Black Dragons Erfurt und Füchse Duisburg gleichen ausOberliga-Pre-Play-offs gehen in die Verlängerung

Die Füchse Duisburg setzten sich deutlich mit 5:1 gegen die Icefighters Leipzig durch. (Foto: Roland Christ)Die Füchse Duisburg setzten sich deutlich mit 5:1 gegen die Icefighters Leipzig durch. (Foto: Roland Christ)
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Black Dragons Erfurt – Rostock Piranhas 5:4 (0:0, 3:0, 2:4)

Das war bitter für die Rostocker. Spielerisch mindestens gleichwertig kam es zwischen der 32. und der 40. Minute zu einem Blackout, von dem sich das Team bis zum Spielende nicht mehr erholte. In diesen besagten zehn Minuten gelangen den Erfurtern drei Tore, davon zwei in Überzahl und das war entscheidend. Die Tore erzielten in dieser Phase Tom Fiedler (34.) in Überzahl, Reto Schüpping (37.) und, erneut in Überzahl, Florian Brink (40.). Als sich in der 44. Minute der Rostocker Josh Rabbani erneut eine Strafe von Schiedsrichter Janssen abholte, schien das 4:0 in der Luft. Ein Tor fiel dann, aber zur Überraschung aller auf der Gegenseite. Constantin Koopmann brachte einen Treffer im Kasten von Erfurts Keeper Philipp Lehr unter und das machte die Black Dragons nervös. Richtig spannend wurde es mit dem 2:3 durch Andrej Teljukin (49.), aber diesmal beruhigte Reto Schüpping die Nerven der 683 Zuschauer mit dem 4:2 im Gegenzug. Aber nur für 90 Sekunden. Die jetzt stark drückenden Gäste erzwangen durch Petr Gulda (52.) und Josh Rabbani (57.) den 4:4-Ausgleich und kassierten nach ihrem vierten Tor nur dreißig Sekunden später das Erfurter 5:4, als Oliver Kämmerer erfolgreich war.

Füchse Duisburg – Icefighters Leipzig 5:1 (3:0, 0:1, 2:0)

Füchse-Coach Dirk Schmitz scheint seine Jungs in letzter Sekunde noch play-off-fähig gemacht zu haben. Nach dem knappen 1:2 vom Freitag in Leipzig wurden diesmal die Icefighters förmlich vom Eis gejagt. 1190 Zuschauer wurden Zeuge, wie die Rot-Schwarzen gerade im ersten Drittel hochüberlegen agierten und das das 3:0 nach zwanzig Minuten nur zum Teil die Überlegenheit widerspiegelte. André Huebscher (9.), Michael Fomin (16.) und Diego Hofland (17.) bei doppeltem Überzahlspiel hießen die Torschützen der Gastgeber. In der Pause wird es in der Leipziger Kabine etwas lauter gewesen sein, denn im Mitteldrittel kam die Gäste stark zurück, belagerten förmlich das Tor der Gastgeber und in der 27. Minute erzielte Alexander Seifert bei angezeigter Strafe gegen Duisburg das 1:3. In der Folgezeit konnte die Füchse-Defensive gegen die anrennenden Leipziger mehrfach glänzen und tatsächlich kassierte die zuletzt etwas brüchige Abwehr der Duisburger in den restlichen 33 Minuten kein Gegentor mehr. Im Gegenteil. Die Wedauer zeigten sich diesmal eiskalt in der Chancenverwertung und konnten sich über zwei Tore von Steven Deeg (51.) und Sam Verelst (57.) freuen. Nicht so schön war, dass Schiri Janssen im Mitteldrittel nur zwei Minuten verteilte, im Abschlussdrittel aber gleich 13 Strafen mit 65 Strafminuten. Hauptkassierer war dabei der Leipziger Seifert, der sich in der 53. Minute eine Auseinandersetzung mit dem Duisburger Judt leistete, ein Zehner kassierte und nach der Schlusssirene noch mit einer Matchstrafe bedacht wurde.

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