Blue Devils Weiden siegen beim Nordmeister3:2 in regulärer Spielzeit

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Dass sich die Weidener in Hannover nicht verstecken würden, war klar. Das 3:1 im ersten Spiel hatte das Selbstbewusstsein gestärkt und dementsprechend nahmen sie das offensive Spiel der Scorpions an. Im ersten Drittel sahen sich beide Torhüter, wiederum Glatzel bei den Scorpions sowie Wölfl bei den Blue Devils Weiden etlichen Schussversuchen gegenüber, die beide mit Bravour wiederum entschärften. Nur einmal konnten sich die Stürmer freuen, als Kirsch die Gastgeber in Führung brachte. Im zweiten Abschnitt blieben die Scorpions am Drücker, spielten in der Defensive erheblich konzentrierter und ließen die Blue Devils kaum zu Torchancen kommen. Andererseits vergaben die Hausherren ihre Chancen fast schon sträflich und bestimmt fragte sich manch Scorpions-Fan auf der Tribüne, ob dieses Versagen nicht ein böses Ende ergeben könnte.

Zu was die Weidener in der Lage sind, bewiesen sie im letzten Drittel. Viele Fans der Weidener hatten bereits im Vorfeld in den sozialen Medien vermutet, dass am Ende ihre Mannschaft die Nase vorn haben würde, weil sie mit vier Reihen antritt, und die Scorpions nur mit deren drei. Dieser Vorteil bestand jedoch in Spiel zwei nicht, denn auch die Scorpions spielten mit dreieinhalb Reihen, hatten auf dem Spielberichtsbogen lediglich einen Akteur weniger als Weiden. Ob diese Kraft nun am Ende entscheidend war, mag dahingestellt sein. Auf alle Fälle motivierten sich die Weidener selbst, weil sie die zweite Scorpions-Strafe nach nur 18 Sekunden im dritten Drittel für sich zum Anschlusstreffer ausnutzten. Bruch vollendete eine hervorragende Zusammenarbeit mit Rubes und Elsner. Danach merkte man den Scorpions ihre Nervosität an und Weiden übernahm klammheimlich die Spielkontrolle. Trotzdem dauerte es bis zur 55. Spielminute, bis die Blue Devils ausglichen und wieder war es ein Powerplay. Ausgerechnet Aquin musste wegen Beinstellens vom Eis und diesmal traf Eberhardt mit tollem Schuss nach Zuspiel von McPhee-Ward und Samanski. Damit war die Partie ausgeglichen und allen Beteiligten war klar, dass das nächste Tor die Partie entscheiden würde. Als alle schon mit der Verlängerung rechneten, fiel die Entscheidung für die Blue Devils. Fabian Ribnitzky, ansonsten nicht der Goalgetter der Weidener, netzte zum Siegtreffer der Bayern ein, die die restlichen 26 Sekunden Spielzeit zwar gegen sechs Scorpions überstehen mussten, dies aber auch mit Bravour taten.

Damit führen die Weidener die finale Serie mit 2:0 an. Die nächste Begegnung findet am kommenden Freitag um 20 Uhr in Weiden statt.

Hannover Scorpions – Blue Devils Weiden 2:3 (1:0, 1:0, 0:3)

Serienstand: 0:2

Tore: 1:0 (07:00) Justin Kirsch (Koch, McPherson), 2:0 (35:51) Pascal Aquin (Kirsch, McPherson), 2:1 (40:18) Daniel Bruch (Rubes, Elsner 5-4), 2:2 (54:50) Markus Eberhardt (McPhee-Ward, Samanski 5-4), 2:3 (59:34) Fabian Ribnitzky (Elsner, Gläser)


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