Crocodiles feiern deutlichen SiegSponsoren wollen weitermachen

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Da ist er endlich, der erste, langersehnte Drei-Punkte-Sieg im Eisland Hamburg 2016. Der Jubel bei Team, Verantwortlichen, Sponsoren und Fans war entsprechend groß. Die Crocodiles Hamburg besiegten den ECC Preussen Berlin mit 7:2 (2:1, 1:0, 4:1).

Im  ersten Drittels merkte man den Krokodilen zwar den Willen an, aber es blieb nicht verborgen, dass das Selbstvertrauen fehlte. Die Preussen tauchten immer wieder vor dem Tor von Elmar Trautmann auf, ohne aber ganz große Torchancen zu kreieren. Sie waren in dieser Phase aber in punkto Schnelligkeit und Aggressivität überlegen und so war es wenig überraschend, dass Berlin mit 1:0 in Führung ging. Mit einem fulminaten Schlagschuss aus dem Lauf heraus konnte Markus Kankaanranta in der elften Minute ausgleichen. Dieses Tor löste die Blockade, dass Heimteam kam nun besser ins Spiel und konnte sich die deutlich besseren Chancen erspielen, von denen Fabian Calovi in der 16. Minute eine zur 2:1-Führung nutzen konnte.

In Drittel zwei nahmen auf beiden Seiten die Nickeligkeiten zu, sodass beide Teams einige Über- und Unterzahlsituationen zu überstehen hatten. Während einer fünfminütigen Unterzahl (Spieldauerstrafe gegen Rutkowski, Check gegen die Bande) zeigten die Crocodiles, dass nun auch das Unterzahlspiel besser funktioniert. Sie hielten den Puck geschickt weg vom eigenen Drittel und konnten sogar durch einen  Schuss von der blauen Linie 3:1 in Führung gehen. Torschützte: Daniel Hollmann, der damit sein wohlverdientes erstes Saisontor erzielen konnte. In der Folgezeit erspielten sich die Hamburger Jungs Großchance auf Großchance, aber im zweiten Drittel wollte der Puck partout nicht mehr über die Berliner Torlinie und so ging es mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause.

Kaum hatten die Zuschauer zum letzten Drittel wieder Platz genommen, war der Bann endgültig gebrochen: Der Puck lag nach 33 Sekunden wieder im Preussen-Tor. 4:1,  René Wegner von der blauen Linie war der glückliche Schütze. Der Berliner Widerstand war nun endgültig gebrochen und die Crocodiles fanden immer mehr Gefallen daran, sich den Frust der letzten Wochen von der Seele zu schießen. Weitere drei Tore, bei einem Gegentor in Unterzahl, stellten das Endergebnis von 7:2  her. Bemerkenswert ist, dass  13 Spieler der Crocodiles punkten konnten somit alle Reihen einen guten Job gemacht haben und sich so neues Selbstvertrauen für die verbleibenden Spiele in der Oberliga und für die Abstiegsrunde holen konnten. 

Auf der anschließenden Pressekonferenz hatte das Management noch eine wichtige, richtungsweisende Botschaft zu verkünden. Sponsoren der Crocodiles haben signalisiert, die Mannschaft auch in der kommenden Saison zu unterstützen, und dass dies schon eine gute Basis ist, dass auch weiterhin Oberliga-Eishockey in Hamburgs Osten gespielt werden kann. Diese  Nachricht sollte Team und Fans noch mehr motivieren noch eine Schippe draufzulegen und das Saisonziel, nicht abzusteigen, gemeinsam zu erreichen.

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