Braunlage trifft auf Duisburg und LeipzigSchwere Aufgaben für die Falken

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Und vor allem die Duisburger sehen die Play-off-Teilnahme nur als Zwischenschritt. Denn der Aufstieg in die DEL2 ist das erklärte Ziel der Füchse aus dem Ruhrpott. Als Architekten dieses Vorhabens hat man mit Lance Nethery einen Trainer und Sportmanager bis 2022 gebunden, der nicht nur als Spieler eine beachtliche Karriere hingelegt hatte, sondern bereits als Headcoach und Manager bei diversen Teams in der DEL fungierte. Doch so richtig sollte der Topfavorit bislang nicht in Fahrt kommen. Zu Hause musste man sich zwar bislang nur den Crocodiles Hamburg knapp mit 3:4 geschlagen geben, doch auswärts setze es gegen Herne, Essen und Tilburg gleich drei Niederlagen, die die Duisburger zunächst auf den dritten Platz postierten. Und naturgemäß, gemessen an den eigenen Ansprüchen, unzufrieden mit dem bisherigen Verlauf, kam es für die Duisburger letzte Woche noch schlimmer. In den Spielen gegen Rostock und Timmendorf, die beide deutlich gewonnen werden konnten, stand mit Chris St. Jacques ein Spieler auf dem Eis, dessen Spielberechtigung bereits abgelaufen war. Ein Fehler, den der DEB mit zwei 0:5-Niederlagen für die Füchse bestrafte, womit man sich urplötzlich auf dem siebten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Tabellenachten, Hannover Indians, wiederfand. Eine öffentliche Entschuldigung des Managements, ein emotionales und anfeuerndes Statement durch einen der erfahrensten Duisburger Spieler, Andre Huebscher, auf Facebook und ein öffentlicher Fantalk im Vorfeld des Spieles gegen die Harzer Falken sollen die Wogen nun glätten. Alles in allem Dinge, die es den Harzer Falken nicht gerade leichter machen werden, auf der anderen Seite aber den sowieso schon vorhandenen Druck auf das Füchse-Team noch zusätzlich erhöhen. Denn mehr denn je wird und muss die Duisburger Mannschaft nun darum kämpfen, sich vor ihren Fans durch sportliche Leistung zu rehabilitieren und in der Tabelle wieder nach oben zu wandern.

Weitaus weniger spektakulär haben sich die Icefighters aus Leipzig im Sommer aufgestellt. Doch sollte man von der Papierform zunächst gespannt sein, ob man das Vorjahresniveau vor allem nach dem Abgang von Topscorer Brad Snetsinger und den beiden Torhütern Erik Reukauf und Sebastian Staudt halten könne, so belehrten die Sachsen die Konkurrenz eines besseren und belegen aktuell den 6. Tabellenplatz. Vor allem die Harzer Falken sollten gleich im zweiten Saisonspiel recht deutlich erfahren, dass mit den Icefighters nach wie vor nicht zu spaßen ist. Noch etwas unorganisiert und in einem mittlerweile grundlegend veränderten System holte man sich in Leipzig eine deutliche 2:8-Niederlage ab. Garanten für den bislang recht erfolgreichen Saisonverlauf gibt es einige. An vorderster Stelle natürlich Routinier Florian Eichelkraut, der mit zwei Jahren Unterbrechung in seine bereits zehnte Saison für Leipzig geht und dies nach wie vor extrem torgefährlich tut. Und neben dem Deutsch-Kanadier Ian Farrell haben auch die beiden Kontingentspieler Edward Gale und Nicholas Lazorka bislang eine überzeugende Spielzeit geboten.

Wie immer bleibt Trainer Norbert Pascha angesichts der vielen Zahlenspiele, die man vor solchen Begegnungen anstellen kann, relativ gelassen. Als klarer Außenseiter in beiden Partien sieht er für sein Team dennoch eine Chance am Wochenende ein paar Punkte zu sammeln. Wie bereits gegen Tilburg muss man bemüht sein, aus einer kompakten Defensive heraus geduldig auf seine Chancen zu warten. Eine Spielweise, die das Falkent-Team zuletzt recht erfolgreich umgesetzt hat und die es jedem Gegner schwer machen kann, den Falken Punkte abzunehmen.


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