbären. Ein Doppelschlag in der 22. Minute durch Lasse Bödefeld und Tim Krüger brachte 3:0 für den HEV, der danach durch Björn Bombis (29.), Lasse Bödefeld (30.) und Christophe Lalonde (40.) auf 6:0 erhöhte. Nach dem 1:6 von Tobias Schwab (45.) ging das Herforder Schießen weiter. Emil Lessard-Aydin (46.) erhöhte auf 7:1, Christophe Lalonde (50.) gar auf 8:1, ehe Tom Lorer (59.) wenigstens noch etwas Ergebniskosmetik für die Gastgeber betrieb.

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