Blue Devils Weiden starten Oberliga-Finalserie mit Sieg3:1 gegen die Hannover Scorpions

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Im ersten Abschnitt schien es so, als wenn sich die Scorpions noch im Bus befinden würden. Weiden übernahm sofort die Kontrolle, drückte auf die Führung und schoss Scorpions-Keeper Patrick Glatzel, der als einziger der Gäste von Anfang an voll wach war, ein. Auf der anderen Seite konnte sich die Weidener Defensive immer wieder in die Offensive einschalten, da sie schlicht arbeitslos war. Schon etwas merkwürdig, dass die Scorpions ausgerechnet in dieser Phase, nachdem sie das verdiente 0:1 von Filin, der einen Schuss von Samanski ins Tor ablenkte, kassiert hatten, zum Ausgleich kamen. Und das auch noch in Unterzahl. Götz saß auf der Strafbank, als Wruck einen Konter lief, den anvisierten Handgelenkschuss vermasselte, danach aber äußerst clever, hinter dem Tor von Devils-Torhüter Wölfl stehend, diesen an den Rücken schoss und der Puck anschließend zum Ausgleich in die Maschen trudelte.

Wer jedoch im ausverkauften Stadion dachte, dass der Sturmlauf der Weidener sich wiederholen würde, sah sich getäuscht, obwohl den Gastgebern die schnelle Führung im zweiten Drittel gelang. Gläser setzte sich dabei geschickt gegen Scorpions-Defender Heinrich durch und schlenzte die Scheibe ins obere linke Eck. Danach schüttelten sich die Scorpions kurz, übernahmen stellenweise die optische Führung, scheiterten jedoch immer wieder an Weidens Keeper Marco Wölfl, der sich zum Held des Tages aufschwang, weil er stellenweise über sich hinauswuchs. Das Lob auf der anschließenden Pressekonferenz von seinem Trainer Sebastian Buchwieser hatte sich der 30-Jährge dann auch mehr als redlich verdient. Im letzten Drittel versuchten die Gäste immer wieder in die Offensive zu gehen, was durchaus risikoreich war, denn Weiden schaltete auf Konter um und prüfte Glatzel auf der Gegenseite immer wieder, wobei dieser sämtliche Prüfungen erfolgreich bestand und sein Team im Spiel hielt. Die Entscheidung fiel schließlich in den letzten beiden Spielminuten, wobei das Schiedsrichtergespann Palkovi/Altmann erstmals ins Spielgeschehen richtig eingriff. Kabitzky kassierte drei Minuten vor Ende eine fragwürdige Strafe wegen Hakens und sechs Sekunden später musste Samanski wegen eindeutigem Beinstellen vom Eis. Natürlich nahm Scorpions-Trainer Gaudet seinen Keeper von der Spielfläche und kassierte dreißig Sekunden später das entscheidende dritte Gegentor, ausgerechnet auch noch vom letztjährigen Scorpions Bettauer, das den Serienauftaktsieg der Weidener bedeutete.

Anschließend auf der Pressekonferenz betonten beide Trainer, dass es das erwartet schwere Spiel war, die Serie noch längst nicht entschieden ist und dass man sich auf die zweite Partie in Mellendorf am kommenden Dienstag (20 Uhr) freut. Allerdings betonte Gaudet auf der PK, eine Antwort von Buchwieser gab es nicht, dass er die stellenweise recht einseitige Strafenverteilung enttäuschend fand.

Blue Devils Weiden – Hannover Scorpions 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)

Serienstand: 1:0

Tore: 1:0 (11:36) Vladislav Filin (Samanski, Eberhardt), 1:1 (15:14) Dylan Wruck (Aquin 4-5), 2:1 (21:52) Luca Gläser (Davis, Rubes), 3:1 (58:21) James Bettauer (McPhee-Ward 4-5 ENG)


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