Crocodiles gewinnen bei Preussen BerlinNeunter Dreier

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Crocos-Sportchef Sven Gösch sagte: „Im ersten Drittel, war unseren Jungs noch eine gewisse Unsicherheit anzumerken, dann hatten sie das aber gut im Griff.“ Vor diesem Hintergrund sicher ein wichtiger Sieg. Für die Crocodiles war es bereits der fünfte Auswärtssieg bei nur zwei Niederlagen. Mit 29 Punkten steht man auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz.

Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Mo Israel, der Mitte des letzten Drittels mit Schulterproblemen das Eis verlassen musste. Sven Gösch: „Es ist nichts gebrochen, weitere Untersuchungen werden in Hamburg erfolgen.“ Ob Israel am Sonntag spielen kann, ist also noch ungewiss. Definitiv nicht spielen werden Gless und Marek, die vermutlich kommende Woche wieder  ins Training einsteigen werden. Neuzugang André Gerartz spielte im ersten Einsatz an der Seite von Pierre Kracht und Thomas Zuravlev.

Im ersten Drittel ging es hin und her, allerdings brauchten die Crocodiles etwas, um ins Spiel zu kommen. Nach 10:17 Minute musste dann ein Berliner auf die Strafbank und es dauerte nur 13 Sekunden, bis Christoph Schubert zum 1:0 einnetzte. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. Die 320 Zuschauer, davon wieder einmal viele aus der Hansestadt, hatten nicht viel Zeit ihre Plätze wieder einzunehmen, denn nach nur 1:46 Minute schoss Israel das 2:0, bereits sein elfter Saisontreffer. Brad McGowan nach exakt fünfeinhalb Minuten das 3:0. Das Spiel schien gelaufen zu sein. Aber die Preussen kamen doch noch einmal ins Spiel zurück und konnten gut fünf Minuten vor Drittelende den Anschluss zum 1:3 herstellen.

Das letzte Drittel ging für die Crocodiles nicht gut los. Nach nur 13 Sekunden langte Anton Zimmer ordentlich hin und fing sich 2+2 Strafminuten ein. Das Spiel hätte kippen können, aber eine konzentrierte Defensive verteidigte geschickt. In der 46. Minute die nächste Unterzahl, Youngster Marvin Walz checkte einen Preussen unglücklich an der Bande und erhielt dafür eine 2+2+10-Minuten-Strafe. Allerdings Glück musste auch ein Berliner gleichzeitig auf die Bank. Auch diese kritische Situation konnten die Elb-Krokodile meistern. In der 51. Minute musste dann wieder ein Berliner raus und nun machten die Crocodiles in Person von Brad McGowan den Sack endgültig zu.

Nun dürfen sich die Hamburger Eishockey Fans auf einen spannenden Sonntagabend freuen: Die drittplatzierten Crocodiles empfangen den Tabellenvierten, die Saale Bulls Halle. Los geht es um 19 Uhr.


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